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Thema: Gesunder Minutenwert

  1. #1
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    Ich bräuchte einen Tipp, wie ich einen konstanten Minutenwert erziele. Grundlage ist der Gewichtswert einer Waage, deren Änderung einen Motor regelt, der wiederum für die Änderung des Gewichtswertes sorgt. Ziel wäre die Gewichtsänderung in Gramm pro Minute.
    Messe ich die Gewichtsänderung pro Sekunde und multipliziere diese mit 60 (um auf gramm pro minute zu kommen ), wird jede kleine Schwankung im System ebenfalls mit 60 multipliziert. Summiere ich die Werte x Sekunden lang und multipliziere das Resultat mit 60/x, dauert es sehr lange, einen Gewichtswert für die Motorregelung zu bekommen.
    Das Problem müsste eigentlich den Herstellern von digitalen Tachometern gründlich bekannt sein. Die Autofahrer möchten ja auch nicht erst einmal mehrere Sekunden warten, bevor der erste stabile Geschwindigkeitswert erscheint.
    Sollte also jemandem von euch was einfallen...
    Ach ja, ich benutze eine AllenBradley-SPS. Aber meine Frage ist eher allgemeiner Natur.
    Mit freundlichen Grüßen
    Geändert von o-bi-wan-knobi (14.02.2007 um 07:41 Uhr)
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  2. #2
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    Schreibe deinen Meßwert jede Sekunde in einen DB, addiere alle gültigen Werte und dividiere durch die Anzahl der gültigen Werte.
    So bekommst Du einen Mittelwert

  3. #3
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    Jede Sekunde messen. Dann rechnen: Neuer Wert (Float) + x * alter Wert geteilt durch x+1. Je kleiner der Wert x, desto schneller reagiert es, desto größer allerdings auch die Schwankungen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Oberchefe Beitrag anzeigen
    Jede Sekunde messen. Dann rechnen: Neuer Wert (Float) + x * alter Wert geteilt durch x+1. Je kleiner der Wert x, desto schneller reagiert es, desto größer allerdings auch die Schwankungen.
    Hallöchen

    bist du dir sicher mit deiner formel oder hast du ein paar klammern vergessen.

    bzw sollte die formel nicht lauten

    Interfall = 60

    x = Interfall - 10
    y = Interfall - x

    ((neuerwert * x) + ( alterwert *y )) / Interfall
    Geändert von kpeter (14.02.2007 um 14:51 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von edison Beitrag anzeigen
    Schreibe deinen Meßwert jede Sekunde in einen DB, addiere alle gültigen Werte und dividiere durch die Anzahl der gültigen Werte.
    So bekommst Du einen Mittelwert
    Hmm, einen Mittelwert möchte ich ja gar nicht. Ich möchte quasi eine schnelle und saubere Hochrechnung aus den Werten, die ich pro Sekunde messe (g/s), auf Minutenwerte (g/min).

    Zitat Zitat von kpeter Beitrag anzeigen
    Hallöchen

    Interfall = 60

    x = Interfall - Wertigkeit
    y = Wertigkeit - x

    ((neuerwert * x) + ( alterwert *y )) / Interfall
    Leider weiss ich nicht, wie du die Wertigkeit definierst. Aber y würde sich laut deiner Vorgabe aus y= Wertigkeit - (Interfall - Wertigkeit) = 2xWertigkeit - Interfall berechnen. Und meinst du mit neuerwert den Wert, der neu gemessen wurde und alterwert den vor einer Minute/Sekunde?

  6. #6
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    Zitat Zitat von o-bi-wan-knobi Beitrag anzeigen
    Und meinst du mit neuerwert den Wert, der neu gemessen wurde und alterwert den vor einer Minute/Sekunde?
    tja zuschnell auf senden gedrückt
    sollte doch lesen was ich schreibe

    neuwert ist der aktuelle von der eingangskarte

    altwert der wert bei der letzten berechnung

    ist aber auch nur ein mittelwert

  7. #7
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    Zitat Zitat von o-bi-wan-knobi Beitrag anzeigen
    Hmm, einen Mittelwert möchte ich ja gar nicht. Ich möchte quasi eine schnelle und saubere Hochrechnung aus den Werten, die ich pro Sekunde messe (g/s), auf Minutenwerte (g/min).
    Hallo,
    der Sekundenmittelwert multipliziert mit 60 ergibt einen sehr stabilen und genauen Minutenwert. (Sekundenmittelwert multipliziert mit 3600 wäre entsprechend die Hochrechnung auf Stundenwert).
    Geändert von Werner54 (14.02.2007 um 16:51 Uhr)
    mfG Werner
    Hoch lebe die Suchfunktion!
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  8. #8
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    Hallo o-bi-wan-knobi ,
    dein Problem ist mit irgendwelchen Mittelwertsberechnungen nicht zu lösen. Vielmehr existiert für derartige Probleme die Theorie der Trendberechnung, basierend auf realen Messergebnissen. (auch als Reggressionsberechnung bekannt)
    Das Prinzip ist, dass du z.B. aus den letzten 30 Messungen auf den zukünftigen Erwartungswert vorausberechnest. Um dies zu können, benötigst du folgende Werte:
    t (nenne ich mal "Zeitnummer", würde laufen von 1...30)
    y (zugeordnete Messwerte, also die Gramm der Waage je t)
    Daraus zu berechnen sind t*y, t hoch 2 und y hoch 2. Das Ganze für jeden Messzeitpunkt. Im Ergebnis erhälst du dann den analytischen Ausdruck einer Geraden, in den du t=60 einsetzt. Das Ergebnis wird als Erwartungswert bezeichnet und könnte für steuernde Eingriffe verwendet werden.
    Falls noch Fragen sind oder Hilfe benötigt wird, bitte eine PN an mich.
    Zitieren Zitieren Minutenwert  

  9. #9
    o-bi-wan-knobi ist offline Neuer Benutzer
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    Scheint sich herauszukristallisieren (schweres Wort), dass das mit der Regressionsberechnung ein hervorragender Tipp war .
    Auch an alle anderen ein dickes Danke!
    Zitieren Zitieren Vielen Dank  

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