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Thema: Programme aufteilen?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Stromer Beitrag anzeigen
    Also es geht nur ums Prinzip, wie am günstigsten zwischen mehreren Maschinenprogrammen gewählt werden kann.
    Es ist ja auch SPS-Hersteller neutral gefragt.
    Ich nutze ja CoDeSys und kein Step7.

    Zitat Zitat von Dagobert Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das Überspringen von Baustein ist immer schlecht.
    Zwei gewichtige Gründe die dagegen sprechen sind

    a) solche Programme sind nur sehr schwer n Betrieb zu setzen
    und eine Fehlersuche wird unnötig erschwert weil man immer
    wieder suchen muss, wo und warum bestimmte Programmteile
    gerade nicht abgearbeitet werden.

    b) eine stark schwankende Zykluszeit ist allemal wesentlich
    schlechter wie eine einigermassen kontant hohe.

    Es gibt meines Erachtens nur ganz wenige Fälle, wo ich ein
    bedingtes Aufrufen von Programmteilen für gerechtfertigt und gut
    halte.
    Noch mal das Thema ist so komplex das man keine allgemeingültige Aussage dazu machen kann.

    Wobei alle Aussagen verstehe und nachvollziehen kann da ich mir eine Maschine/Anlage vorstellen kann wo die Argumente die bisher gebracht wurden 100% zu treffen.

    Was ich nicht mag ist der Begriff Überspringen. Auch wenn er richtig ist mag ich das Springen nicht das hat so einen GOTO touch wie in Basic.
    Ich benutze ja kein AWL sondern ST und mit bei IF und CASE Anweisungen überspringt man nun mal Programmteile oder auch Bausteinaufrufe.
    Ein SPS-Programm besteht ja aus verschiedenen Bausteinen.
    PRG/FC/FB also ein FC benutz ich dann wenn ich keine Werte innerhalb der Bausteins speichern muss und er ist dafür prädestiniert öfter aufgerufen zu werden. Im FC nutze ich nur sehr, sehr ungern globale Variablen (da gibts eine Reihe von Variablen die ich dort aber lesend verwende Betriebsart und Co.). Ein FC eignet sich super dafür Umrechnungen oder ähnliches zu machen die "überspringe ich wenn ich sie nicht brauche ohne mit der Wimper zu zucken.
    Ein FB ist für mich ähnlich er hat eben gegenüber dem FC einige Vorteile: Ich kann Werte Speichen da man von dem FB instanzen benutzt und man kann sich genau die Instanz anschauen die man sehen will und beobachten was da abgeht. Einen FB zu überspringen ist schon kritisch da ich in FB gerne mal eine Instanz von TON oder TOF drin habe und das "übersprungen" werden mögen die nicht so gerne. Aber auch hier gilt das verwenden von globalen variablen ist wie beim FC kritisch.
    Das PRG ist ganz was anderes ein PRG wir nur einmal im SPS-Zyklus aufgerufen, dafür aber in fast jedem SPS-Zyklus (ich mach da nur ungern eine Ausnahme). Hier spreche ich globale Variablen an. Schrittketten z.B. sind bei mir fast immer vom Bausteintyp PRG.

    Das es ein großer Vorteil ist wenn die Zykluszeit immer gleich groß stimmt. Dann setzt man diese eben auf einen festen Wert ein (ich habe letztens hier im Forum gelesen das auch die S7 so was kann).

    Also ich denke das man sehr wohl Bausteine "überspringen" darf wenn man weis was man tut und das auch klar im Programm darstellt. Man muss wie bei jedem System eben konsequent sein.
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  2. #12
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    Ich handhabe es wie Ralle, Standard-Baustein für die Aktoren mit Hand/Auto umschaltung.

    Irgendwelche Programmteile zu überspringen, also Hand oder Auto ist ganz doll pfui.

    pt
    Gegen Schwachsinn, Schwachköpfe und armselige Trittbrettfahrer kann man nicht argumentieren.

    Gott sieht alles, auch Signaturen in Geheimschrift,,... aber er petzt nicht.

  3. #13
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    Hallo,

    hatte der Überschrift nach das zunächst so aufgefasst -
    wie ist das bei euch, habt ihr auf PLC-Systemen schonmal parallel an einem Projekt gearbeitet?

    Gerade dann ist, was der Fönig hier schreibt besonders zu beachten:

    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Im FC nutze ich nur sehr, sehr ungern globale Variablen (da gibts eine Reihe von Variablen die ich dort aber lesend verwende Betriebsart und Co.).


    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Das es ein großer Vorteil ist wenn die Zykluszeit immer gleich groß stimmt. Dann setzt man diese eben auf einen festen Wert ein (ich habe letztens hier im Forum gelesen das auch die S7 so was kann).
    Ja, geht über Weckalarm OB's ab 30 aufwärts, jeder steht für ne bestimmte Zykluszeit.

    Gruss

    kiestumpe
    Zitieren Zitieren aufteilen - ein Programm, mehrere Programmierer  

  4. #14
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    Zitat Zitat von kiestumpe Beitrag anzeigen
    ...
    Ja, geht über Weckalarm OB's ab 30 aufwärts, jeder steht für ne bestimmte Zykluszeit.
    ...
    ich meinte das Kommentar:

    Zitat Zitat von Zottel Beitrag anzeigen
    ...
    Weiterhin kann man bei der S7 eine Mindestzykluszeit angeben, natürlich nur länger als die normale. Sie wartet dann vor Beginn des nächsten Zyklus.
    ...
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  5. #15
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    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    ich meinte das Kommentar:
    oha,und wann geht das? Bei mir ist das immer ausgegraut. Schneller als der OB38 wirst du damit kaum werden.

  6. #16
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    Nun erstmals danke für die vielen Antworten, die ich mir auch als Vorschläge mal in den Hinterkopf lege.

    Gerade für die Fehlersuche und Inbetriebnahme finde ich es leichter wenn ich einzelne Programmteile habe.
    Die Ausgänge liegen in einem anderen immer abgearbeiteten Teil:
    Oder Automatik
    Oder Hand
    Ist Pumpe läuft, oder was weis ich.

    So kann ich jetzt das Automatikprogramm oder das Handprogramm einzeln testen, die Abfrage der "nicht vorhandenen" Merker aus dem zB. Handbetrieb, sind dem Programm ja egal.

    Wenn zB. das Automatikprogramm mit einer Schrittkette aus dem Merkerdoppelwort 20 geschrieben wäre und zurückgesetzt werden müsste, so wollte ich das so machen:

    Im Handprogramm, würde ich schreiben:
    Lade Konstante 0
    Transferiere MD 20
    Das natürlich an den Anfang.
    Somit wäre sobald in den Handbetrieb gesprungen würde, sofort die Kette aus der Automatik aus.

    Es gibt Maschinen wo sich so was gar nicht anbietet usw. Darüber braucht man nicht zu diskutieren, ebenso wie über den Not-Aus, der ja sowieso Hardwaremäßig auszuführen ist und nur als Hilfe der SPS zugewiesen wird.
    Allein die SPS kann das wiederanlaufen ja nicht allein verhindern, sonst hätte man wohl ein Problem, wenn ein Ausgang wegen eines Defekts immer 1 ist.
    (Vieleicht ist gerade deshalb sogar der Not-Aus betätigt worden), aber das ist wirklich eine andere Geschichte.

    Anbieten tut sich natürlich immer ein Tippschritt, so wie oben erwähnt. Den mit remanenten Merkern ausgeführt, so weis auch die Maschine nach Netzausfall wo sie gerade stand und man könnte gerade weitertippen.
    Selbst eine solche Kette könnte man überspringen allerdings müsste in den Ausgangszuweisungen noch stehen:
    Und nicht Hand. Aber dann wäre das springen gar nicht nötig, dann könnte die SPS auch das durchrattern.

    Ich denke halt das ganze würde mit einzelnen Programmen leichter überblickbar, aber ich merke das ist wirklich eine Philosophie für sich.

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