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Thread: Tipps für Hardware/Software für Speziallaptop

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich möchte mir gerne ein Speziallaptop aufsetzen, welcher für "Spezielle" Dinge benutzt werden kann.
    Derzeit arbeite ich in einer Firma, mache Foxboro/Triconex/Hima ein bisschen Siemens als auch Fehlersuche mit Profibus tester.
    Spiele ich mit dem Gedanken die Firma zu wechseln oder Selbstständig zu machen? Ein bisschen.

    Also, Inbetriebnahme von Anlagen, Projektierung von Siemens Steuerungen, Projektierung von Foxboro/Triconex, Fehlersuche, Hima Elop 1, Honeywell Experion, Virtuelle Maschinen, etc.
    Sprich, ein Laptop für alle Situationen, auch jene, welche ich jetzt noch nicht weiß - was ja das Problem ist.

    Derzeit habe ich ein Panasonic Toughbook CF-53, 2. Generation I5, 16 GB RAM, 1x 256 GB SSD, 1x 512 GB SSD, 1x Gigabit LAN, RS-232, 1x PCMCIA, 1x Expresscard.
    Derzeitige Betriebssysteme: DOS, Windows XP, Windows 7, Windows 8.1, Debian Derivat.
    Auf Windows 7 und 8.1 habe ich noch zusätzlich VMWare Workstation, verfügbare VMs sind Windows XP, DOS, Windows 7.

    Als Software habe ich
    Simocode 2007 ES unter Windows XP
    TIA Portal 15 unter Win 7
    Step7 unter Win7
    Foxboro und Triconex Programme unter Win 7 VM
    Simocode 2004 und DIGSI unter Win XP VM
    HIMA Elop 1 unter DOS
    Wireshark unter Debian

    (Ich bin sicher, dass ich noch einiges vergessen habe)

    Als Hardware habe ich
    USB Diskettenlaufwerk, welches auch unter DOS funktioniert
    USB-RS-485 Umsetzer mit FTDI Chip
    USB-RS232 Umsetzer mit FTDI Chip
    USB-LAN Adapter 100Mbit
    USB-LAN Adapter mit USB 3 Gigabit
    CP 5512
    USB-CAN Bus Interface
    ProxMark3
    HackRF

    Hättet Ihr noch Ideen, was dem Laptop noch fehlt, bzw. fehlen könnte?
    Ich würde diesen gerne als "Speziallaptop" aufsetzen, für alle erdenklichen Situationen, ich habe ohnehin schon sehr viel Hardware/Software darauf, was mir schon jetzt einige erstaunte Blicke eingebracht hat.
    Reply With Quote Reply With Quote Tipps für Hardware/Software für Speziallaptop  

  2. #2
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    In unser "neues PG" (gut kein Toughbook o.ä.) hab ich 2 NVMe 1TB Platten drin, die unter dem Haupt-OS Ubuntu als Raid-1 laufen. Falls da mal etwas passiert, läuft die Kiste wenigstens bis zum Ende der Fehlersuche weiter

    MfG Fabsi

  3. #3
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    Quote Originally Posted by Fabpicard View Post
    In unser "neues PG" (gut kein Toughbook o.ä.) hab ich 2 NVMe 1TB Platten drin, die unter dem Haupt-OS Ubuntu als Raid-1 laufen. Falls da mal etwas passiert, läuft die Kiste wenigstens bis zum Ende der Fehlersuche weiter

    MfG Fabsi
    Ubuntu als Haupt-OS und alles andere in einer VM unter Ubuntu?
    Das Linux-Raid ist wirklich eine feine Sache. Seitdem mir mal ein Hardware-Raidcontroller abgeraucht ist und ich bei der Wiederherstellung massive Probleme hatte, nutz ich nix anderes mehr.

  4. #4
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    [QUOTE=Blockmove;721741]Ubuntu als Haupt-OS und alles andere in einer VM unter Ubuntu?/QUOTE]

    Jap, genau so isses (gut, eigentlich "Xubuntu" weil ich das als Leistungstier brauche und keine überfrachtete Oberfläche *G*)

    Hat in den meisten Fällen für die ganzen Windoof-VMs auch echte Vorteile. Denn unter Linux steckt man das Netzwerkkabel an, wählt unter einer Liste vor angelegter Netzwerke aus, welches man haben will und Windoof soll einfach nur darauf zugreifen. Keine Zusatztools unter Win für div. Netzwerkverbindungen usw...

    Linux-Raid auf NVMe ist aber bei der Einrichtung, echt nix für unerfahrene. Vor allem, weil man dem grub2 das erst einmal beibringen muss

    MfG Fabsi

  5. #5
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    Wir verwenden SIMATIC FIELD PG. Einer der Vorteile bei diesen Geräten sind die 2 gut funktionierenden Lanports.

    Ansonsten kann ich nur raten, dass das Thema Verfügbarkeit nicht zu kurz kommt. Ich meine damit, dass dein Image/Existenz nicht von der Funktionstüchtigkeit dieses einen Gerätes abhängt. Runterfallen, Viren, Diebstahl....
    Also Lizenzen und vor allem Kundendaten und Projekte sollten nie gefährdet sein.

  6. #6
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    [QUOTE=Fabpicard;721749]
    Quote Originally Posted by Blockmove View Post
    Hat in den meisten Fällen für die ganzen Windoof-VMs auch echte Vorteile. Denn unter Linux steckt man das Netzwerkkabel an, wählt unter einer Liste vor angelegter Netzwerke aus, welches man haben will und Windoof soll einfach nur darauf zugreifen. Keine Zusatztools unter Win für div. Netzwerkverbindungen usw...

    Linux-Raid auf NVMe ist aber bei der Einrichtung, echt nix für unerfahrene. Vor allem, weil man dem grub2 das erst einmal beibringen muss
    Was nutzt du als VM? Vmware oder Oracle?

    NVMe ist teilweise tricky und ganz arg abhängig von der Distribution.
    Normalerweise bevorzuge ich Debian, aber bei sowas greife ich dann doch mal zu Ubuntu oder etwas lieber zu Fedora

  7. #7
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    @ioStart: wenn man Linuxer ist, arbeitet man doch eh nur mit Lizenzbackups *ggg*

    @Blockmove: Oracle, weil es in den Paketquellen ist und ich den ganzen verschiedenen Installationsgedöns von VMWare schon immer schrecklich fand *g* (um die PUEL-Lizenz darf sich unsere IT kümmern, ist für einen Rechner/Nutzer auch wesentlich günstiger als VMWare)

    MfG Fabsi

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Fabpicard für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (18.04.2019)

  9. #8
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    Spezialnotebook auch nur, weil spezielle Dinge drauf installiert sind richtig?

    Muss es ein Toughbook sein? Ich arbeite im Automotive und Nahrungsmittelbereich, da brauche ich sowas nicht.
    Auch sind meine Inbetriebnahmen immer gegen Wasserspiele geschützt (also zumindest im Rohbau mit Dach übern Kopf)

    Aktuell hab ich nur noch eine Präferenz: Das ding muss 17" sein, und leicht (Das schließt jedwedes Toughbook aus)
    Bei mir aktuell:

    Von der Firma Schenker ein Clevo Barebone (Schenker Office 17) von 2018 (wirklich sehr leicht)
    2x 1TB SSD
    32gb RAM
    VMWare Workstation Pro V15
    Backup 1: Nextcloud -> Mein Rootserver <-> Mein Heimserver
    Backup 2: Duplicati -> Externe HDD

    Wenn mir der Rechner abraucht (was noch kein einziger in den letzten 15 Jahren gemacht hat)
    Geh ich in den nächsten Supermarkt, kopiere von der Externen meine VM drauf, kopiere mein letztes Projekt drauf und los gehts wieder...

    Preis des Rechners war unter 800€ (SSDs hatte ich schon im Vorgängerlaptop, Speicher hat nochmal 300€ gekostet)
    Bei Schenker darf man am Laptop rumschrauben, ohne dass die Garantie erlicht.
    gruss Markus

  10. #9
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    Danke für die Antworten,

    Speziallaptop deshalb, weil ich den auf eine Weise aufgesetzt habe, die ich bei meinem Normalen Laptop (Dell M4800) nicht machen würde, weil ich es nicht brauche.
    Toughbook habe ich außerdem schon, da es auch noch ruggedized ist, war mir das nur Recht.

    Ist es ausreichend, wenn ich das Komplette Laptop mit allen beiden SSDs als Acronis/Symantec Backup auf einer externen habe?

  11. #10
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    Quote Originally Posted by mbgar View Post
    Ist es ausreichend, wenn ich das Komplette Laptop mit allen beiden SSDs als Acronis/Symantec Backup auf einer externen habe?
    Theoretisch ja, wobei ich persönlich davon nicht viel halte. Inzwischen hat auch unsere Zentrale-IT festgestellt, das viel zu oft sich auf dieses Backup verlassen wird und selten einer testet ob man auch zurückspielen kann Meist fällt dieser Missstand dann auf, wenn es nötig ist und meist ist es dann ja zu spät wenn es nicht klappt...

    Im Bereich von Automation-Engeneering ist die Wahl alles auf VMs laufen zu lassen und diese einfach vollständig regelmäßig auf externe Medien zu sichern, wohl die sicherste und praktikabelste Lösung...

    MfG Fabsi

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