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Thema: Absaugung Volumenstromüberwachung

  1. #11
    Avatar von Markus
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Naja, so einfach ist es aber doch (fast), nur brauchst du 2 Schaltpunkte:
    Jepp, das ist auch mein bisheriger Ansatz bzw. an der Kiste sind dann 4 Differenzdrucksensoren (2 kanalig) verbaut.
    Dabei habe ich mich halt gefragt inwiefern so ein Konstrukt noch gute Praxis ist oder ob ich damit am Ziel vorbeischieße.

    Deshalb hier die Frage an Leute die das häufiger machen

    Aber meine bisherige Erfahrung zeigte dass sich in der Praxis kaum jemand darum kümmert.
    Ich kenne viele Hersteller von Absauganlagen, die Regel ist dort ein Potentialfreier Kontakt - entweder als SPS Ausgang oder bestenfalls noch HW-Über das D-Schütz vom Ventilator.
    Mit einer sicheren Überwachung hat das aber recht wenig zu tun (Filter zu, Wellenbruch,...).
    Und in sehr vielen Fällen ist meiner Meinung nach eine sichere Funktion der Abluft bzw. ein Mindestvolumenstrom zu gewährleisten und kritische Konzentrationen von Staub oder Gasen zu verhindern - dazu ist die Absaugung ja da.

    Bin ich mit diesem Gedanken alleine?
    Wenn nicht, dann würde ich mich über weitere gute Praxistipps freuen!

    Danke euch allen mal bis hier her!
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  2. #12
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    Hallo

    genau das war meine Meinung.

    Fragst Du einen Lüftungsbauer wird er Dir die Diff.druck Lösung anbieten.

    Wenn Du aber sicher keine zündfähige Gasansammlung mehr haben musst dann ist das ausgetauschte Volumen maßgebend. Dh 3 mal das Volumen der Kanäle durchblasen. Das noch sicher gemessen (redundant mit verschiedenen Messprinzipien).

    Oder hat jemand eine einfachere Lösung ?

    Gruß

    Lupo
    Gruß

    Lupo

  3. #13
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    Also ich kann jetzt nur unsere Anlage ein wenig beschreiben:
    - Ventilator nur mit Kanälen bzw. Rohr, also ohne Filter/Staublenden etc.
    - Abgesaugt wird ein Raum in dem Wärmepumpen mit Kältemittel befüllt werden (müsste R600A gewesen sein, also Isobutan)
    - Die Gasventile werden über den Ventilator Betrieb + Strömungswächter freigegeben (über eine Easy-Safety Zeitverzögert), über eben jene Steuerung wird auch überwacht, das der Strömungswächter wieder abschaltet.
    - Zusätzlich gibt es hier noch eine Gasmessung in dem Raum, welche dann dazu führt, das der FU mit MAX-Drehzahl betrieben wird + die Gasventile gesperrt werden
    - Als letztes Quäntchen wurden dann die Einstellpotis des Auswertegeräts des Strömungswächters zu guter letzt dann noch plombiert.

    Das ganze wurde in der Form ca. 6x so realisiert, und es gab auch immer eine Abnahme von einem Sachverständigen, also BG, TÜV etc.,
    das ganze wurde definitiv nie in irgend einer Form beanstandet.

    Mfg
    Manuel
    Geändert von MSB (28.08.2014 um 10:59 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  4. #14
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    Beitrag

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Wenn dein Filter sich zusetzt, dann wird dein Unterdruck sogar noch größer, aber du hast weniger Volumenstrom.
    So einfach geht das leider nicht...
    Wenn ich schreibe *vor dem Filter*, dann meine ich keine Filterüberwachung. In diesem Falle hättest Du völlig recht.
    Ich rede von einer reinen Volumenstrommessung, d.h. auf keinen Fall den Filter als *Staublende* benutzen.

    Im Beispiel also Messanschluss A im Raum, Messanschluss B mit ausreichend Abstand (ergänzend Staublende) im Kanal *vor Filter!*
    Hier kann eine Druckdifferenz *nur* bei Strömung auftreten. Die Differenz wird hier übrigens schon *vor* erreichen der Nullströmung seeeeehr klein.


    Messanschluss A _____________________Meßanschluss B
    I _________________________________________I_______________

    -----------------------------------------Staublende-----------------------------> Filter --> Ventilator ---> Ausblasöffnung
    __________________________________________________________I


    Edit: Scheiß Ascii-Grafik, bin kein Künstler
    Ich bin mir aber 100% sicher, das jetzt Klarheit herrscht
    Geändert von weißnix_ (28.08.2014 um 16:01 Uhr)

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu weißnix_ für den nützlichen Beitrag:

    Markus (29.08.2014)

  6. #15
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    Hallo Markus,

    Hier eine weitere Möglich der Volumenstrommessung:
    http://www.briem.de/images/Datenblaetter/WDS_630.pdf
    Gruß Michael

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSommer für den nützlichen Beitrag:

    Markus (29.08.2014)

  8. #16
    Avatar von Markus
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    Hallo zusammen,

    also ich habe mir jetzt für die Lösung mit dem Statischen Totaldruck am Ventilator entschieden.
    Scheinbar ist das die einfachste und beste Lösung für diesen Fall.
    Für irgendwelche direkte Messungen ist die Konstruktion nicht geeignet da es kaum laminare Strömungen gibt.


    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    1. Statischer Totaldruck am Ventilator messen und den Grenzwert für den Differenzdruck mit Hilfe der Ventilatorkennlinie festlegen.
    Nachteil-1: Schwer nachrüstbar da ggf. Keine Unterlagen vom Ventilator vorhanden
    Nachteil-2: Ich bin mit nicht sicher ob das zuverlässig ist wenn Filter verschmutzen.
    Bei den Nachteilen lag ich auch falsch.
    Die Nachrüstung ist eigentlich recht einfach.
    Eine Ventilatorkennlinie vom Hersteller nützt ohnehin nicht viel, diese berücksichtigt ja nicht die örtlichen Gegebenheiten.
    Hier hilft nur Messen und Kennlinie für die Anlage erstellen.
    Also Differenzdruck und Volumenstrom (Schmutzgasseite) messen und den Mindestvolumenstrom anhand der Gegebenheiten ermitteln.
    Das Ganze bei gutem und schlechten Filter.

    Und bei Schlechtem Filter funktioniert das ganze sehr gut wenn 4 (2x2Kanäle) Sensoren eingesetzt werden und die Obergrenze auch überwacht wird.

    Vielen Dank euch allen für die vielen Ideen und Ratschläge!
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  9. #17
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    Hi Markus,

    wenn ich eine solche Messung aufgebaut habe, habe ich immer Druck und Durchfluss gemessen da du nur so die meisten möglichen Fehler erkennen kannst.
    Druck ist einfach zu messen, ob als Differenz oder Absolut, einfache und gute Druckschalter bekommt man z.B. auch von Kromschröder. Musst nur schauen ob die auch für Pentan tauglich sind.
    Für die Durchflussmessung habe ich auf eine Differenzdruckmessblende meistens zurück gegriffen. Das ist eine künstliche Verengung in der Rohrleitung, welche einen Druckverlust erzeugt, den man dann auf einen Volumenstrom umrechnen kann. Dementsprechend kannst du für die Aufgabe dann ggf. auch einfache Druckschalter verwenden.
    Bei dem von dir angesprochenen Bereich von 1:10 wirst du allerdings mit jeder mir bekannten Messmethode große Probleme bekommen. Am Besten wäre es, wenn du diesen Bereich stark einschränken könntest. Wonach willst du eigentlich diese Menge regeln? Ist die Minimal-Menge ausreichend die maximale Konzentration an Organik sicher zu reduzieren?

    Die Konzentrationsmessung würde ich nicht machen, Analysegeräte sind anfällig, selten mit brauchbaren Werten für die PL/SIL-Berechnung ausgestattet und schwieriger auszuwerten. Man kann, wenn man auf ne F-SPS verzichten will, sich mit sicheren Analog-Auswertebausteinen durchhangeln, aber alles recht unschön.

    Wenn du auf eine Abluftmessung verzichten willst, musst du physikalisch nachweisen können, wieso die Luft, die du in die Maschine bläst auch nur diesen Weg wieder nehmen kann.

    Aber bei der Ausfwahl der Messmethode würde ich sehr vorsichtig sein, wenn du davon ausgehst, das du eine zündfähige Atmosphäre haben kannst.

    Gruß
    Alex

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu jora für den nützlichen Beitrag:

    Markus (15.09.2014)

  11. #18
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    @jora

    Der Bereich 5.000-50.000 bezog sich auf die verschiedenen Anlagengrößen.
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