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Thema: Industriebetrieb ohne Elektromeister

  1. #11
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    Hallo zusammen,

    ich empfehle dem TE seinen Meister zu machen, wenn er den Job machen möchte.
    Alles andere schwebt in höheren Sphären, in denen ich mich nicht auskenne...

    Dies unabhängig von Handwerk oder Industrie.

    Gruß
    Tommi

  2. #12
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    Hallo zusammen,
    vielen Dank erst mal für das rege Interesse an meiner Frage.
    Ich schließe mich nach weitere Recherche Morymmus an.
    Werkstattleiter kann eigentlich jeder machen.
    Aber jeder Betrieb brauch nun mal einen verantwortliche Elektrofachkraft. Dafür muss der Unternehmer sorgen, ansonsten verletzt er seine Pflicht
    Ob dieser nun Werkstattleiter ist oder nicht ist erst mal egal!
    Da es in unserem Betrieb aber keinen Elektromeister gibt, kommen wir nicht an eine Fortbildung oder eine Neuanstellung herum!


    Gruß

    Jürgen

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu jürgen g für den nützlichen Beitrag:

    Tommi (25.02.2016)

  4. #13
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    Zitat Zitat von jora Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    die Diskussion befindet sich leider im falschen rechtlichen Rahmen, eine Norm hat keinen Gesetzescharakter.
    Hier sollte das Arbeitsschutzgesetz mit der BetrSIchV herangezogen werden.

    Gruß
    Alex
    Hallo Alex,

    da liegst du leider falsch.

    Im EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) steht im §49:

    "(1) Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
    (2) Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von 1. Elektrizität die technischen Regeln des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
    ...
    eingehalten worden sind."

    Somit bekommen die VDE Vorschriften Gesetzescharakter.

    Weiterhin hat der Unternehmer selbst die Verantwortung für den Betrieb der elektrischen Anlagen. Hat er nicht die entsprechende Qualifikation diese Aufgaben ordnungsgemäß wahrzunehmen, muss er eine Pflichtenübertragung an eine geeignete Person machen, da er sonst selbst in den Bereich des Organisationsverschulden kommt.

    P.S. Hierbei handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung

    Gruß
    MeisterLampe81
    So viel Technik und nur Probleme!!

  5. #14
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    Zitat Zitat von MeisterLampe81 Beitrag anzeigen

    Im EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) steht im §49:

    "(1) Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
    (2) Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von 1. Elektrizität die technischen Regeln des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
    ...
    eingehalten worden sind."
    Guten Morgen MeisterLampe81,

    sehe ich natürlich anders.

    Für mich ist das EnWG das Gesetzt für das EVU und nicht für den Endverbraucher. Für mich fällt alles ins EnWG, was für die Stabilität und Zuverlässigkeit zuständig ist, bis zum VEndverbraucheranschluss.
    http://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/

    Den Verweis des EnWG kenne ich, v.a. im Gasbereich auf die DVGW, jedoch sehe ich hier noch immer keinen Gesetzescharakter, hier ist für mich nur die Beweislastumkehr vorhanden. Gäbe es einen Gesetzescharakter einer Norm/technischen Regel/o.ä. müsste man als Anwender vor Anwendung der Norm nie prüfen, ob diese uneingeschränkt den Stand der Technik abbilden kann.

    Was ich jedoch sehr interessant finde, dass das EnWG sich nicht auf den "Stand der Technik" sondern nur auf die "anerkannten Regeln der Technik", sprich den "Bodensatz" der Sicherheitstechnik beruft. Man könnte nun auf die Idee kommen, das die Normen viel zu viel wären, da diese den Stand der Technik wiederspiegeln.

    Gruß
    Alex

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