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Thema: Erstellen einer Risikobeurteilung

  1. #31
    stevenn ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von se_la Beitrag anzeigen
    Das ist aber die Inhärent sichere Konstruktion von Steuerungen.
    Da hast du recht.

    Meine Anlage ist eine Einzelfertigung und wird nicht weiterverkauft. Der Kunde baut extra ein Gebäude für meine Anlage. Also meine mech. Abdeckung ist die Tür(mit verriegelung und überwachung)?
    Also könnte ich bei meiner Dokumentation schreiben:
    1.Gefahr ist mechanisch;
    2.Ursprung der Gefahr sind rotierende Teile,
    3.Ort ist der Antrieb,
    4.mögliche Folgen: Erfasst werden/Quetschungen
    4.die Norm 12100 und MRL werden berücksichtigt,
    5.Lösung ist Abdeckung mit verriegelung(die Abdeckung ist hier eine Tür mit verriegelung und überwachung und Stillstandsüberwachung)/zugang während Betrieb nicht möglich
    6.Lebensphase ist in Betrieb nehmen/ Normalbetrieb

    So wäre die Gefahr erfasst werden von rotierende Welle des Antriebs erledigt oder?

    Dann ist die Tür meine inhärent sichere Konstruktion oder?

  2. #32
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    Hi,

    wenn ich die Norm richtig verstehe, dann ist eine inhärent sichere Konstruktion eine in sich sichere mechanische Konstruktion die es verhindert das jemand gefährdet wird.

    Wenn keine inhärent sichere Konstruktion möglich ist, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden. Z.B. die Risikominderung durch techn. Schutzmaßnahmen wie deine Tür.

    Grüße

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Felsi für den nützlichen Beitrag:

    stevenn (29.09.2014)

  4. #33
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    Offen gestanden findes ich das ziemlich zäh.
    Warum fragst Du immer das Gleiche, obwohl die Antwort schon mehr als präzise gegeben wurde?!?

    Hier nochmal in aller Deutlichkeit:

    http://www.ce-wissen.de/?p=603
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tigerente1974 für den nützlichen Beitrag:

    stevenn (29.09.2014)

  6. #34
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    Da finde ich Wiki verständlicher:

    "Im Zusammenhang der Risikominderung gemäß EN ISO 14121-1, oder neu EN ISO 12100-1, wird der Begriff inhärente Sicherheit als Bestandteil des Risikominderungsprozesses verwendet. Hierbei geht es darum, eine potentielle Gefährdung bereits an der Quelle erst gar nicht entstehen zu lassen. Das heißt dass zum Beispiel bei einer Quetschgefahr die Gefahrbringende Bewegung komplett eliminiert wird, in dem die zu erfüllende Funktion soweit angepasst wird, dass es die gefahrbringende Bewegung gar nicht mehr braucht. Bei redundanten Sicherheitssystemen müssen entsprechend EN ISO 13849 Ausfallwahrscheinlichkeitsberechnungen vorgenommen werden, welche bei einer Inhärenten Konstruktion weg fallen, da die Gefährdungen gar nicht erst entstehen."

    Wobei das bei vielen Anwendungen nicht geht, weil die Gefahrenstelle der eigentliche Prozeß ist und den will ich ja haben. Wenn man die gefahrbringende Bewegung nicht beseitigen kann, muß man versuchen die Gefahrenstellen durch konstruktive Maßnahmen unzugänglich zu machen (Maschinengehäuse, Einhausung, fest installiertes Schutzblech, Labyrinth oder abschließbare Tür).

    Auch das gehört aus meiner Sicht zur inhärent sicheren Konstruktion.

    I-_o

  7. #35
    stevenn ist offline Erfahrener Benutzer
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    @tigerente: ok dann ist die Tür definitiv keine inhärent sichere konstruktion, weil sie trennend ist.

    Wenn ich nun diese Tür (und den Raum) als Schutz habe, kann ich für die darauf folgenden/weiteren Risikominderungen immer die Tür angeben, obwohl es eine einfachere Möglichkeit auch gäbe? Weil die Tür(der verriegelte Raum) ist ja sowieso da(dann brauch ich keine zusätzliche Abdeckung). Die Tür ist quasi mein Standardschutz
    Als Beispiel,
    ich hab eine rotierende Welle -> Schutz ist Türe
    ich habe eine heiße Oberfläche -> Schutz ist Türe (obwohl es mit einem einfacheren Gitter möglich wäre)
    es besteht die Möglichkeit von herumspritzenden Öl im Fehlerfall -> Schutz ist Türe
    spannungsführende Teile(wenn durch Fehler Teile der Anlage spannungsführend geworden ist) -> Schutz durch Türe (keine zusätzliche Isolierung notwendig)

    Spricht da was dagegen?

  8. #36
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    Du hast scheinbar noch nicht die ganze Tragweite erkannt. Safety hat ja schon angedeutet, dass dieses Thema sehr umfassend und komplex ist.
    Kennst Du den Unterschied zwischen Gefährdungs-Checkliste und Maßnahmenblatt?
    Im Maßnahmenblatt wird die Risikominderung eingetragen. Das kann in einigen Fällen die Tür sein. Je nachdem, gegen welche Risiken sie zur Risikominderung beiträgt.
    Hier Hilfe zu suchen ist sicher nicht verkehrt. Allerdings wird hier niemand eine komplette Risikobeurteilung mit Dir durchgehen.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  9. #37
    stevenn ist offline Erfahrener Benutzer
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    also dass dieses Thema sehr umfassend und komplex ist, weiß ich(nicht böse sein, aber ihr müsst mir das wirklich nicht in jedem 2. Beitrag schreiben)! deswegen frag ich euch Profis ja.
    ich hab auch nie eine komplette Risikobeurteilung verlangt, sondern frage euch nur bestimmte Sachen.
    eine Gefährdungs-checkliste und ein Maßnahmenblatt finde ich in der Norm nicht. Das wird was firmeninternes sein oder?Wenn das doch irgendwelche anerkannten Dokumente sind, die ich zwingend kennen muss, dann klär mich bitte auf. ich bin für jede Hilfe dankbar. Laut deren Namen trägt man dann beim Einen die Gefährdungen ein und beim Anderen die Maßnahmen.
    Und wie verknüpfst du das dann? Wie stellst du dann die Verbindung zwischen Gefährdung und deren Maßnahme her? Dann kann ich auch eine Liste machen mit Gefährdung und daneben Maßnahme(kurz ausgedrückt)

    Das beantwortet aber meine Frage oben nicht oder?
    ich weiß, vor dem konstruieren, dass meine Anlage in einem extra abgesicherten Raum ist(weil eine Gefahr dies vorgibt). nun kann ich aufgrund dessen alle Minderungsmaßnahmen durch die Tür realisieren.?. Beim Eintreten in den Raum Not-halt-> keine Gefährdungen mehr, weil alle Antriebe Momentenfrei sind


    @felsi: nein, laut der Definition von Tigerente ist eine Tür keine inhärent sichere Konstruktion, weil sie trennend ist.
    Geändert von stevenn (29.09.2014 um 14:11 Uhr)

  10. #38
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    So mal ne andere Frage du hast gesagt, dass dir fachkundiges Personal zur Seite steht. Werden von diesem Personal auch die Risikobeurteilungen für die anderen Maschinen gemacht?

  11. #39
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    hast recht

    bei uns gibt es ein Vorgabeblatt wo zu jeder Gefährdungsart eine Möglichkeit besteht etwas einzutragen.

    - besteht dadurch eine Gefahr? welche? - Schutzmaßnahme /Minderung

    da würde in deinem Fall dann eben bei vielen Fällen die Tür als Risikominderung ausreichen

    I-_o

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Felsi für den nützlichen Beitrag:

    stevenn (29.09.2014)

  13. #40
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    Du musst aber auch alle Lebensphasen der Anlage betrachten. (Hab jetzt nicht den ganzen thread gelesen, also köpft mich nicht, wenn es schon mal geschrieben wurde) Vllt. entsteht für Wartungspersonal oder Reinigungsarbeiten andere Gefährdungen die du seperat innerhalb deiner Einhausung beseitigen musst. Oder für Einstellarbeit (Teachen), wo Teile der Maschine bewegt werden müssen um sie einzustellen.

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