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Thema: Tippbetrieb mit SLS und STO

  1. #21
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    Hallo,
    bevor man beginnt eine Maschine umzubauen und eine Bewertung durchzuführen ob eine wesentliche Veränderung vorliegt, muss diese nach BetrSichV mit einer Gefährdungsbeurteilung untersucht werden. Es muss dazu der Stand der Technik als Grundlage herangezogen werden.
    Stand der Technik BetrSichV ist nicht Stand der Technik MRL 2006/42/EG man hat da mehr Spielraum.
    Aber der Arbeitgeber hat die volle Verantwortung!
    Also erst muss die Maschine mal sicher sein, dann kann man über den Umbau nachdenken. Sowas kann auch parallel laufen.
    Entscheiden ist die Gefährdungsbeurteilung, keine einfache Aufgabe eine „Altmaschine“ zu beurteilen und die richtigen Entscheidungen zutreffen.
    Aber man muss schon fachkundig und bei Prüfungen befähigt sein, das steht auch in der Verordnung.
    Also macht eine GBU!

  2. #22
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Stand der Technik BetrSichV ist nicht Stand der Technik MRL 2006/42/EG man hat da mehr Spielraum.
    Macht die Sache aber nicht wirklich einfacher eher im Gegenteil.
    Ich "darf" gerade eine Produktionsanlage von 1980 sicherheitstechnisch parallel zum laufenden Betrieb auf einen sicheren Zustand nach akt. BetrSichV bringen.
    Steuerung (von IPC300 -> S7-400), Antriebe (Dahlander -> FU), ... alles wurde in den letzten Jahren modernisiert. War ja alles keine wesentliche Änderung.
    Nur die Sicherheitstechnik hat keiner angepackt
    Da einige Anlagenteile überwachungspflichtig sind, haben wir uns Hilfe bei der Beurteilung vom TÜV Süd geholt.
    Bei solchen Aufgaben lernt man die aktuelle MRL richtig zu schätzen

    Gruß
    Dieter

  3. #23
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    Hallo Dieter,
    keine einfache Aufgabe!
    Leider gibt es immer noch genügen Instandhalter und Maschinenbauer die ernsthaft behaupten es gibt einen Bestandschutz.
    Wenn man dann nach etlichen Umbauten und sonstigen Veränderungen kommt und sagt so darf die Maschinen nicht mehr betrieben werden ist das Geschrei groß.
    Im Grunde muss Du erst mal eine Abgleich machen mit dem Stand der Technik laut MRL und dann sehen was man machen kann.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bevor man beginnt eine Maschine umzubauen und eine Bewertung durchzuführen ob eine wesentliche Veränderung vorliegt, muss diese nach BetrSichV mit einer Gefährdungsbeurteilung untersucht werden. Es muss dazu der Stand der Technik als Grundlage herangezogen werden.
    Stand der Technik BetrSichV ist nicht Stand der Technik MRL 2006/42/EG man hat da mehr Spielraum.
    Aber der Arbeitgeber hat die volle Verantwortung!
    Also erst muss die Maschine mal sicher sein, dann kann man über den Umbau nachdenken. Sowas kann auch parallel laufen.
    Entscheiden ist die Gefährdungsbeurteilung, keine einfache Aufgabe eine „Altmaschine“ zu beurteilen und die richtigen Entscheidungen zutreffen.
    Aber man muss schon fachkundig und bei Prüfungen befähigt sein, das steht auch in der Verordnung.
    Also macht eine GBU!
    wie ist das, wenn ich dem Betreiber die Maschine damals verkauft habe und er nun eine wesentl. Änderung machen will? Dann wird der Betreiber zum Hersteller, obwohl ich die Umbauten meiner urpsrünglichen Maschine mache? Reicht es in diesem Fall ihn darauf hinzuweisen, das nun eine wesentl. Änderung vorliegt und er ein neues Konformitätsbewertungsverfahren machen muss? Muss ich ihn darauf hinweisen oder muss er das eigentlich auch selbst wissen(denke schon das er es eigentlich selbst wissen muss)? Wie muss ein Betreiber bei so etwas dann vorgehen, weil er ja keine techn. Unterlagen,Berechnungen etc hat? Kann/Soll/Muss ich ihm die verkaufen oder braucht er die gar nicht(sind aber laut MRL notwendig)? wo hören die techn. Unterlagen dann auf?
    Wie ist das wenn ich den Betreiber darauf aufmerksam mache, dass er meine Maschine umbauen sollte/könnte. Auch da bleibt der Betreiber Hersteller?
    So viele Fragen
    Geändert von stevenn (27.07.2015 um 07:30 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Im Grunde muss Du erst mal eine Abgleich machen mit dem Stand der Technik laut MRL und dann sehen was man machen kann.
    Genauso ist meine Vorgehensweise.
    Und dann noch einen großen Bogen um den Begriff "wirtschaftlich vertretbar"
    Auf jedenfall wird sich dein vorheriger Arbeitgeber freuen, wenn er mir viele gelbe Teile verkaufen darf

    Gruß
    Dieter

  6. #26
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    @stevenn
    Tja die MRL beschäftigt inzwischen genügend Fachanwälte für Vertragsrecht.
    Du hast Recht, du musst deine Unterlagen zur Sicherheit nicht mitliefern und somit muss der Betreiber bei einer wesentlichen Änderung selber aktiv werden.

    Interessant ist es wenn man sich mit BG- oder TÜV-Sachverständigen mal zu diesen ganzen Themen unterhält.
    Die Maschinen und Anlagen in Deutschland sind sehr sicher.
    Daher passieren extrem selten Unfälle an Maschinen, die dem Hersteller zugeschrieben werden können.
    Und darum gibt es so gut wie keinerlei belastbare Rechtsprechung / Urteile bei Verstößen gegen die organisatorischen Vorschriften (fehlende Dokumente, o.ä.) der MRL.

    Gruß
    Dieter

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