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Thema: Kabel/Leitungen für Sicherheitsanwendungen

  1. #11
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    Hallo und willkommen im Forum.

    Ich denke ich habe nicht verstanden, wie Du das meinst.
    Üblicherweise verlege ich ein 5-adriges Kabel zu einem Unfallschutzsensor.

    Darin liegen: +24V, 0V, Getaktet "zum Sensor", Getaktet "zurück" und ein 24V-Statussignal.
    Einen Querschluss zu einem dieser Potentiale würde die Steuerung sicher erkennen.

    Oder meintest Du etwas anderes?
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  2. #12
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    Hallo,
    ich kann Deinen Ausführungen nicht zustimmen, dieser Fehler wird schon durch die Taktsignale erkannt da der Eingang ebne einen Takt erwartet aber spätestens dann wenn es zu einer Auslösung kommt durch die Kanalfehlererkennung des Relais / der Steuerung.
    Welche Geräte sollten das nicht können?
    Bei Relais / Steuerungen die mit unterschiedlichen Spannungsebenen in den Kanälen arbeiten geschieht diese Fehlererkennung bei der Auslösung.
    Aus diesem Grund ist da auch die Anforderungsrate entscheidend für den DC.
    Geändert von Safety (12.09.2014 um 19:08 Uhr)

  3. #13
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    Hallo Safety,

    das, was du beschreibst, hatte ich auch mal gedacht - bis ich das Verhalten im Zuge einer Validierung selbst überprüft habe, da im gleichen ungeschütztem Kabel 24V und 0V für die Not-Halt Beleuchtung vorhanden war. Deshalb sah mein Validierungsplan entsprechende Tests mit Fehlersimulation vor.
    Eine Prüfung war die Simulation von Schluss zwischen jeweils einem Kanal gegen +24V und gegen 0V. An den Sicherheitsrelais war die Querschlusserkennung aktiviert und funktionierte zwischen den Kanälen auch einwandfrei. Ergebnisse der Prüfung:

    Das Sicherheitsrelais vom Hersteller S... ließ es einmal kurz knistern und funktionierte anschließend nicht mehr richtig.
    Das Sicherheitsrelais vom Hersteller P... erkannte auf dem einen Kanal nur einen Schluss gegen +24V und keinen Schluss gegen 0V. Beim anderen Kanal war es genau umgekehrt. Zumindest überlebte das S-Relais den Test.

    Nach dieser Erfahrung heißt es deshalb für mich entweder ein getrenntes Kabel nur für die beiden Kanäle und aktivierter Querschlusserkennung oder Fehlerausschluss über die bekannten Methoden.

    Gruß, Mike

    P.S.: Hersteller P... hat mir dieses Verhalten auch bestätigt.
    Geändert von mike-wst (12.09.2014 um 18:16 Uhr)

  4. #14
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    Hallo
    Du hast meine Antwort nicht verstanden.
    Auch wenn der Fehler bei Auftreten nicht erkannt wird dann aber spätestens beim Auslösen der Sicherheitsfunktionen eine Reaktion erzeugt.

    1. Relais arbeitet mit zwei Potenzialen:

    1.1 0V Kanal
    Also die der Querschluss zu 0V auf den 0V Kanal führt natürlich nicht zu einem Auslösen wie auch.
    Aber wenn der Taster betätigt wird dann bleibt der Kanal auf 0V also für das Relais wird der Kanal nicht ausgelöst und das merkt dann das Relais beim zurücksetzen des NH Tasters und verhindert ein Wiedereinschalten.
    Querschluss mit 24V führt zum Kurzschluss hier ist sehr wichtig das die Vorsicherung richtig ausgewählt ist!!!!
    1.2 24V Kanal (oder auch eine andere Spannung)

    Querschluss mit 0V = Kurzschluss
    Querschluss mit 24V :
    Also die der Querschluss zu 24V auf den 24V Kanal führt natürlich nicht zu einem Auslösen wie auch.
    Aber wenn der Taster betätigt wird dann bleibt der Kanal auf 24V also für das Relais wird der Kanal nicht ausgelöst und das merkt dann das Relais beim zurücksetzen des NH Tasters und verhindert ein Wiedereinschalten.

    2. Taktsignale

    Bei den Takten wird das sofort erkannt, da der Eingang einen Takt erwartet.


    Hinweis die Norm fordert keine direkte Reaktion auf Fehler!!!!!
    Geändert von Safety (12.09.2014 um 18:51 Uhr)

  5. #15
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    Hallo Safety,

    danke für deine Erklärung. Ich wusste nicht, dass die Kanäle mit unterschiedlichen Potentialen arbeiten. Demnach müssten der 24 Volt Kanal mit kurzzeitigen 0 Volt Impulsen und/oder der 0 Volt Kanal mit kurzzeitigen 24 V Impulsen versehen sein.
    das heißt also, dass der Querschluss zwischen den Kanälen zum sofortigen Auslösen der Sicherheitsfunktion führt, aber der Kurzschluss zwischen dem 0 V Kanal und 0 V nur das Wiedereinschalten verhindert? Meiner Ansicht nach würde der Takt ja auch in diesem Fall fehlen. Aber dass hier mit einem 0 Volt Kanal und einem 24 Volt Kanal gearbeitet wird, erklärt das Verhalten des Sicherheitsrelais, wie ich es testen konnte. Nur ob ein Wiedereinschalten bei beliebigen Querschlüssen verhindert wird, werde ich bei Gelegenheit noch einmal testen.

    Ich hatte die Funktionsweise der Sicherheitsrelais bisher so verstanden: Beide Kanäle arbeiten mit einer (24 V?) Spannung denen ein versetzter Takt (kurzzeitiger 0 Volt Pegel) aufgeprägt ist. Bei Querschluss würde demnach, je nach Ausführung, kein Takt oder ein doppelter Takt erkannt werden, was zum Abschalten des S-Relais führt. Der Fehler bleibt solange gespeichert, wie das Relais mit Spannung versorgt wird. Ein Schluss eines beliebigen Kanals zu 24 V würde dazu führen, dass auf dem jeweiligen Kanal kein Takt mehr wäre und bei einem Schluss gegen 0 V würde die Vorsicherung auslösen.
    Gruß, Mike

  6. #16
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    Ich erkläre es nochmal:
    Es gibt zwei Prinzipien am Markt

    1. Potenzialunterschiede also z.B. 24V und 0V keine Unterbrechungen oder Takte
    2. Beide Kanäle werden mit Takten betrieben die aber Unterschiedlich sind der Eingang erkennt nur seinen Takt.

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Safety für den nützlichen Beitrag:

    mike-wst (13.09.2014)

  8. #17
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    Jetzt ist es mir klar geworden - danke!
    Gruß, Mike

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