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Thread: SF mit manueller Ansteuerung

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich wurde gefragt ob eine Sicherheitsfunktion PLe erreichen kann wenn z.B. die dafür notwendigen Ventile mit einem Handhebel manuell angesteuert werden. Eine gängige SF wäre bei uns SSC bei der der Druck in den Zylinderkammern gehalten wird um eine gefährliche Bewegung zu vermeiden. Ich setze einfach voraus das die Aktorik-Auslegung zweikanalig gelöst wird und nur ein Ventil mit manueller Betätigung verwendet wird.

    Ein Problem durch den Handhebel habe ich dann ja nur in der Sicherheitsteilfunktion Aktorik bei diesem einen Ventil, da ich dort kein Eingangssignal für die Logik habe und der Aktor direkt auf die Bewegung des Hebels reagiert. Ob der Benutzer diesen jetzt in die gefährliche oder ungefährliche Richtung bewegt muss ich also irgendwie bewerten können.

    Für einen PLe benötige ich ja 99% Fehlererkennung. Ist es dann ausreichend um PLe erreichen zu können wenn ich an dem Ventil mit Handhebel eine Sichere Positionserkennung verwende? Die Aktoriksteuerung braucht ja ein sicheres Eingangssignal um reagieren zu können... Dann würde ich einen "gelben Positionssensor" benötigen, oder kann ich die sichere Signalerkennung auch anders lösen?

    Sobald ich ein Eingangssignal an die Steuerung weiterleiten kann, sollte diese die Bewegung auswerten und entsprechend eine Bewegung im Aktor zulassen oder eben nicht. Kommt ihr zu einem anderen Schluss? Bisher habe ich nur elektrische Ansteuerungen betrachtet und ich bin mir nicht ganz sicher da die Herangehensweise doch irgendwie anders is.
    Vielen Dank und Grüße

    safety_PL
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  2. #2
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    Hallo,
    Also meine Meinung:
    wenn man einen Fehlerausschluss für z.b. direkt mechanisch betätigte Ventile annehmen kann, benötigt man auch keine Diagnose. (da PFHd=0)
    Wenn man z.b. ein direkt betätigtes Ventil, welches die Energiezufuhr trennt, betrachtet und einen Fehlerausschluss annehmen kann, ist ja dieses (Ventil+Hebel) Aktor, Logik und Sensor in einem.
    Wenn es möglich ist, diesen Hebel in eine gefährliche Richtung zu bewegen, könnte man eine Art mechanische Sperre (konstruktiv) verbauen, womit auch sichergestellt sein sollte, dass der Bediener den Hebel nur bewusst in die gefährliche Richtung bewegen kann. (dass der Bediener die Sperre und danach den Hebel in die gefährliche Richtung bewegt, ist meiner Meinung eine absulute Fehlanwendung)

    Damit arbeitet die Sicherheitsfunktion selbstständig , also ohne Auslösen duch den Benutzer, einen Fehler zu erkennen ist durch den Fehlerausschluss nicht nötig, da es keine DU- Fehler gibt.

    LG Sepp
    Last edited by sepp123; 11.07.2019 at 10:07. Reason: Wortwiederholung (ist)

  3. #3
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    aber wenn ich einen PLe erreichen möchte darf ich ja keinen Fehlerausschluss im System haben dachte ich. Ein PLe ist ja nur mit entsprechender Auslegung der Subsysteme erreichbar
    Vielen Dank und Grüße

    safety_PL

  4. #4
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    Hallo,
    ja das stimmmt natürlich, jedoch gilt das nur für die Bauteile, welche in 13849/2 Tabelle D.8 gelistet sind. Da dieser Text nur da vorkommt.
    In diesen Fall ist ja keine elektrische Steuerung vorhanden, das System ist rein mechanisch/hydraulisch?


    Auszug aus 13849/2
    Für PL e ist kein Fehlerausschluss für mechanische (z. B. die mechanische Verbindung zwischen Schalter und Kontaktelementen) und elektrische Aspekte zulässig. In diesem Fall ist Redundanz erforderlich. Für Not-Halt-Einrichtungen nach IEC 60947-5-5 ist ein Fehlerausschluss für mechanische Aspekte zulässig, wenn eine Höchstanzahl von Betätigungen berücksichtigt wird.

  5. #5
    safety_PL is offline Neuer Benutzer
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    Die Ventilansteuerung wäre komplett hydraulisch/mechanisch. Dann würde ich also theoretisch um eine Fehlererkennung mit Sensor herumkommen

    Ich weiß nur nicht wie das mit der konstruktiven Sperre dann funktionieren soll. Prinzipiell soll die Ventilschaltung ja in beide Richtungen gehen, nur wenn z.B. eine bestimmte Last erreicht ist soll nur noch eine Richtung auslenkbar sein (meinetwegen nach unten wenn der Ausleger komplett ausgefahren ist). Da fällt mir nur eine Hubbegrenzung ein, dass z.B. der Zylinderhub durch eine Nocke oder sonstiges begrenzt wird und dadurch automatisch die Rückwärtsbewegung eingeleitet wird. Oder ein DBV das dann wenn der Druck erreicht ist alles zusätzliche zurück in den Tank pustet. Das ist aber alles extrem kompliziert, teuer, wenig effizient und meiner Meinung nach nicht die richtige Art eine solche Funktion umzusetzen.

    Ich habe mich jetzt auch mit mehreren Kollegen beratschlagt und wir sind alle zu dem Schluss gekommen das so eine Lösung zu aufwendig wäre. Trotzdem danke für die Überlegungen, den Fehlerausschluss für mechanische Verbindungen werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.
    Last edited by safety_PL; 11.07.2019 at 10:28.
    Vielen Dank und Grüße

    safety_PL

  6. #6
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    oke, jetzt sieht die welt natürlich ganz anders aus. Kann die Maschine durch eine zu hohe Last kippen?

    M.E. braucht man da dann eine Art "sichere Lasterkennung" welche durch ein zusätzliches Ventil den Sicheren Zustand einleitet (zumindest keine erhöhung des Lastmomentes mehr möglich). Unabhängig von der Hebelposition. Dies wäre die Sicherheitsfunktion und als non-save Betriebsfunktion ist der Hebel mit Ventil.

    PL=e ist mit diesem Konzept schwierig.

    Kannst du die zugehörige RBU oder zumindest eine Funktionsbeschreibung hochladen?

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