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Thema: Chaos-chef

  1. #11
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    Zitat Zitat von floppy Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen das ich weder qualifiziert noch geübt dafür wäre. [...] Ich sehe da ganz klar meinen Arbeitgeber in der Schuld.
    Dort liegt Pudels Kern begraben. Die Schuld trifft den Chef, wenn er nicht ausreichend qualifiziertes Personal mit Arbeiten beauftragt, für die es nicht geeignet ist (steht irgendwo als Gesetzestext oder Norm). Du musst also im Falle eines Falles nur nachweisen können, dass Du eigentlich unterqualifiziert warst und das selbst nicht erkennen konntest (sonst wäre es ja auch nicht zum Unfall gekommen). --> Chef schuld, weil er Dir Aufgaben übertragen hat, für die Du nicht geeignet bist.

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu Perfektionist für den nützlichen Beitrag:

    floppy (13.03.2013)

  3. #12
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Mich hat gestern ein Elektriker gefragt, ob ich einen Not-Halt geprüft habe.
    Warum sollte ich? Der der den eingebaut hat, muss schauen ob sein PNOZ funktioniert, wenn nicht dann erst wird gesucht.
    Die Logik wurde bei der Planung ausgiebig betrachtet.
    Die Validierung ist ein fester Teil des ganzen Procedere. Bei Pilz hat man mir beigebracht dass man das auch WIRKLICH testen soll, also einkanaligen Fehler in 2Kan-System simulieren, Querschlüsse simulieren usw. Als ich noch konstruiert hab, hab ich das an meinen Maschinen auch gemacht. Aber sonst ist mir noch niemand begegnet der das so detailliert tut.

  4. #13
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    Zitat Zitat von element. Beitrag anzeigen
    Die Validierung ist ein fester Teil des ganzen Procedere. Bei Pilz hat man mir beigebracht dass man das auch WIRKLICH testen soll, also einkanaligen Fehler in 2Kan-System simulieren, Querschlüsse simulieren usw. Als ich noch konstruiert hab, hab ich das an meinen Maschinen auch gemacht. Aber sonst ist mir noch niemand begegnet der das so detailliert tut.
    Da hast du absolut recht.

    Daher haben unser Monteure die Aufgabe dies zu tun.
    Die haben eine genaue Beschreibung wie sie was und warum testen müssen.

    Doch da dies mit Aufwand verbunden ist, schieben die Kollegen dies gern weiter, damit sie in der vorgegeben Zeit bleiben.
    Wir kalkuliern für den Test 30 Minunten, bei Änderungen einer bestehenden Maschine oder Anlage.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  5. #14
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen

    Mir geht es langsam auf den Geist, dass jeder Elektriker denkt, die Leute die etwas anschaffen nur noch bescheuert sind.

    Mich hat gestern ein Elektriker gefragt, ob ich einen Not-Halt geprüft habe.
    Warum sollte ich? Der der den eingebaut hat, muss schauen ob sein PNOZ funktioniert, wenn nicht dann erst wird gesucht.
    Die Logik wurde bei der Planung ausgiebig betrachtet.
    bike
    Danke, wenig hilfreich.
    Hier geht es nicht darum das ich etwas geplantes und geprüftes durchführe (dann wäre das ganze ja kein Thema, der Planer wäre in der Pflicht), sondern das ich z.B. auf Weisung irgendwo etwas selbstständig einbaue \ ändere ohne Plan und exakten Vorgaben. Und das unter Umständen auch mit angeordneten Mängeln. Und auch wenn ich dabei sorgsam vorgehe, kann ich was übersehen. Oder alles richtig machen und trotzdem kommt es zu Schäden.

  6. #15
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    Dann wäre es für dich persönlich hilfreich, das ganze so auszuführen (ich weiß, dass du das nicht immer darfst) dass es für dich augenscheinlich in Ordnung ist und das ganze auch noch irgendwie dokumentierst. In diesem Fall wäre dir dann keine grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen und somit kämst du mit einer Bewehrungsstrafe davon. (Wurde mir zumindest vor langer Zeit mal so erklärt.)

    Wenn du natürlich was machst, wovon du weißt das es den Normen widerspricht, wirds schwierig.
    mfG Aventinus

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Aventinus für den nützlichen Beitrag:

    floppy (13.03.2013)

  8. #16
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    Zitat Zitat von floppy Beitrag anzeigen
    Danke, wenig hilfreich.
    Hier geht es nicht darum das ich etwas geplantes und geprüftes durchführe (dann wäre das ganze ja kein Thema, der Planer wäre in der Pflicht), sondern das ich z.B. auf Weisung irgendwo etwas selbstständig einbaue \ ändere ohne Plan und exakten Vorgaben. Und das unter Umständen auch mit angeordneten Mängeln. Und auch wenn ich dabei sorgsam vorgehe, kann ich was übersehen. Oder alles richtig machen und trotzdem kommt es zu Schäden.
    Und wenn dir angeschafft wird führe ein Herzop durch, dann machst du es auch?

    Es ist doch an dir zu sagen, dies und jenes kann ich und den Rest kann ich eben nicht.
    Aber ich weiß es ist schwer zu sagen, ich habe das nicht verstanden und kann es deshalb nicht machen.
    Schreib auf wie du es verstanden hast und wie es durchführen willst an deinen Chef und dann wirst du sehen was der sagt.
    Vermutlich weiß der garnicht, dass es da ein Problem gibt..

    Außerdem gibt es ein kluges Sprichwort:
    Schuster bleib bei deinen Leisten.


    bike
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  9. #17
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    Ich verstehe die ganze Aufregung hier nur bedingt.
    Es gibt Chefs/Meister/Vorgesetzte/Dipl. Ing`s, die haben Ahnung von der Materie und sind gute fachliche Vorgesetzte. Es gibt aber auch solche Vorgesetzte, die haben keine Ahnung von der Materie und sind sich auch Ihrer Verantwortung nicht bewusst und denen sind auch die Mitarbeiter egal. Es ist so, das Vorgesetzte teilweise mehr um die Ohren haben, als der Mitarbeiter das mitkriegt, aber ein guter Vorgesetzter weiß zum einen, was er seinen Mitarbeitern zutrauen kann und er weiß auch, wo es eventuell Probleme gibt.

    Von einem guten Mitarbeiter kann man aber auch erwarten, das er genug "Eier in der Hose" hat, um seinen Vorgesetzten auf Probleme aufmerksam zu machen. Ein guter Mitarbeiter führt nicht einfach blind irgendwelche Tätigkeiten aus, sondern überlegt vorher und kommuniziert mögliche Probleme. Sollte dann der Vorgesetzte wiederum sagen:"Mach das einfach so, wie ich gesagt habe.." oder "Das ist dein Problem.." dann sind wir wieder bei dem oben genannten nicht geeigneten Vorgesetzten. Dann hilft nur eine kurze Notiz für einen selber und am besten einen Kollegen in die Sache als Zeugen mit einbeziehen. Der Vorgesetzte wird NIE irgendeinen Wisch unterschreiben, auf dem steht, das er etwas falsch gemacht hat..

    Ein guter Vorgesetzter weiß, das er Verantwortung nicht delegieren kann. Es gibt zwar einen Pflichtenübertrag, aber wenn etwas passiert wird erst der Vorgesetzte gefragt und wenn der dann bei einem netten Gespräch mit Polizei, staatlichem Amt für Arbeitsschutz und BG nicht innerhalb von 10min einen Ordner mit Risikoanalyse, Schaltplänen, Unterweisung, Betriebsanweisung etc.. in der Hand hat, kriegt der Vorgesetzte erstmal ein Problem. Erst wenn der Vorgesetzte alle seine Pflichen erfüllt hat, kriegt auch der Mitarbeiter ein Problem..

    Der richtige Personaleinsatz mit qualifizierten Mitarbeitern ist für mich ein Hauptbestandteil eines Vorgesetzten.. Hier geht es schließlich nicht um irgendwelche "Produktinshelfer", sondern um Facharbeiter..

    Gruß
    MeisterLampe81
    Geändert von MeisterLampe81 (14.03.2013 um 10:03 Uhr)
    So viel Technik und nur Probleme!!

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu MeisterLampe81 für den nützlichen Beitrag:

    Elchbulle (14.03.2013),lilli (14.03.2013)

  11. #18
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    Wie Floppy die Arbeitsbedinungen beschreibt, so kann man das ganze eigentlich als organisatorischen Fehler sehen, da durch die Vorgesetzten hier nicht richtig reagiert wird. Bei meiner Instandhaltung gibt es die Anweisung, das Sicherheitseinrichtungen auf keinen Fall ausser Kraft gesetzt werden dürfen, d.h. im Fehlerfall und ohne richtiges Ersatzteil wird die Maschine still gelegt. Ein Menschenleben ist der Firma hier wichtiger als der Produktionsausfall.

    Weiterhin ist die Frage, sind alle Mitarbeiter der Elektroinstandhaltung als Ellektrofachkräfte jährlich weiter gebildet?

    Was sagt die VEFK (verantwortliche Elektrofachkraft) zu der Problematik?

    Wir machen auch regelmässig Umbauten, und Erweiterungen und bauen auch mal eine Maschine selber, dafür wurden aber die Mitarbeiter entsprechend qualifiziert, sodas Sicherheitsbewertungen usw auch fachgerecht durchgeführt werden können und wenn das nicht ausreicht wird dann ein externer damit beauftragt. Damit soll Sichergestellt werden, das alle Normen und Sicherheitsanforderungen eingehalten werden, das finde ich sollte Standart sein und nicht etwas besonderes.

    @Floppy Klingt gefährlich was Ihr dort macht, sprich mal deinen Chef auf deine Sorgen an.

  12. #19
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    Schwieriges Thema.

    In erster Linie würde ich versuchen, nachdem das Problem ja bekannt ist, mich selber abzusichern. Einwände schriftlich gegenüber der Unternehmensführung äußern und selbst protokollieren.

    Zweiter Schritt wäre die Aussprache zu suchen. Zwar ist es immer blöd, seinen Chef auf seine Verfehlungen hinzuweisen (hat so einen Hauch von persönlicher Kritik) aber mit vorsichtigem Hinweis auf die rechtliche Lage (Stichwort: Maschinenrichtline, BetrSichV und Produktsicherheitsgesetz.. Ggf. Auch Arbeitsschutgesetz) ölte zumindest der Denkanstoß gelingen.

    Drittens; Verbündete suchen. Qualitätsmanagement und Marketing sind gute Anlaufpunkte. Die einen müssen auf Gesetze achten (ISO 9001) und die anderen wollen etwas rechtssicheres verkaufen.

    Viel Glück!
    Führerschein ohne Kenntnis der Straßenverkehrsordnung = Unwahrscheinlich
    Maschinenbauer ohne Kenntnis der Maschinenverordnung = Normal

  13. #20
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    Zitat Zitat von Klopfer Beitrag anzeigen
    Die einen müssen auf Gesetze achten (ISO 9001)
    Die ISO 9001 bezieht sich nur auf Qualität. Ein richtiges Rechtsregister wird erst bei der ISO 14001 gefordert, sowie bei der ISO 50001 für Energiegesetzte und dgl...
    Es gibt Betriebe, die sind nach 9001 Zertifiziert und bei denen geht alles drunter und drüber, aber die Qualität stimmt..

    Gruß
    MeisterLampe81
    So viel Technik und nur Probleme!!

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