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Thema: Maße für Greifer und Spannvorrichtungen

  1. #1
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    Hallo Leute,

    ich habe im Hinterkopf, dass es eine Tabelle bzw. Grenzwerte gibt für den Hub bei z.B. Greifern oder Spannvorrichtungen.

    Mein Hirn sagt mir folgendes:

    Wenn Gesamthub < 3mm dann ist es "Fingersicher" und kann z.B. bei offener Tür betrieben werden.

    Jetzt stellen sich mir 3 Fragen.

    1. Wo steht das? (Passende Norm)
    2. Was nehme ich hier als Bezug? Den Hub den z.B. der Greiferhersteller angibt, oder der Hub der tatsächlich exisitiert (z.B. durch Bauform der Greiferbacken)
    3. Was passiert wenn ich z.B. einen Hub von 3mm habe aber der Spalt im Greifer so groß ist, dass ich gerade so einen Finger oder die Hand rein bekomme, dann können die 3mm schon zu verletzungen führen (z.B. wenn das Fingergelenk gerade so in den Greifer passt) oder fällt das dann unter "es passt von der Norm, und ein wenig Hirn sollte schon vorhanden sein"?

    Wäre super wenn ihr mir da ein wenig auf die Sprünge helfen könntet!

    Danke!

    Grüße

    Marcel
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    Zitieren Zitieren Maße für Greifer und Spannvorrichtungen  

  2. #2
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    Nachlesen kann man das z.B. in der DIN EN ISO 23125
    Sind aber 4 mm alles weitere findest Du in der Norm.

  3. #3
    Matze001 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Safety,

    diese Norm habe ich nicht zur Hand, da wir keine Drehmaschinen bauen.

    Habe im Internet aber folgendes gefunden zu dieser Norm

    Unter der Voraussetzung, dass für die Spannbacken
    des Spannfutters ein maximaler Bewegungsweg von
    4mm zum Werkstück eingehalten wird, ist für die
    Spannfunktion des Futters keine sicherheitsgerichtete
    Stopp-Funktion erforderlich.
    Wenn ich jetzt von einem Spannzylinder ausgehe, der zwei Bewegliche Backen hat, dann darf dieser nur einen Gesamthub von 4mm zum Bauteil haben (also 2mm pro Seite) oder 8mm (4mm pro Seite) mit Bauteil.
    Das ganze muss ich aber doch auch ohne Bauteil betrachten, nicht das der Spannstock z.B. 6mm Hub machen könnte wenn kein Werkstück eingespannt ist.

    Grüße

    Marcel
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  4. #4
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    du musst schon den gesamtspannweg betrachten. wo ein finger rein passt, passt er nun mal rein.
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

    =>Meine Homepage .. direkt zum Download

    Meine Definition von TIA: Total Inakzeptable Applikation

  5. #5
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    Sagt mir mein Verstand auch, aber irgendwie hat mich die Formulierung verwirrt.

    Grüße

    Marcel
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  6. #6
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    Was kann man machen um die Gefahr des Einklemmens der Finger zu verhindern:

    einstellbaren Hub der Drehfutterbacken von nicht mehr als 4 mm oder durch eine trennende
    Schutzeinrichtung, die die Sicherheitsabstände nach ISO 13857 erfüllt,

    einstellbare schrittweise Bewegungen von höchstens 4 mm,

    Begrenzung der Schließgeschwindigkeit auf 4 mm/s, oder

    ein Bedienteil für das Werkstückspannzeug, das mit den Händen von außerhalb des Arbeitsbereichs
    gesteuert wird, z. B. eine Zweihandschaltung zusammen mit einer zurückziehbaren
    Werkstückauflage.

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Safety für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (22.07.2015)

  8. #7
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    Hab noch was vergessen das bedeutet aber nicht dass das Futter unerwartete anlaufen darf.
    Die Norm gibt einen PLr = b an für das Steuerungssystem Werkzeug- und Werkstückeinspannung

  9. #8
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Begrenzung der Schließgeschwindigkeit auf 4 mm/s
    Eine kurze Frage dazu (hab von zu Hause keinen Zugriff auf unsere Normen):
    Gelten die 4mm/s generell oder ist das spezifisch für Werkzeugmaschinen?
    Hintergrund meiner Frage:
    Wie soviele andere auch schauen wir uns kollaborierende Roboter an. Den Roboter als solches sicher hinzubekommen ist kein Thema ... nur mit den Werkzeugen sieht es eben anders aus.


    Gruß
    Dieter

  10. #9
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    Werkzuegmaschinen Drehfutterbacken
    Wenn man sonst nichts hat, kann das helfen.
    Aber die Werkzuegmaschinennormen wollen auch ein Befehlsgerät, also da läuft nichts ohne.
    Was ja bei MRK nicht gewollt ist, aber die Maßnahmen können das Risiko erheblich verringern.
    Je Nachbauteil wird es bei MRK immer ein größeres Restrisiko geben.
    Die Frage ist wie kann ich das mindern.

  11. #10
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Je Nachbauteil wird es bei MRK immer ein größeres Restrisiko geben.
    Die Frage ist wie kann ich das mindern.
    Genau das ist das Kernproblem bei MRK.
    Jetzt haben wir sichere Roboter und können aber keine Werkzeuge zu wirtschaftlich sinnvollen Kosten dafür bauen ...

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