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Thema: Absaugung Volumenstromüberwachung

  1. #1
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    Hallo,

    ich bin derzeit in verschiedenen Bereichen mit der Überwachung eines Mindestbolumenstroms von Absauganlagen beschäftigt. In den meisten Fällen muss das sogar sicher bzw. Nach PLd erfolgen.

    Leider ist zu dem Thema kaum etwas praxistaugliches um Netz zu finden.

    Meine Recherchen haben bisher folgende Lösungsansätze ergeben.

    1. Statischer Totaldruck am Ventilator messen und den Grenzwert für den Differenzdruck mit Hilfe der Ventilatorkennlinie festlegen.
    Nachteil-1: Schwer nachrüstbar da ggf. Keine Unterlagen vom Ventilator vorhanden
    Nachteil-2: Ich bin mit nicht sicher ob das zuverlässig ist wenn Filter verschmutzen.

    2. Strömungsmessung mit Staudtucksonde bzw. Prantl Rohr
    So wie ich das sehe ist das bei kleinen Volumen und großen Kanaldurchmessern bzw. Wenig Volumenstrom nicht so genau.

    3. Differenzdruck einfach gegen Atmosphäre messen.
    Hier bin ich mir nicht sicher ob das bei verschmutzten Filtern noch zuverlässig ist.
    Im Prinzip steigt dann der Unterdruck auf der Saugseite, aber der dynamische Druck bzw. der Volumenstrom nimmt ab...

    Wie handhabt ihr das in der Praxis?
    Bin für jeden Tipp dankbar!
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)
    Zitieren Zitieren Absaugung Volumenstromüberwachung  

  2. #2
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    Für die Volumenstrom- / Durchflussmessung gibt es auch verschiedene kalorimetrische Sensoren.
    Beispiel http://www.ifm.com/ifmweb/downcont.n...sch_DE_V21.pdf

    Mit Ultraschall kannst du auch messen
    Beispeil: http://www.de.endress.com/eh/sc/euro...ducts/prosonic

    Dazu noch diverse mechanische Messprinzipien mit Flügelrädern und ähnlichem.

    Die Möglichkeiten sind vielfältig und hängen natürlich vom Volumenstrom, Temperatur, Medium und Verschmutzung ab.
    Ich würd mal bei Endress & Hauser nachfragen. Die haben ein recht breites Spektrum

    Gruß
    Dieter

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Markus (26.08.2014)

  4. #3
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    Das Angebot von IFM sieht interessant aus.

    EH scheint aber eher für Medien in Rohren zu sein, ich will große Lüftungskanäle überwachen.
    Morgen ist sowieso einer von EH bei mir, den frag ich dann mal.

    Um die Frage zu konkretisieren:
    Gibt es hier Leute die Absauganlagen mit Volumentrömen von 5000m³/h bis 50.000m³/h überwachen müssen?
    Wie macht ihr das in der Praxis?
    Habt ihr auch Lösungen das nach PLd zu realisieren?
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  5. #4
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    Mal ein anderer Vorschlag bzw. Tipp:
    Wenn du eine sichere Absaugung brauchst, dann hat das meist mit irgendwelchen unzulässigen Konzentrationen von irgendwelchen Gefahrstoffen zu tun.
    Wir überwachen bei uns sowas mit den passenden sensoren und Auswertungen von Dräger.

    Damit sind auch TÜV, Gewerbeaufsicht und Versicherungsgutachter zufrieden.

    Gruß
    Dieter

  6. #5
    Avatar von Markus
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    Ja es geht um Absaugungen bei Anlagen die beim bearbeiten Pentan freisetzen oder um Lackieranlagen mit Lösemittel.
    In beiden Fällen wird durch die sichere Überwachung der Abluft sichergestellt das in der Maschine max. von Zone 2 bzw. 22 ausgegangen werden kann.
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  7. #6
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    Der Differenzdruck vor dem Filter gegen den zu überwachenden Raum sollte eine gut auswertbare Größe sein. Notfalls eine Staudruckblende nachrüsten.
    Ist der Druck im Kanal kleiner als im Raum, dann strömt was.
    Der Volumenstrom sollte dann proportional zur Druckdifferenz sein.

  8. #7
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    Hallo,

    wir haben teilweise die Sensoren von EGE bei Rohrleitungen bis DN150 mit Niederdruckluft im Einsatz.

    http://www.ege-elektronik.com/PDF/Pr...gssensoren.pdf


    Ansonsten setzen wir bei Lüftungskanälen Geräte von KIMO ein (allerdings die Vorgängermodelle der Class 210 in Kombination mit Pitotrohren ein).
    http://www.kimo.fr/assets/docs/doc-gene/doc-gene_en.pdf
    Bankraub: eine Initiative von Dilettanten.
    Wahre Profis gründen eine Bank.
    Bertold Brecht

  9. #8
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    Hallo Markus

    Wenn Du eine Zone sicherstellen willst bedeutet das immer eine typgepruefte Einheit einsetzen.

    Die Fa. Goennheimer macht so was zum Beispiel.

    Gruß

    Lupo
    Gruß

    Lupo

  10. #9
    Avatar von Markus
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    Zitat Zitat von weißnix_ Beitrag anzeigen
    Der Differenzdruck vor dem Filter gegen den zu überwachenden Raum sollte eine gut auswertbare Größe sein. Notfalls eine Staudruckblende nachrüsten.
    Ist der Druck im Kanal kleiner als im Raum, dann strömt was.
    Der Volumenstrom sollte dann proportional zur Druckdifferenz sein.
    Wenn dein Filter sich zusetzt, dann wird dein Unterdruck sogar noch größer, aber du hast weniger Volumenstrom.
    So einfach geht das leider nicht...



    Zitat Zitat von Ing_Lupo Beitrag anzeigen
    Hallo Markus

    Wenn Du eine Zone sicherstellen willst bedeutet das immer eine typgepruefte Einheit einsetzen.

    Die Fa. Goennheimer macht so was zum Beispiel.

    Gruß

    Lupo
    Wo steht dass das Typgeprüft sein muss?
    Du verwechselst da etwas. Wenn die Messung in der Zone stattfindet, dann muss die Gerätschaft für diese Zone gebaut sein, das stimmt.
    Das hat aber nichts mit der Funktionalen Sicherheit der Auswertung nach 13849 zu tun.

    Bisher ist noch nicht sicher ob in der Zone gemessen wird, eine Messung auf der Reingasseite wäre mir natürlich am liebsten.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Wenn dein Filter sich zusetzt, dann wird dein Unterdruck sogar noch größer, aber du hast weniger Volumenstrom.
    So einfach geht das leider nicht...
    Naja, so einfach ist es aber doch (fast), nur brauchst du 2 Schaltpunkte:
    Mindest-Differenz: Ventilator in Betrieb mit entsprechenden Volumenstrom
    Max-Differenz: Filter Verschmutzt.
    deltaP über Filter gemessen.

    In ähnlichen Anwendungen haben wir im Regelfall auch immer die hier schon angeklungenen EGE-Sensoren benutzt,
    welche es auch mit entsprechenden EX-Zulassungen gibt.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

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    Markus (27.08.2014)

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