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Thema: Java als SPS Programmiersprache

  1. #51
    Anonymous Gast

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    Tja vom Schaltschrankbau haste keine Ahnung. Vom Programmieren auch nicht viel mehr. Wenn du etwas drauf hättest (ausser Zahnbelag) dann hättest du schon längst mal die Software nachdokumentieren können. Aber lieber regste dich drüber auf. Wenn der Programmierer für euch nicht mehr erreichbar ist dann kann ich mir vorstellen wie die Sache abgelaufen ist. Mich rufen Kunden auch Jahre später noch an und wollen Tips für Umbauten und die damit verbundenen Änderungen. Selbst wenn der Programmierer die Firma wechselt ist er noch erreichbar. Aber wahrscheinlich will der eure Bude nicht mehr sehen

    Bernd
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  2. #52
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    Zitat Zitat von BerndS
    wieso gehört der Code deinem Arbeitgeber? Du sollst ja auch nicht den von anderen Programmierern reinstellen. Und wer sollte einem verbieten sein geistiges Eigentum reinzustellen? Ihr errichtet keine Anlagen, es wird kein Know How verschenkt.. wo solls auch herkommen? Lieber hab ich nen Betonkopf als nen Hohlkopf. Ausserdem kannste ja auch ganz unverfänglich hier etwas schreiben. Haste Angst dich zu blamieren? Die grosse Fresse haste doch auch

    Bernd
    Na wenn du so gut bist, erzähl doch mal wie du eine Montagelinie (basierend auf Monorailbahn von Montech www.montech.ch ) mit 50 Transportwagen und 30 automatischen Stationen, so programmierst, dass nicht nur mehr als 4 Produkte gleichzeitig gefertigt werden können, sondern jederzeit auch neue Produkte mit anderen Prozessen gefertig werden können. So etwas ist deiner Meinung nach vielleicht eine Trivialität, aber wenn dein Arbeitgeber vom Betrieb dieser Anlage abhängig ist, dann schaust du nicht einfach zu, wenn die Fertigung eines Produktes sich um mehre Wochen verzögert, weil der Techniker mit jeder Änderung etwa 1 Woche zu kämpfen hatte.

    Es kann ja sein, dass in deinem Falle die Headhunter dich schon umwerben, um dir den nächsten Posten anzubieten. Ich bin nicht in dieser Lage und werde aufpassen - soweit ich das kann - dass der Betrieb nicht vor die Hunde geht.
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  3. #53
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    Zitat Zitat von BerndS
    Mich rufen Kunden auch Jahre später noch an und wollen Tips für Umbauten und die damit verbundenen Änderungen.
    Bernd
    Klar, dass nennt man denn basteln. Auf solche Buden, die noch nicht einmal Geld in einen SPS-Techniker stecken wollen, damit der die Anlage erweitert, kann ich pfeifen. Das läuft denn so: Kann ich von Ihnen einen Tip haben? Aber wenn es ums zahlen geht, wird die Telefonleitung gekappt. Nein, danke. Wer vernünftig ist und es sich leisten kann, arbeitet nicht mit solchen Buden zusammen.
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  4. #54
    Anonymous Gast

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    entweder man legt sich ne Teileverfolgung an und schreibt den Typ, Bearbeitungsfortschritt, Messwerte, io/nio-Kennungen da rein, liest aus ob die Bearbeitung in Station x erfolgen soll etc. Oder man macht das mit Identifikationssystemen ala Moby. Kostet zwar erstmal aber man weiss woran man ist. Das ist dann alles neustartsicher und vor allem manipulationssicher.Sicher musst du aufpassen dass die Firma nicht vor die Hunde geht. Woanders wirste an deinem Können gemessen bei der Einstellung und nicht an deiner Grossfresse. Ausserdem seid ihr doch selbst schuld wenn jede Änderung jemand anders macht. Weiterhin hätte man ja eine gewisse Flexibilität mitbeauftragen können. Ohne dass sowas verlangt wird wird es keiner reinprogrammieren - egal wie gut die Firma ist. Will ja alles bezahlt sein.

    Was ist nun mit dem Code vom SPS-Gott drfunrock? Musste dir erst was schreiben lassen?

    Bernd
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  5. #55
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    N’abend ....

    @Bernd & Andre

    Ich glaube, daß unsere Aufregung überflüssig ist, noch nie fiel eine Eiche um, weil sie von einem Hund bepißt wurde

    @drfunrock

    Einen muß ich Dir noch mitgeben ......
    da diese gegen ESD imprägniert wurde
    soso .... gegen ESD imprägniert, gegen electrostatic devices imprägniert. Imprägnieren, tut man das nicht eher zum Schutz von electrostatic devices. Aber Gott sei Dank weiß ich jetzt, daß ich aller Voraussicht nach mit Dir beruflich nichts zu tun bekomme, das Elend bleibt mir erspart


    @all (und mal wieder ‚in Topic’)

    Objektorientiertheit hat in vielen Anwendungsgebieten viele Vorteile, birgt jedoch einen riesigen Haken, der sie für die Automatisierungstechnik unbrauchbar macht.

    Objektorientierte Programmierung bedingt zwangsläufig eine dynamische Speicherverwaltung, Objekte können ja von Programm dynamisch erzeugt werden, und benötigen dann zusätzlichen Speicherplatz. In Objektorientierten Programmen ist also weder die Speichernutzung noch die Abarbeitungszeit mit vertretbarem Aufwand zu bestimmen. Das Bestimmen der Abarbeitungszeit ist in den meisten Automatisierungsanwendungen dringend erwünscht, in vielen auch ein Zwang (erst kürzlich hatte ich meine erste S7 Failsafe mit TÜV - Abnahme, der TÜV Mensch hätte bestimmt anerkennend genickt, wenn ich auf (das irgendwo frei vom Zyklus schwebende) Objekt verwiesen hätte, von dem ich auch nicht weis, wann es endlich die Magnetventile zumacht.

    Um noch mal auf mein Beispiel IT zu kommen, wenn man derzeit einen Server bei SUN bestellt (das sind mittelschwere Rechenleistungsgranaten) besteht die Option einen FORTRAN 95 Compiler mitzubestellen. FORTRAN ist die Sprache für Rechenpower pur, ist aber nun nicht Objektorientiert. Diejenigen, die solche Maschinen kaufen, können (schätze ich jedenfalls) die Leistungsfähigkeit von einzelnen Entwicklungssystemen einschätzen, und wissen dementsprechend abzuwägen.

    Da ich ohnehin ein großer Freund von Beispielen bin, möchte ich hier noch zwei weitere ausführen, die veranschaulichen, daß in kaum einem Lebensbereich die Möglichkeit besteht für alle Bedürfnisse die Universallösung zu finden.

    Beispiel 1: Wer hat das bessere Auto
    Nr1: Der Ferrarifahrer / Nr.2: Der Fahrer eines Mercedes S600 (selbstverständlich Vollausstattung
    Beide werden (obwohl beide Autos ggf. sogar gleichteuer sind) bereitwillig behaupten, mein Auto ist besser, ist einer von beiden dumm? Oder mag es eventuell sein, daß jeder von beiden nur das für seinen Anwendungsfall bestehende Optimum an Auto hat

    Beispiel 2: Wer hat die bessere Wohnung
    Nr1: Berlin Mitte, Penthouse auf einem Zentral gelegenen Gebäude / Wert 1,2 Mio. €
    Nr2: Potsdam, Weitläufige Villa / Wert 1,2 Mio. €
    Beide werden bereitwillig behaupten, ich wohne besser, ist einer von beiden dumm? Oder mag es eventuell sein, daß jeder von beiden nur das für seinen Anwendungsfall bestehende Optimum an Wohnung hat

    Ich persönlich habe mein Auto ja von der Firma, einen Kombi, und fürs gleiche Geld gibt’s beim gleichen Hersteller ein schnittiges Coupe ....

    Auch bei der Software kann man nicht alles haben, Objektorientiertheit und gnadenlose Stabilität gibt’s genausowenig wie die in den Beispielen benannten Fahrdynamik und riesigen Komfort oder zentralste Lage und weitläufigen Garten in Kombination .... schade eigentlich, so spielt das Leben.
    Gruß

    Ralf


    Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben.
    Theodor Heuss

  6. #56
    Anonymous Gast

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    Sag mal hast du die Probleme schon länger? Bist du in Behandlung? Ich arbeite mit diesen Firmen gut zusammen. Die haben eine eigene Instandhaltung. Es wird keine Telefonleitung gekappt und es wird wegen der Tips auch kein Geld verlangt. Das nennt man Service am Kunden. Schon gehört? Das funktioniert aber nur wenn das Verhältnis zwischeneinander klappt. Wenn mir aber bei der Inbetriebnahme son Blindfisch wie du gute Ratschläge geben wollte und alles bemängelt den würde ich mir schon vom Hals halten und dumm sterben lassen. Beauftragt ihr wegen jeder kleinen Änderung ne Firma? Vielleicht weil ne Lampe anders blinken soll. Kann 3 Gründe haben.

    ihr seid stinkend faul

    ihr habt keine Ahnung

    ihr wollt euch auf Kosten anderer die Software bereinigen lassen

    Bernd
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  7. #57
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    Zitat Zitat von BerndS
    entweder man legt sich ne Teileverfolgung an und schreibt den Typ, Bearbeitungsfortschritt, Messwerte, io/nio-Kennungen da rein, liest aus ob die Bearbeitung in Station x erfolgen soll etc. Oder man macht das mit Identifikationssystemen ala Moby. Kostet zwar erstmal aber man weiss woran man ist. Das ist dann alles neustartsicher und vor allem manipulationssicher.
    Bernd
    Da kommt man sich doch näher:

    Die Anlage hat weder einen Neustart vertragen, noch war sie manipulationssicher. Bei einem Fehler der Anlage mussten jedesmal alle Wagen neu aufgesetzt werden. Solche Probleme enstehen einfach, wenn eine Firma und die Anlage über Jahre wachsen. Anders als in D, sind hier Dienstleister nicht so gefragt, jedenfalls hatten die einen Techniker damals eingestellt und keiner war in der Lage die Arbeitsergebnisse einzuschätzen.

    Und gerade in der Anfangszeit wird da gerne und viel gebastelt. Deswegen werde ich bestimmt nicht gleich kündigen, aber sicherlich es besser machen wollen. Nun läuft die Sache so weit, dass alle grundlegenden Kriterien erfüllt sind. Interessant wäre es zu erfahren, in wieweit meine Programmkonstruktion in ST eigentlich allg. Qualitätsanforderungen entspricht. Ich habe eigentlich nichts weiter getan als Moore-Automaten aus der VHDL-Programmierung in ST übertragen. Da wir fast nur Sequenzen in der Programmierung haben, hätte man zwar auch auf die Diagrammform zurückgreifen können, aber in der Eile habe ich da auf Bekanntes zurückgegriffen. Die Wagen werden zur Zeit noch über Barcodes in der Eingangsstation identifiziert, um dann von Station zu Station weitergereicht zu werden. Die Steuerung der Produktion für ein konretes Produkt läuft über Prozesslisten. Also habe ich so ziemlich das gemacht, was du in deinem Beitrag angedeutet hast.

    Nur meine Aufgabe war immer noch relativ leicht. Ich hatte es weder mit Antrieben, noch mit regelungstechnischen Aufgaben zu tun.
    Zitieren Zitieren Re: Programm  

  8. #58
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    Hat denn hier niemend mehr etwas

    ON TOPIC

    Gruß

    Ralf


    Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben.
    Theodor Heuss

  9. #59
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    Zitat Zitat von Ralf
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    da diese gegen ESD imprägniert wurde
    soso .... gegen ESD imprägniert, gegen electrostatic devices imprägniert.
    <Klugscheissmodus>
    ESD = Electro Static Discharge
    nachzusehen bei http://de.wikipedia.org/wiki/ESD
    </Klugscheissmodus>

    Objektorientiertheit hat in vielen Anwendungsgebieten viele Vorteile, birgt jedoch einen riesigen Haken, der sie für die Automatisierungstechnik unbrauchbar macht.

    Objektorientierte Programmierung bedingt zwangsläufig eine dynamische Speicherverwaltung, Objekte können ja von Programm dynamisch erzeugt werden, und benötigen dann zusätzlichen Speicherplatz.
    Man kann es so implementieren, muss es aber nicht. Das Leben kann auch aus Kompromissen bestehen, wie auch objektorientiert Sprachen es machen. Einer der härtesten Fälle ist sicherlich C++, während Perl sich mit ganz einfachen Konstrukten zufriedengibt. So könnte man es auch in der Auotmatisierungstechnik halten: Dynamische Speicherverwaltung streichen oder einschränken, Vererbung einschränken, Polymorphismus einschränken... Im Prinzip würde es schon helfen, wenn man einfache statische Objekte mit Methoden ohne Vererbung hätte. Dann wäre auch die Abarbeitungszeit wieder deterministisch. Nicht einmal eine einfache Vererbung würde dem entgegenstehen. Oder ?

    [/url]

  10. #60
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    <Klugscheissmodus an>
    Da magst Du Recht haben, ich hatte jetzt meine Info von einer Seite eines Herstellers, die ESD Schutzkleidung produziert. Die ist allerdings auch wenn Deine Information richtig ist nicht gegen discharge impregniert, sondern wird (bevor man die devices berührt) discharged
    <Klugscheissmodus aus>
    Ibi tacuisse

    Ich freue mich zwischen den Zeilen zu erkennen, daß Du endlich mal Deine <Klugscheissmodus aus> Taste drücken möchtest.
    wenn man einfache statische Objekte mit Methoden ohne Vererbung hätte. Dann wäre auch die Abarbeitungszeit wieder deterministisch.
    Da meinst Du sicherlich FBs, ja die gibt es.

    Einen Teil Deiner Ideen kann ich hier ja sogar nachvollziehen, ich schätze, daß Du frisch der akademischen Welt entstiegen bist; ein Junginformatiker / Jungingenieur (letzteres war ich auch mal), der versucht sein überproportional vorhandenes Fachwissen (gerade gelerntes Wissen hat eine sehr kurze Halbwertzeit) gegen gewachsenes Wissen auszuspielen. Vor 8 Jahren habe ich mein Diplomzeugnis überreicht bekommen, vor 17 Jahren meinen Führerschein. Ich habe es kürzlich ausprobiert, durch eine Führerscheinprüfung würde ich durchfallen – und das bei den 60.000km, die ich im Jahr zurücklege.

    Einen guten Automatisierer macht aus, daß er Prozesse kennt, die er letztlich automatisiert, daß er Lösungen für Prozesse und Prozessbediener (den Werker, der mit der Technik Tag für Tag konfrontiert ist) schafft, selbstverständlich muß er sich dann auch mit seinen Werkzeugen auseinandersetzen, nur bestimmen kann er diese kaum. Er nimmt die Werkzeuge, die für ihn und die Problemlösung die Sinnvollsten sind. Mir erschien hier selten ein Werkzeug als geeignet, daß sich nicht schon an anderer Stelle bewährt hatte; arg konservativ. Ich habe allerdings (da unser Unternehmen fast ausschließlich Unikate herstellt) nicht die (teilweise unverschämten) Testmöglichkeiten der Softwareindustrie, die nun mal Serienfertigung betreibt. Anlagen gibt es nun mal nicht als Beta-Release und niemand wäre bereit, vierteljährliche Service Packs zu bezahlen
    Gruß

    Ralf


    Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben.
    Theodor Heuss

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