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Thema: Einzeladerverlegung im Schaltschrank: Dürfen Einzeladern das Gehäuse berühren?

  1. #11
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    In der EN 60204-1 steht unter 13.3 (Verdrahtung innerhalb von Gehäusen) das Leiter,Kabel und Leitungen die nicht in Leitungskanälen verlegt sind zu befestigen sind. Allerdings denke ich das der Schaltschrank laut Begriffsbestimmung als elektrische Betriebsstätte bzw. abgeschlossene Betriebstätte gilt.

  2. #12
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    Wie soll es denn zu einem Kurzschluss kommen, wenn die Isolierung nicht beschädigt ist? Die kann aber nur beschädigt werden, wenn sie mechanischen Einflüssen durch Bewegung oder Beschädigung ausgesetzt ist (oder UV-Strahlung). Oder aber die Isolierung wurde bereits beim Verlegen beschädigt, was aber als systematischer Fehler gilt. Und um den zu entdecken führt man vor der Inbetriebnahme die entsprechenden Messungen durch.

    Und wenn es dann doch zu einem Kurzschluss gegen Erde kommen sollte spricht eben die Sicherung oder Isolationsüberwachung je nach Netzform an.

    Gruß

    Klopfer
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  3. #13
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    Zitat Zitat von snake_1842 Beitrag anzeigen
    In der EN 60204-1 steht unter 13.3 (Verdrahtung innerhalb von Gehäusen) das Leiter,Kabel und Leitungen die nicht in Leitungskanälen verlegt sind zu befestigen sind. Allerdings denke ich das der Schaltschrank laut Begriffsbestimmung als elektrische Betriebsstätte bzw. abgeschlossene Betriebstätte gilt.
    Leider, und ich meine in dem Fall wirklich leider, steht da eben nicht "das!" sie zu befestigen sind, sondern sie sind, falls erforderlich, oder weiter unten "ausreichend" zu befestigen.
    Kurzum, der Absatz ist durch diesen Einschub genau so sinn wie nutzlos.
    Wobei das aber immer noch keine Aussage zulässt, ob der Leiter jetzt den Schrank dabei berühren darf, oder nicht, sprich ob die Basisisolierung des Leiters alleine ausreichend ist.
    Geändert von MSB (15.11.2013 um 12:41 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  4. #14
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    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf die Verteilungen, die man so üblicherweise im Haus hat, verweisen. Die sind normalerweise komplett aus Metall, es sind darin normalerweise keine Kabelkanäle verbaut, die Leitungen werden meißt noch nicht mal vernünftig geführt.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf die Verteilungen, die man so üblicherweise im Haus hat, verweisen. Die sind normalerweise komplett aus Metall, es sind darin normalerweise keine Kabelkanäle verbaut, die Leitungen werden meißt noch nicht mal vernünftig geführt.
    Mag ja sein, das das mitunter ein Blechkasten ist, aber diese Verteilungen sind in aller Regel SKII also Schutzisoliert, da ist das eh wieder zweitrangig.
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

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  6. #16
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    Das mag sein, dass ein Hager-universZ (z.B.) die SKII hat (schreiben die zumindestens).
    In jedem Fall ist aber das komplette Gehäuse aus Metall und die vom Elektriker eingeführten Leitungen werden meißt direkt nach Einführung abgemantelt und somit liegen dann die in der Leitung befindlichen Einzeladern (die natürlich isoliert sind) dennoch oft in direktem Kontakt (Berührung) mit dem Gehäuse - und das ist ja wohl legitim ...
    Achja ... und das Gehäuse selbst ist auch nur lackiert ...

    Gruß
    Larry

  7. #17
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    Auch wenn es etwas Off-Topic ist, hIer nochmal der Link zu der Diskussion über die Kabekanäle:
    Verdrahtungskanäle im Schaltschrank nieten?
    Gruß
    Michael

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