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Thema: Einstufung Schadensausmaß

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    wie klassifiziert ihr nach der EN ISO 13849-1 die Grenze der reversiblen und irreversiblen Verletzung?
    Die Norm gibt leider zwei recht unpraktische Beispiele wo sich für mich die Frage stelt, muss ich bei einer Fleischwunde durch eine normale Maschine von einer Infektion ausgehen? Ggf. hat man bei hochreinen Maschinen kein Infektionsrisiko, jedoch bei anderen Maschinen die in der Produktion stehen?
    Ein anderer Gedankenansatz, ein normaler einfacher Knochenbruch ist keine irreversible Verletzung, da diese ja vollständig verheilen kann, wenn keine Komplikation auftritt.
    Wo zieht ihr die Grenze bzw. wie definiert ihr die Schwere?

    Gruß
    Alex
    Zitieren Zitieren Einstufung Schadensausmaß  

  2. #2
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    Hallo,

    reversibel nur im eindeutigen Ausnahmefall. Die Schwere der Verletzung hängt
    von soviel Zufällen ab, das kann niemand bewerten.

    Beispiel Finger: Bruch=reversibel, Gelenk getroffen=steif=irreversibel.

    Gruß
    Tommi

  3. #3
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    das Problem ist, dass es da leider kaum tragfähige Daten gibt, bei welcher Kraft /Energie es zur irreversiblen Verletzung kommt. Die meisten Daten stammen aus der Verkehrsunfallforschung und da setzt man das akzeptable Verletzungsausmaß deutlich höher an als in der Industrie. Problem sind vor allem Körperteile mit geringem Energieaufnahmevermögen wie Finger und Augen.
    Vor das das "reversibel" gehört aber noch ein "üblicherweise". Man muss nicht jeden ungewöhnlichen Heilungsverlauf berücksichtigen (Bagatellverletzung -> Infektion mit Folge einer Amputation). So keine konkreten Daten vorhanden sind was "sicher" ist,wirst Du wohl wie in der Sicherheitstechnik üblich zur sicheren Seite/konservativ auslegen müssen. Andreas

  4. #4
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    ich denke mit dem gesunden Menschenverstand beurteilen und die Entscheidung begründen. Wenn dir zum Beispiel ein 2t schweres Teil auf den Fuß fällt, dann ist es bestimmt nicht reversibel. Wenns du dir nicht sicher bist, frag noch einen anderen Ingenieur, dann habt ihr die Entscheidung zu zweit getroffen. Wenn du dir immer noch unsicher bist, dann ist der Schadensausmaß schwer. Lieber zur sicheren Seite!

  5. #5
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    Ich beurteile auch lieber sicherer. Alles was über blaue Flecke und leichte Schnittwunden etc. rausgeht ist eine schwere Verletzung. Beim Knochenbruch kann man ja auch nicht abschätzen ob es ein "schöner" oder ein gespitterter Bruch wird.
    mfG Aventinus

  6. #6
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    Hallo...

    "Folge der Spur des Geldes!". Das hat sich für mich bewährt. Wann immer jemand infolge einer Verletzung seine Arbeit einstellen muss läuft die Uhr. Arbeitsausfall bedeutet, dass Geld bezahlt werden muss obwohl dies wirtschaftlich nicht durch ein Ergebnis erwirtschaftet wird. Blaue Flecken und "AUA" schreien ist akzeptablen eher lehrreich. Natürlich nur, wenn dies unabsichtlich erfolgt... eine ständige leichte Beeinträchtigung kann auch nicht hingenommen werden aber das spielt eher in das Feld Ergonomie.

    Im Zweifelsfall aber mit gesundem Menschenverstand betrachtet lieber S2.

    Gruß

    Klopfer
    Führerschein ohne Kenntnis der Straßenverkehrsordnung = Unwahrscheinlich
    Maschinenbauer ohne Kenntnis der Maschinenverordnung = Normal

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