TIA CPU1510SP F-1PN + CP1542SP-1 gleiche IP-Adresse?

striezel

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Hallo,

CPU 1510Sp F 1-PN
CP1542-1 l
TIA V20

momentan habe ich eine Anlage die komplett im Kundennetzwerk hängt (absoluter Albtraum, aber man bekommt E-Mails, wenn man mit dem PG dran geht😂).
Es kommt sporadisch zu Profinet-Fehlern/Ausfällen an einem Gerät (Windows 10LTSC mit Hilscher cifx).
Die Idee war jetzt um den Fehler zu isolieren bzw einzugrenzen ein CP einzubauen, das würde der Kunde für mich erledigen.
Leider läuft eine PUT/GET-Verbindung auf die CPU.
Ich habe mal die Hardwarekonfiguration angepasst, da ist es möglich für beide Schnittstellen die gleiche IP zu vergeben, das wäre super wenn das funktioniert und so erstmal laufen könnte, bis wieder ein VorOrt Einsatz stattfindet, dass dann die IP der Anlage angepasst werden.

Hat einer von euch Erfahrung damit?
 
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Ein Spruch die ich selbst gerne verwende;
Wenn es sich projektieren lässt, funktioniert es.
??? Zwei identische IP-Adressen an demselben Netzwerk-Strang - also im selben Netzwerk ???

@striezel : du solltest vielleicht eher mal checken was in dem Netzwerk noch so los ist - ich denke mal, dass sich das Problem nicht durch ausweichen auf eine andere Schnittstelle wird lösen lassen. Das wird eher ein Traffic-Problem sein ...
 
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Vielleicht will er beim nächsten Problemfall das (bzw. alle) Netzwerkkabel von der CPU auf den vorbereiteten CP umstecken? Weil gleichzeitig geht wegen derselben IP Adresse ja nicht.
Steckt an der CPU nur 1 Netzwerkkabel oder mehrere?
Hmm, funktioniert die PUT/GET-S7-Verbindung auch, wenn sich der Weg innerhalb der 1500-Station ändert?? :unsure:
 
Ein Spruch die ich selbst gerne verwende;
Wenn es sich projektieren lässt, funktioniert es.


Keine Zielführende Diagnose?
Leider nein, das einzige was hilft ist Kabel rausziehen und wieder reinstecken (Kabel und Stecker wurden proforma schon mal getauscht). Diagnose in der CPU sagt nur Teilnehmer ausgefallen.

??? Zwei identische IP-Adressen an demselben Netzwerk-Strang - also im selben Netzwerk ???

@striezel : du solltest vielleicht eher mal checken was in dem Netzwerk noch so los ist - ich denke mal, dass sich das Problem nicht durch ausweichen auf eine andere Schnittstelle wird lösen lassen. Das wird eher ein Traffic-Problem sein ...
Nein nicht im selben Netzwerk-Strang, das Anlagen-Netz, soll vom Kundennetz isoliert werden.
Ich denke auch dass es irgendwo in diesem Riesen netz ein Konflikt gibt. Deswegen ja die Idee: Anlagennetz bleibt wie es ist, es kommt aber der CP rein, welcher die Schnittstelle zum Kundennetz bekommt.
Dann sind doch beide Netze isoliert oder bin ich da Grade auf dem Holzweg unterwegs?

So habe ich das zumindest hier verstanden.
https://support.industry.siemens.com/cs/mdm/100782807?c=104121573899&lc=de-DE

Aktuell alles hängt in einen Netz

Neu:
CPU (IP: a.b.c.1) -> alle PN-Teilnehmer
CP (IP: a.b.c.1) -> Kundennetz für PUT/GET

Die Frage ist nur ob sich die beiden IP's vertragen.
 
Hmm, funktioniert die PUT/GET-S7-Verbindung auch, wenn sich der Weg innerhalb der 1500-Station ändert?? :unsure:

Das habe ich auch in Frage gestellt, laut Kunde haben die das bereits bei anderen Anlagen gemacht und funktioniert.

Mir geht es wie gesagt Grade nur darum, ob es Übergangsmäßig mit der selben IP auf CPU und CP laufen würde.

Aber ich kann dem Kunden ja auch ein Projekt mit anderen IP-Range im PN vorbereiten, da alle Teilnehmer getauft sind sollte es ja keine Probleme geben.
 
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Neu:
CPU (IP: a.b.c.1) -> alle PN-Teilnehmer
CP (IP: a.b.c.1) -> Kundennetz für PUT/GET

Die Frage ist nur ob sich die beiden IP's vertragen.
Das wird dann auf alle Fälle funktionieren !
Die beiden IP's kommen ja nicht in Kollision.
Sicherlich wird dadurch dein Anlagen-Netz ERHEBLICH stabiler werden - ob es allerdings für die Kommunikation ins Kundennetz etwas bringt ohne das sie selbst mal "vor deren Haustür kehren" will ich mal dahingestellt sein lassen ...
 
@Larry Laffer
Du hast das Problem erkannt 😉
Die Idee dahinter war, dass sich für die IT-seitig nichts ändert und wie gesagt, die Netzwerke zu trennen (was ich persönlich eh schöner finde) um das eventuelle PN-Problem auf lokal statt global eingrenzen zu können.
 
Testprojektkopie erstellen, projektieren, übersetzen...

Wenn Du Glück hast, geht es.

Aber, jenachdem was da so geroutet wird, kann da schon Kuddelmuddel entstehen. Zumindest für den Endstand würd ich für die lokalen Geräte nen IP-Bereich aus getrennten Subnetzen hernehmen.
Evtl. kannst Du ja auch den Feldbus auf den CP umziehen, falls der PNIO kann. Dann würde sich für das Werksnetz nichts ändern.

Aber so mal eben, ohne dass jemand vor Ort ist und bissl was testet oder probiert, wär mir das zu heiss.

Fehlersicher würd ich sowieso NIE Feldgeräte ins Werksnetz hängen! Da kann niemand garantieren, dass die F-ID (F-Adresse, Profisafe-Adresse...) eindeutig ist!

Und selbst ohne Safety, wer garantiert, dass da nicht doppelte PNIO-Gerätenamen und Gerätenummern existieren?

Mindestens sollte da nen Router dazwischen, der alles blockt.
 
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Leider nein, das einzige was hilft ist Kabel rausziehen und wieder reinstecken (Kabel und Stecker wurden proforma schon mal getauscht)...
So etwas in der Art hatte ich kürzlich bei einer Inbetriebnahme. Ein Artgenosse hatte uns zugewiesene IPs verwendet. Es hatte Wochen gedauert, bis die Ursache der sporadischen Ausfälle gefunden wurde.
 
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CP (IP: a.b.c.1) -> Kundennetz für PUT/GET
Leider läuft eine PUT/GET-Verbindung auf die CPU.

was ist hier mit PUT/GET gemeint? Gibt es eine PUT/GET Verbindung zu ner anderen SPS? Wo ist diese Verbindung konfiguriert? Falls die Verbindung in Deiner SPS konfiguriert ist, musst Du schon in der HW-Konfig die Schnittstelle anpassen.

Oder ist damit gemeint, PUT/GET ist erlaubt für einen Leitsystemzugriff, ohne dass die Verbindung in Deiner SPS konfiguriert ist?

1770559752849.png
 
Hat das Unternehmen keinen Netzwerkadministrator?

Wenn das Problem nur sporadisch auftritt, kann es sich um einen Netzwerkteilnehmer handeln, der nicht immer erreichbar (eingeschaltet) ist. Netzwerkprobleme diagnostiziert man am besten mit Wireshark.

Ich habe mal die Hardwarekonfiguration angepasst, da ist es möglich für beide Schnittstellen die gleiche IP zu vergeben, das wäre super wenn das funktioniert und so erstmal laufen könnte
Wenn das CM zwei unabhängige Ethernetschnittstellen hat, geht das. Wenn man dann aber beide Netzwerkports des CM an das Unternehmensnetzwerk anschließt, hat man einen IP-Adressen-Konflikt. Möglicherweise hat man sich dann sogar eine schöne Schleife gebaut, falls kein STP in den Netzwerk-Switches aktiviert ist.
 
Wenn ein CP eingesetz wird, warum nicht die Gelegenheit nutzen um Maschinennetzwerk und Kundennetzwerk zu trennen ?
Also, auf die Maschinenseite neue Addressen in eine separate Subnetz.
Das wäre sauberer.
dazu müsste halt jemand vor Ort fahren, zumindes um dem Win10 PC ne neue IP zu geben ;) Trennen will er die Netze ja, nur mit identischen IP-Adressen (erstmal), weil niemand vor Ort ist, der dass alles umkonfigurieren und testen könnte.
So hab ich das zumindest verstanden.
 
Wenn ich die 1en Beitrag lese, dann verstehe ich es als es wurde zuerst vorgeshclagen die CP1542-1 an die bestehende CPU 1510SP anzubauen.
Ist also noch nicht passiert.
In gegebener Fall muss jemand ja sowiso vor Ort fahren.
Und ja, alles was an das Maschinennetz hängt muss aktualisiert werden.
 
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