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Thema: Verantwortung Betreiber, bei Auswahl Prüflingsgrenzen

  1. #21
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    Zitat Zitat von stevenn Beitrag anzeigen
    Ich weiß, ich wiederhole mich vielleicht, aber eine Schutzumhausung ist nicht möglich.
    und ...
    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Nehmt ihr das Thema ernst wenn jemand dann erschlagen in der Halle liegt ist der Spaß vorbei.
    Am Ende stehst du/ihr dafür gerade.
    Du mußt also selber wissen was du tust (und wie du es tust).

    Gruß
    Larry

  2. #22
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    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die zulässige Höchstdrehzahl von Durchmesser UND Material abhängig, oder?

    • Evtl. könnte man den Durchmesser der aufgebauten Scheibe erfassen und damit ein sicheres Höchstlimit für die Drehzahl vorgeben. Änderung dieses Limits nur mit Schlüsselschalter und doppelter Kontrolle.
    • Vielleicht wäre es auch möglich die Unwucht auf der Antriebswelle zu erfassen und bei Überschreitung eines Grenzwertes automatisch abzuregeln.


    Ich weiß, ich wiederhole mich vielleicht, aber eine Schutzumhausung ist nicht möglich.
    Du willst das Ding aber nicht freistehend in der Halle betreiben, oder?
    Du musst - meiner Meinung nach - ja ohnehin einen Eingriffsschutz vorsehen. Stichworte:
    • Sicherer Start der Prüfung (Arbeitsbereich frei, evtl. Zweihand-Start etc.)
    • Sicheres Ende der Prüfung (Zugriff auf den Prüfling erst nach Auslaufen der Drehbewegung)
    • "Störung" der Prüfung (Eingriff in den Arbeitsbereich während der Prüfung)


    Ich kenne natürlich Deine Gefährdungsbeurteilung nicht, aber mein Bauchgefühl würde das wie eine Roboterzelle einstufen.
    Das ganze nur mit einer Sicherheitsunterweisung und Arbeitsanweisung abzuhandeln würde ICH nicht unterschreiben!
    Ganz kurz ganz hell
    ganz lange ganz dunkel....

  3. #23
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    Zitat Zitat von Morymmus Beitrag anzeigen
    Ich kenne natürlich Deine Gefährdungsbeurteilung nicht, aber mein Bauchgefühl würde das wie eine Roboterzelle einstufen.
    Das ganze nur mit einer Sicherheitsunterweisung und Arbeitsanweisung abzuhandeln würde ICH nicht unterschreiben!
    Dann haben wir ja schon mal das gleiche Bauchgefühl ...

  4. #24
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    nein keine Roboterzelle.Die ganze Anlage ist ca. 20mx50m. Wenn nicht beide Bediener einen Fehler machen, passiert nichts.
    MfG Stevenn

  5. #25
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    OK ... und was passiert, wenn du eine Scheibe mit 1m Durchmesser mit 10.000 1/Min. laufen läßt ...? (worst case)

  6. #26
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    Ich habe verstanden, das Du keinen Roboter aufbaust, ich wollte dies lediglich als Vergleich heranziehen, wie ich diese Anlage betrachten würde.
    Ganz kurz ganz hell
    ganz lange ganz dunkel....

  7. #27
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    Zitat Zitat von stevenn Beitrag anzeigen
    auch eine gute Idee. aber was hälst du von meiner Idee eine Antwort vorher?
    Tja, ich bin froh dass ich nicht für diese Anlage verantwortlich bin.

    Meine Meinung, die ich aber nicht belegen kann:
    Fehleingaben sind ja vorhersehbar. Irgendwann wird das passieren und dann krachts. Insofern fällt das in den Bereich der vorhersehbaren Fehlanwendung und muss entsprechend berücksichtigt werden.
    mfG Aventinus

  8. #28
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    Zitat Zitat von Aventinus Beitrag anzeigen
    Tja, ich bin froh dass ich nicht für diese Anlage verantwortlich bin.

    Meine Meinung, die ich aber nicht belegen kann:
    Fehleingaben sind ja vorhersehbar. Irgendwann wird das passieren und dann krachts. Insofern fällt das in den Bereich der vorhersehbaren Fehlanwendung und muss entsprechend berücksichtigt werden.
    natürlich passieren Fehleingaben, aber nicht gleichzeitig von zwei Personen.Die Bediener haben ein Studium hinter sich, jahrelange Erfahrung und sind sich der Gefahr bewusst.Wenn nun ein Prüfling, aus welchen Gründen auch immer, doch ausversehen zu hoch belastet wird, merkt der Bediener das und schaltet aus. Bei einer Kreissäge liegt es auch in der Verantwortung des Bedieners, dass er das richtige Sägeblatt einbaut, wenn er es wechselt. Da wird auch nicht überprüft welche Größe das Sägeblatt hat. Bei einer Bohrmaschine liegt es auch in der Verantwortung des Bedieners, welchen Bohrer er für was benutzt. Also eine gewisse Verantwortung kann man dem Bediener auch abverlangen oder?
    MfG Stevenn

  9. #29
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    Bei einer Kreissäge liegt es auch in der Verantwortung des Bedieners, dass er das richtige Sägeblatt einbaut, wenn er es wechselt.
    Ja, aber bei einer Kreissäge sind Drehzahl durch die Maschine und Schnittgeschwindigkeit durch den Sägeblatt-Durchmesser vorgegeben. Hier liegt eine klare Zuordnung Maschine <-> Sägeblatt vor. Bei richtiger Montage greift auch die vom Hersteller vorgesehene Schutzumhausung. Natürlich kann eine Kreissäge nicht vollgekapselt sein, da das Sägeblatt ja das zu sägende Werkstück sägen können muss.

    Bei einer Bohrmaschine liegt es auch in der Verantwortung des Bedieners, welchen Bohrer er für was benutzt.
    Hierbei handelt es sich um ein handgeführtes Elektrowerkzeug - da gelten wieder andere Regeln.

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, werden die Bremsscheiben montiert, der Test gestartet und nach Ablauf einer Zeit/erreichen einer Prüfdrehzahl wird der Test beendet. Damit ist der Test an sich ein abgeschlossener Vorgang, der keinen Benutzereingriff in den Prüfraum erfordert (im Gegenteil zu Säge -> Material nachführen).
    Die von Dir angesprochenen Eingriffe (Einstellen der Soll-Drehzahl, Abbruch bei kritischer Situation) könnten m.E. durchaus von einem Kontrollpult durchgeführt werden - eine Einsichtmöglichkeit natürlich vorausgesetzt.

    Wenn ich Deinen Ursprünglichen Themenstart nochmal zitieren darf:
    Also abschließend die Frage, reicht es wenn ich die Verantwortung mit Schulung, mit der BA und Hinweisen auf den Betreiber übergebe und ihn Hinweise, dass es unter den und den Umständen, die und die Drehzahl zur Folge hat?
    Oder muss ich den Extremfall, das der Kunde ein 1000er Prüfling aufbaut und mit 8000 dreht abfangen?(Stichwort: Vorhersehbare Fehlanwendung) Mit Berstschutz etc.
    Ich denke zusammenfassend kann man sagen, das wir in der Mehrheit ein sehr ungutes Gefühl dabei haben, dies nur mit organisatorischen Mitteln abzufangen. Aber wie Larry schon geschrieben hat:
    Am Ende stehst du/ihr dafür gerade.
    Du mußt also selber wissen was du tust (und wie du es tust).
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  10. #30
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    Morymmus hat es eigentlich sehr schön geschrieben - dem ist m.E. nichts hinzuzufügen (der Vergleich vom TE hinkte m.E. "etwas").

    Mich würde dennoch interessieren (obwohl ich es mir vorstellen kann), was passieren würde bei der "worst case"-Fehleingabe ... Mein Tip : die Bremsscheibe fliegt auseinander und die Einzelteile u.U. mit hoher Geschwindigkeit quer durch die Halle. Ist das so und es steht gerade ein Mensch im Weg so braucht ihr euch zumindestens wegen Krankheitskosten etc. keine Sorgen mehr zu machen ... eine Beerdigung ist vergleichsweise günstig zu haben ...

    ...

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