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Thema: Umbau Maschine / Anlage wer ist Hersteller?

  1. #11
    stevenn ist offline Erfahrener Benutzer
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    vertraglich wurde festgelegt, dass keine wesentliche Änderung vorliegt und die bestehende CE erhalten bleibt. ist aber nicht relevant, weil ich festgestellt habe, das es eine wesentliche Änderung ist. aber auch für andere Fälle. wenn nichts drin steht, wer ist laut Gesetz Hersteller? Unsere Firma macht doch nur das was der Kunde will. Bsp. Er will leistungsstärkere Umrichter-> wir bauen sie ein, programmieren alles usw. warum sollte ich dann Hersteller sein? Ich bau doch die Maschine/Anlage von meinem Kunden um, oder?
    MfG Stevenn

  2. #12
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    Ich kann es nur nochmals und nochmals sagen das ist vertraglich festzuhalten. Wenn es nicht gemacht wurde muss es eben gemacht werden. Da gibt es keine pauschale Aussage.
    Wenn ich eine vollständige Maschine in Auftrag gebe, macht der Lieferant doch auch nur was ich will und er ist trotzdem Hersteller.

  3. #13
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    Meiner Meinung.

    Wenn es um den Umbau von einen bestehende Maschine handelt, dann muss jemand zuständig für den Umbau sein, und das wäre als Ausgangspunkt der Betreiber (er hat den Initiativ genommen um den Änderung zu machen).
    Gefährlich für dich (als Lieferant) wäre wenn du den ersten Initiativ genommen hast. Z.B. wenn du alte Kunden unangefragt den Vorschlag gemacht hast Änderungen zu machen.
    In den Fall kann man nicht argumentieren das es der Kunde bewusst sein muss das es eventuell ein erneute EG Konformitätserklärung auslöst.

    Aber egal, als Lieferant von den Umbau, wurde ich in den Vertrag klarmachen wer der Verantwortlich is, und ob mein Firma ganz oder teilweis eine Rolle hat für der Maschinensicherheit.
    Ohne dies, kein Vertrag.
    "Wenn nichts drin steht" soll nicht akzeptiert werden.
    Jesper M. Pedersen

  4. #14
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    ja ich werde in Zukunft schauen, dass sowas vertraglich geklärt ist. Jetzt brauche ich prinzipiell gar nicht nachfragen, weil der Kunde sagen wird,"natürlich macht IHR das"
    bisschen Bauchschmerzen habe ich schon, weil auch wenn sowas deiner Meinung nach vertraglich geregelt werden kann, wenn es irgendwo ein Gesetz gibt, das sagt "der ursprüngliche Hersteller ist bei einem Umbau wieder Hersteller, weil er sich damit am besten auskennt oder so" dann hilft jeder Vertrag nix. aber wenn sonst auch keinem so eine gesetzliche Regelung bekannt ist, dann kann es wahrscheinlich schon über den Vertrag geregelt werden.
    MfG Stevenn

  5. #15
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    Hallo stevenn
    Ich interpretiere das so, egal was im Vertrag steht, der Umbauer der Maschine wird zum Hersteller, wenn es sich um eine wesentliche Änderung handelt. Wobei eine pauschale Aussage sicherlich nicht getroffen werden kann sondern jedesmal der konkrete Fall betrachtet werden muss.
    Im Anhang mal ein interessantes Interpretationspapier.
    Grüsse Holger

    interpretationspapier-veraenderung-maschinen.pdf

  6. #16
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    Zitat Zitat von holgermaik Beitrag anzeigen
    Hallo stevenn
    Ich interpretiere das so, egal was im Vertrag steht, der Umbauer der Maschine wird zum Hersteller, wenn es sich um eine wesentliche Änderung handelt. Wobei eine pauschale Aussage sicherlich nicht getroffen werden kann sondern jedesmal der konkrete Fall betrachtet werden muss.
    Im Anhang mal ein interessantes Interpretationspapier.
    Grüsse Holger

    interpretationspapier-veraenderung-maschinen.pdf
    Aber wer ist dann "der Umbauer" ?
    mMn. ist stevenn nur ein Unterlieferant für den Steuerungsteil.

    Aus das "interpretationspapier":
    Grundsätzlich muss nach allen Änderungen an Maschinen – nicht nur nach wesentlichen Veränderungen – eine Gefährdungsbeurteilung nach § 3 der Betriebssicherheitsverord-nung
    9 (BetrSichV) durchgeführt werden. Diese zählt zu den betrieblichen Arbeitsschutz-pflichten des Verwenders einer Maschine bzw. Anlage als Arbeitsmittel. Aufgrund der Ge-fährdungsbeurteilung können Maßnahmen, insbesondere technische Maßnahmen, not-wendig werden, um den Beschäftigten ein sicheres Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen.
    und
    Die wesentlich veränderte Maschine wird wie eine neue Maschine behandelt. Die Bestimmun-gen des ProdSG und der 9. ProdSV sind in Gänze anzuwenden. Das bedeutet, dass die Per-son, die für die wesentliche Veränderung verantwortlich ist, zum Hersteller wird und damit die Herstellerpflichten gemäß ProdSG und 9. ProdSV zu erfüllen hat.
    Dann ist die Frage, wer ist verantwortlich für die wesentliche Veränderung.
    mMn. ist es der Verwender, wenn er auf die Idée gekommen ist der Änderung einzuführen.
    Jesper M. Pedersen

  7. #17
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    Unsere Firma macht doch nur das was der Kunde will. Bsp. Er will leistungsstärkere Umrichter-> wir bauen sie ein
    (z.B. Bis gestern habe ich Teebeutel verpackt, ab morgen möchte ich Kaffetabs herstellen)

    Jetzt kann ich den Umbau selber planen und eine Firma beauftragen, die mir z.B. die FU wechselt nach meinen Vorgaben. Damit bin ich selber Hersteller.
    Oder ich sage einer Firma "Bau mal um" damit wird meiner Meinung nach die Firma der Hersteller, da ich nicht weiß was alles umgebaut wird.

    Holger

  8. #18
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    vertraglich wurde festgelegt, dass keine wesentliche Änderung vorliegt und die bestehende CE erhalten bleibt
    Ich würde zusehen das es dabei bleibt!
    weil ich festgestellt habe, das es eine wesentliche Änderung ist
    darüber würde ich nochmal nachdenken. Schau mal ins Interpretationspapier.
    Die Maschine ist nach der Veränderung ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen nicht mehr sicher. Die neue Gefährdung oder das erhöhte Risiko können durch einfache Schutzeinrichtungen beseitigt oder zumindest hinreichend minimiert werden.
    Es liegt keine wesentliche Veränderung vor.

  9. #19
    stevenn ist offline Erfahrener Benutzer
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    ich möchte die Diskussion nicht auf die wesentliche Änderung bringen. Es ist eine wesentliche Änderung! Mir gehts nur darum wer rechtlich Hersteller ist.
    MfG Stevenn

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