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Thema: Programm zum COM Port überwachen

  1. #21
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    Hallo,

    zuerst mal habe ich immer noch nicht so ganz das Problem vom steinche verstanden, also noch nicht so ganz ...

    Da gibt es zum einen die Möglichkeit, wie von Rainer Hönle vorgeschlagen, eine Software auf dem PC zu installieren, die die Com Ports des PCs überwacht und den Datenverkehr über den COM Port protokolliert. Aber anscheinend sind diese COM Ports auf dem PC nicht wirklich vorhanden (und anscheinend auch nicht mal virtuell) da über den Moxa Server (was immer das sein mag) auf Ethernet umgeleitet wird.
    Das könnte man m.E. dann trotzdem mit Wireshark mitschreiben.

    Die andere Variante ist eben einen PC zum Protokollieren physikalisch in die Schnittstelle zu integrieren, wie von Gerhard vorgeschlagen. Und ich denke mal, das ist genau die Intention des TE, da die Softwarelösung zum Überwachen vom TE wegen und weil

    Zitat Zitat von steinche
    da das Personal bei diesem Rechner etwas "komisch" ist.
    anscheinend nicht in Frage kommt (warum auch immer).

    Und wenn ich mir das ganze so durchlese, dann möchte steinche gerne sich mit einem 2. PC pysikalisch in die TTY oder RS232 Schnittstelle einklinken. Aber bitte korrigiert mich, wenn ich das evtl. falsch verstanden habe.

    Also entweder mit Wireshark auf dem PC1 die durch den Moxa Server von den 8 COM-Geräten auf der Ethernet Ebene protokollieren. Oder aber sich mit einen PC2 in eine der 8 RS232 (oder TTY) - Schleifen physikalisch einschleifen. Dazu ist die Software SIOCheck für mich die erste Wahl, die Hardware dazu kann man sich leicht selber zurechtbasteln.

    Gruß

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    PS : Ich hoffe mal, ich habe das Problem vom steinche richtig verstanden
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Habe ich denn nun das Problem wenigstens richtig verstanden  

  2. #22
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    Installiert der Moxa-Server nicht virtuelle COM-Ports, damit der Server von jedem normalen Programm aus verwendet werden kann? Diese können mit dem von mir erwähnten Tool selbstverständlich auch überwacht werden.
    Wireshark würde ich bei Remote-Seriell-Servern nicht empfehlen. In der Regel wird zwischen PC und Remote-Server ein RFCxxx-Protokoll gefahren, das erst einmal eliminiert werden muss, damit man den Verkehr sieht. Über Spezialsequenzen werden dann die Steuerleitungen und sonstige Schnittstelleneinstellungen gesetzt und abgefragt. Das stört zusätzlich. Also nur verwenden, wenn nichts anderes mehr geht ...
    Rainer Hönle
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    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  3. #23
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    Zitat Zitat von kermit Beitrag anzeigen
    Hihi, jetzt kann Perfektionist die Scherben seiner Kugel vor Rainers Füßen aufkehren
    geh Du mal brav in den Forenteil zurück, wo Du hingehörst ...

    Zitat Zitat von steinche Beitrag anzeigen
    ...
    Auf dem WindowsXP PC mit der Tankdatensoftware wollte ich nichts installieren, da das Personal bei diesem Rechner etwas "komisch" ist.
    ...
    Dann scheint ja dieser Rechner sehr wichtig zu sein. Was passiert, wenn dieser Rechner ausfällt (mein Hintergedanke: dann muss ja schnellstens ein Ersatzrechner her)? Für diesen Fall müsste doch Vorsorge getroffen sein. Kann diese Vorsorge dafür missbraucht werden, temporär mal was auf dem Rechner zu installieren und ihn danach wieder in seinen Ursprungszustand zurückzuversetzen?

  4. #24
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    hallo
    gute erfahrung habe ich mit Binterm gemacht.

    PC1 ---Txd--------------o------------------- Rxd
    --- Rxd----------o----------------------- Txd
    ! !
    ! !
    ! +----- Rxd COM1
    +--------- Rxd COM2

    PC2 mit Binterm und 2 Com (RS232-USB-Wandler geht auch)

    GND habe ich nicht eingezeichnet, muss natürlich überall angeschlossen werden.
    RTS,CTS usw. auch falls nötig.

    ach ja, Binterm kostet nix.





    Zitat Zitat von steinche Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin jetzt schon einige Programme durchgegangen, habe aber noch nicht das passende gefunden. Ich muss den Datenstrom zwischen einem PC und einem externen Gerät protokollieren. Dazu möchte ich mich mit einem zweiten PC (zwei Com Ports) in die Datenleitung hängen. Mit welchem Programm ist das machbar?
    Mit eine den bisherigen Programmen kann ich auf dem Protokoll-PC die Daten nicht zwischen Com1 und Com2 koppeln.

    Viele Grüße
    steinche
    Zitieren Zitieren RS232 mitschneiden  

  5. #25
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    Zitat Zitat von Senator42 Beitrag anzeigen
    hallo
    gute erfahrung habe ich mit Binterm gemacht.

    PC1 ---Txd--------------o------------------- Rxd
    --- Rxd----------o----------------------- Txd
    ! !
    ! !
    ! +----- Rxd COM1
    +--------- Rxd COM2

    PC2 mit Binterm und 2 Com (RS232-USB-Wandler geht auch)

    GND habe ich nicht eingezeichnet, muss natürlich überall angeschlossen werden.
    RTS,CTS usw. auch falls nötig.

    ach ja, Binterm kostet nix.
    Kleiner Hinweis:

    Gerade bei etwas längeren Leitungen ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass RS232 Verwendung findet; eher RS422 oder wenn die Anlage schon etwas älter ist sogar eine Stromschleife aka 20mA TTY. Vor allem in Industrieanlagen...

  6. #26
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    Daumen hoch

    Hallo,

    Zitat Zitat von argv_user
    Gerade bei etwas längeren Leitungen ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass RS232 Verwendung findet


    Bei Leitungslängen > 10 Meter ist mit RS232 (bei manchen auch V24 genannt) sowieso Schicht im Schacht ... Im Umfeld von störenden Einflüssen manchmal auch schon früher.

    Gruß

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  7. #27
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Rainer Hönle
    Installiert der Moxa-Server nicht virtuelle COM-Ports, damit der Server von jedem normalen Programm aus verwendet werden kann?
    Das war auch mein erster Gedanke...
    Aber dann habe ich das hier gelesen :

    Zitat Zitat von steinche
    Die einzelnen COM Ports sind also nicht im Geräte Manager zu sehen.
    Und erstarre hiermit zu einem riesigen Fragezeichen (nomen est omen). Kann aber auch daran liegen, das ich den Moxa-Server nicht kenne ?
    Vielleicht hat der Moxa-Server ein eigenes OS, erstellt dort die echten ComPorts und schiebt das ganze über Ethernet in den PC ? Nur eine Vermutung von mir, da kann ich auch völlig falsch liegen.

    Gruß

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    Zitieren Zitieren Ich werde zum Fragezeichen ...  

  8. #28
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    Egal ob sichtbar oder nicht, Hauptsache mit CreateFile lässt sich der COM-Port öffnen. Ansonsten wäre das Teil ja komplett unbrauchbar für eine normale Anwendung. Denn wer schreibt schon ein Software, die dann ausschließlich mit einem MOXA-Server und nicht mit physikalischen oder "normalen" virtuellen COM-Ports läuft.
    Rainer Hönle
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  9. #29
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    TTY lässt sich auch mitschneiden, einfach die 2 Dioden vom Optokoppler in die Rx und Tx Leitung einschleifen. Man muss da aber passenden Stecker zusammenlöten.
    Prinzipiell könnte das auch mit RS422 funktionieren. Mit 485 zu 99% denn der kann ja Bus (Profibus, DMX und CAN)
    Die entsprechenden Wandler (Interface) gibts sicher am Markt. (Helmholz, Vipa, RS-Elektronic, vielleicht auch Reichelt)
    Auf der Verpackung der RS-Interface Converter 422,485 steht Monitoring drauf.


    Zitat Zitat von argv_user Beitrag anzeigen
    Kleiner Hinweis:

    Gerade bei etwas längeren Leitungen ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass RS232 Verwendung findet; eher RS422 oder wenn die Anlage schon etwas älter ist sogar eine Stromschleife aka 20mA TTY. Vor allem in Industrieanlagen...
    Zitieren Zitieren RS422,485, TTY mitschneiden  

  10. #30
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    Hallo zusammen,

    dann werde ich versuchen, alles etwas zu entwirren.
    Für den MOXA Server gibt es eine Software, die, ich denke mal, virtuelle Com Ports erstellt. In der Software wird die IP Adresse des MOXA Servers eingetragen und die Zuordnung der 8 Ports zu COM Adressen.
    Der PC ist hier eine heilige Kuh. Es gibt noch einen zweiten als Ersatz, aber da darf man so einfach auch nicht ran. Da es aber immer wieder Probleme damit gibt entweder das sich Windows aufhängt, oder das Programm selbst. Möchte ich die ganze Funktion des PCs in die SPS verlagern. Dort ist sie meiner Meinung nach auch besser aufgehoben, denn letztendlich reagiert die SPS nur auf Werte die vom PC kommen.
    Wie schon geschrieben liegen die Werte von 3/4 der Standmessungen bereits der SPS bereit. Durch das Mitschneiden der RS232 Kommunikation zwischen PC und Rackbusmaster ist der nächste Schritt, zwei CP 441-2 mit den vier Rackbusmastern über RS232 zu verbinden und so das letzte viertel des Messtechnik direkt an die SPS anzubinden. Dann sterben PC und MOXA Server. Eigentliches Ziel war, auch die Rackbusmaster zu eliminieren und die CPs direkt an den Rackbus anzuschließen. Dies ist eine RS485 Verbindung und hier wäre die nächste Frage zur Protokollierung gekommen. Aber da sich der Thread hier so schön entwickelt hat, komme ich mit den vorhanden Infos bestimmt schonmal weiter.

    Viele Grüße
    steinche

    P.s.: Der Rackbusmaster macht die Umsetzung von RS232 auf Rackbus. Rackbus ist ein Bus der Firma E+H, der jedoch seitens der Firma E+H begraben wurde und auch keine Informationen mehr darüber vorhanden sind

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