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Thema: Steckverbinder im ATEX Bereich

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe einen ATEX Motor und einen ATEX Sensor, den ich über einen Stecker anschließen muss.
    Diese Steckverbindung soll nur bei Reparatur einen schnellen Austausch ermöglich und sonst nie angefasst werden.

    Kann man nun eine normale Steckverbindung (keine ATEX Stecksystem)
    Var.1) 24V DC
    Var.2) 400V AC
    in einem ATEX Bereich Zone 20 betreiben?

    Danke im voraus..

    Paul
    Zitieren Zitieren Steckverbinder im ATEX Bereich  

  2. #2
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    Hallo,

    also ich bin kein EX-Experte, aber warum sollte das zulässig sein?
    Das hat doch auch was mit konstruktiven Eigenschaften (z.B. Dichtigkeit)
    des Steckers zu tun und nicht damit, ob Du ihn unter Last im EX-Bereich
    ziehst und dann eine wunderbare Zündquelle hast.

    Gruß
    Tommi

  3. #3
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    Wir haben ATEX Inis für Zone 2 die mit 24V laufen. Da kommen ganz normale M8 Stecker dran. (Zumindest sehen die so aus wie stino Stecker)

  4. #4
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    Also kurzum:
    Für Zone 20 wäre mir jetzt spontan weder geläufig, das es Motore gibt, noch entsprechende 400V Steckverbinder, die typischen Verdächtigen haben schon mal nichts im Programm.

    Für ordinäre 24V schauts wohl auch schlecht aus, wenn dann höchstens als eigensichere Version EX i für Sensorik, (vermutlich auch das von dem MasterOhh spricht).
    Eigensicher ist dann so Energiebegrenzt, das auch normale Steckverbinder verwendet werden können, da ein Funke energetisch unmöglich ist.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  5. #5
    Paul_1000 ist offline Neuer Benutzer
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    Wie würde es sich verhalten, wenn sich beide Betriebsmittel in Zone 22 befinden.
    Kann man dort normal Steckverbinder einsetzen?

  6. #6
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    Hatte ja glatt überlesen das Paul_1000 für Zone 20 sucht und nicht für Zone 2 (Wer sich diese dumme Nummerierung ausgedacht hat, gehört getreten).
    Da werden natürlich ganz andere Anforderungen benötigt.....

    Die frage ist ja, wird in Punkto Dichtheit bei Steckverbindern der gleiche Maßstab für Stäube und Gase angelegt? Aus meinem Laienhaften verständnis heraus würde ich sagen, dass bei Zone 20 eher der Steckvorgang an sich das Gefahrenpotential birgt, weswegen Stecksysteme für diese Zone ja immer erst abdichten bevor sie den Kontakt erstellen ......
    Aber ich glaube mit einer simplen Betriebsvorschrift ala "Steckverbindung erst trennen/herstellen wenn keine explosionfähige Atmosphäre besteht!" würde man sich da zu leicht herauswinden können

    Wir versuchen immer in Bereichen < Kat 3 die Verbindungen nach Außerhalb zu verlegen. Das spart Unmengen an Geld.....

  7. #7
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    Morgen.
    Meine Erinnerungen an ATEX sind nicht mehr so gut (locker sieben Jahr her), aber ich denke das normale Steckverbindungen, gerade bei Staub, weder in 20 noch in 22 Verwendung finden sollten, da Staub eindringen könnte und dann selbst Schlüsse verursachen (oder durch aufgesogene Feuchtigkeit) und dann durch unzureichende Kapselung und der hitze / funken es eben knallt. Wie sieht es aus wenn der Kontakt nicht mehr taufrisch ist und es kokelt?
    Mal davon abgesehen das funken entstehen wenn nicht richtig freigeschaltet ist. Und wenn man bedenkt das man sogar Ex-werkzeug nutzen sollte, was ist mit dem KontaktMaterial? Kann es einen funken geben wenn der Stecker auf den Boden knallt?
    Vielleicht alles was über trieben, aber ich hatte damals so nen tageslehrgang bei dem Fachmann der bei uns die Zonen einteilte. Und der hat die schlimmsten Dinge erzählt - sein dringlichster Wunsch: verbot von schwarzen Bodenbelägen wenn die möglichkeit der Aufheizung durch Sonne besteht
    Also, meine gedächtnisgeschwächte Meinung: weder in 20 noch in 22!

  8. #8
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    Hallo zusammen,

    ich persönlich wäre sehr vorsichtig bei nicht Ex-zugelassenen Bauteilen im Exbereich. Klar sind die Anforderungen an Zone 20 so wie Zone 22 nicht all zu hoch, jedoch hat man hier einen entsprechendenen Gerätetyp 3 (D oder G) zur Verfügung. Auch wenn Stäube eine wesentlich höhere Zündenergie benötigen, wie Gase, bist du dir sicher, das du alles bedacht hast? Es ist nicht nur der Zündfunke zu betrachten der beim Anstecken bzw. trennen entstehen kann, sondern ebenfalls die Erwärmung, bei einer unzureichenden Verbindung. Diese Erwärmung mag an der Gehäuseaußenseite gering sein, doch wenn Staub in den Stecker eindringen kann, was könnte dann passieren?

    Hier würde mich jetzt das Beispiel Ex-geschützter Staubsauger einfallen, was gibt es vom Hersteller hier für Vorgaben für den sicheren Umgang bzw. die Herstellung der Energieversorgung an?

    Gruß
    Alex

  9. #9
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    Ich glaube mich zu erinnern, dass es Ex-Kästen gibt wo man den Stecker erst an-abschliessen kann wenn man davor den Lastschalter ausgeschaltet hat (mechanisch verriegelt). Ob es das für 24V auch gibt weiss ich nicht. Dort war das damals eine Art CEE Steckdose.

  10. #10
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    Zitat Zitat von borromeus Beitrag anzeigen
    Ich glaube mich zu erinnern, dass es Ex-Kästen gibt wo man den Stecker erst an-abschliessen kann wenn man davor den Lastschalter ausgeschaltet hat (mechanisch verriegelt). Ob es das für 24V auch gibt weiss ich nicht. Dort war das damals eine Art CEE Steckdose.
    Solche Steckverbinder gibt es zB von CEAG, auch welche bei denen der Stecker nach dem anstecken gedreht wird und dadurch der Kontakt geschlossen wird, ob diese für Zone 20 zugelassen sind verrät aber wohl das Datenblatt.

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