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Thema: Programme aufteilen?

  1. #1
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    Ich hätte auch mal eine grundsätzliche Frage bei Programmen für Maschinensteuerungen.
    In der Regel bestehen diese Programme mindestens aus einem Automatikteil und einem Handprogramm, um zB. die Maschine einzurichten.

    Die Programme die ich bisher dafür geschrieben habe waren so aufgebaut dass ich halt die Ausgänge immer so verriegelt hatte, dass entweder das eine oder das andere funktionieren konnte. Aber das ist für größere Anwendungen eher ungeeignet.

    Mir würde nun eher vorschweben zwei, (oder mehrere) Programme zu schreiben und die nicht ausgeführten mit Sprungbefehlen zu überspringen.
    Da ich in der Regel immer als Schrittkette programmiere, wollte ich dann bei dem aufzurufenden Programm am Anfang, die jeweils benutzten MW`s auf zero setzen. Der übersprungenen Schrittkette.
    Die Ausgangszuweisungen werden natürlich immer abgearbeitet und sitzen auserhalb der eigentlichen Programme.

    Also es geht nur ums Prinzip, wie am günstigsten zwischen mehreren Maschinenprogrammen gewählt werden kann.
    Es ist ja auch SPS-Hersteller neutral gefragt.
    Geändert von Stromer (28.02.2007 um 19:02 Uhr)
    Zitieren Zitieren Programme aufteilen?  

  2. #2
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    Hi Stromer,
    so wie du es beschrieben hast mache ich es eigentlich auch immer.
    Also einen oder mehrere FC für Hand die aber nur bei Hand bearbeitet werden . Wenn Hand abgeschaltet springe ich kurz in einen FC in dem alle verwendeten Merker usw. auf 0 gesetzt werden. Genau so mache ich es bei dem Automatik Programm. Bei größeren Sachen mit Schrittkette teile ich die Maschine in Funktionseinheiten und Schrittketten die jeweils von einer Hauptschrittkette aufgerufen werden . So halte ich die Zykluszeit klein aber hier ganz wichtig man muss wissen was passiert wenn man einen Programmteil überspringt.

    Hier ein Beispiel habe ich vor einiger Zeit schon einmal hier reingestellt.
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  3. #3
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    Ich mach das nicht wie hdd, sondern es gibt für jeden Zylinder, Motor etc. einen Standardbaustein, der hat Hand- und Automatikeingänge um den Aktor zu bewegen, also die Ausgänge zu schalten. Bei Hand sind dann in diesem Baustein die "Handeingänge" aktiv, bei Automatik die "Automatikeingänge". Das hat den Vorteil, daß ich bei Bedarf die Anlage in Hand schalte, an einer Station per Hand verfahre, und danach wieder im Automatikmodus weiterarbeiten kann, ohne in jedem Fall ein Reset durchführen zu müssen. Außerdem werden alle Statusmeldungen und Fehler von Aktoren so sowohl im Hand- als auch im Automatikbetrieb behandelt und angezeigt. Umspringen von Bausteinen behagt mit immer nicht so sehr, aber das ist ganz sicher eine Frage des Systems und der Philosophie hinter diesem System.
    Geändert von Ralle (28.02.2007 um 20:31 Uhr)
    Gruß
    Ralle

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  4. #4
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    ...aber das ist ganz sicher eine Frage des Systems und der Philosophie hinter diesem System.
    100% ACK

    Das ist keine leichte Frage.
    Also solche Maschinen wie Ralle sie beschrieben hat wo man kurz die Betriebsart wechseln eine Manipulation durchführen und danach ohne Grundstellung zu faheren weiter machen kann. Habe ich schon gesehen aber nicht oft. Das geht IMHO nur unter bestimmten Vorraussetzungen eine davon ist das der Programmierer ein echter Profi ist (so einer wie Ralle eben). Ich war mal in einer Firma tätig wo die Kollegen so war realisiert haben bei diesen Maschinen war noch nicht mal ein Not-Aus ein Grund zur Grundstellungsfahrt. Das machte beim Kunden immer einen besonders guten Eindruck ;o)
    Da wo ich jetzt arbeite gibt es sowas nicht. Der Automatikstart ist mit der Grundstellung zu verknüpfen.

    Wir haben Hand, Automatik (Start/Stop), Sonderbetrieb (Start/Stop) und Tipbetrieb.

    Wenn eine andere Betriebsart angewählt wird z.B. von Automatik nach Hand stopt die Maschine den Automatikablauf (Schrittkette) sofort. Wenn man die Stoptaste drückt ist das nur ein Vorwahlstop also am ende der Schittkette wird in den Init-Schittgesprungen und dort ist dann Ende.

    Im Sonderbetrieb (Schrittketten) gibt es immer die Möglichkeit einer Grundstellungsfahrt.

    Das ist alles aber sehr komplex und schwer zu erklären.
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  5. #5
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    @zotos

    Ja, aber natürlich kann nicht nach jeder Manipulation, einfach beliebig weitergefahren werden. Im Zweifelsfall wird dann wird ein Stations-Reset verlangt, danach sollte die Maschine weiterarbeiten können. Was besonders wichtig ist, nach Not-Aus, oder Wechsel Auto-Hand-Auto, sollte man möglichst ohne "Teileverluste" weiterfahren können. Also selbst wenn ich dann eine Reset aller Stationen mache, "wissen" die Greifer etc. noch, ob sie Teile haben und in welchen Bearbeitungszustand sie sind, bzw. die Stationen haben diese Informationen noch. Dann erfolgt der Einsprung in die Schrittkette an die richtige Stelle und es geht weiter. Dann gibts noch ein Reset mit "Teileinfo löschen", danach ist die Maschine faktisch leer, die Teile müssen per Hand entnommen werden. Das ist dann der absolute NOTFALL, wenn mal gar nichts mehr geht .
    Gruß
    Ralle

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  6. #6
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    also unabhängig davon wann ich was resette ist für mich die kernfrage... sollte ich bausteine überspringen?
    krass wäre dann sogar noch wenn in den bausteinen die gleichen merker verwendet werden (hab ich alles schon gesehen).
    die gefahr beim überspringen ist in jedem fall dass uU nicht alles korrekt zurückgesetzt wird.

    ich mache es grundsätzlich so, dass alle bausteine bearbeitet werden, auch wenn dadurch viele bits, aus den verschiedenen programmen, zusammen kommen. wenns zu viele werden um das bei der weiterschaltung zu überblicken, organisieren ich das noch über zwischenbits in gruppen die dann letzendlich auf der ausgangsenene wirken.
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

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    Meine Definition von TIA: Total Inakzeptable Applikation

  7. #7
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    @volker

    ich sags mal mit zotos. 100% ACK
    Gruß
    Ralle

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  8. #8
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    Hi,
    was ich noch vergessen habe Ausgänge überspringe ich nicht, Merker werden nur einmal zugewiesen. Die Aufteilung in einzelne Schrittketten für jede Funktion, die dann über Hauptschrittketten gesteuert werden , die die Funktion der Maschine vorgeben,
    hat natürlich den Nachteil, dass die Programme recht groß werden. Deshalb überspringe ich die abgearbeitete Kette. Also Hauptkette gibt Start an Unterkette und wartete bis Fertigmeldung kommt. Beim verlassen von Automatik werden alle Automerker mit 0 geladen.
    Mit Hand in die Anlage eingreifen und dann ab einem bestimmten Punkt weiter laufen zulassen habe ich auch schon gemacht, hier kommt einem zugute wenn man das ganze in Funktionseinheiten aufgeteilt hat. Hängt sehr von den Maschinenbedienern ab. Die müssen dann schon sehr mitdenken und bei den heutigen zuständen ist das nicht immer möglich (Ständig wechselnde Bediener).
    HDD

  9. #9
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    Hallo,

    das Überspringen von Baustein ist immer schlecht.
    Zwei gewichtige Gründe die dagegen sprechen sind

    a) solche Programme sind nur sehr schwer n Betrieb zu setzen
    und eine Fehlersuche wird unnötig erschwert weil man immer
    wieder suchen muss, wo und warum bestimmte Programmteile
    gerade nicht abgearbeitet werden.

    b) eine stark schwankende Zykluszeit ist allemal wesentlich
    schlechter wie eine einigermassen kontant hohe.

    Es gibt meines Erachtens nur ganz wenige Fälle, wo ich ein
    bedingtes Aufrufen von Programmteilen für gerechtfertigt und gut
    halte.
    Zitieren Zitieren Überspringen von Bauteinen  

  10. #10
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    So wie ich das gelernt habe, läuft in der Kette nur Der Ablauf mit den Ketten/ Schrittmerkern. Die Aktoren werden dann über separate Verknüpfungen mit den Bedingungen Auto, Hand, Reset, Stop und ähnlich gesteuert/ maskiert.

    Mit der Grundstellung sehe ich manchmal das Problem, das, wenn die Maschine voll ist, man evtl einen hohen Material Verlust hat. Andersorum ist eine definierte anfahrweise nat. wichtig, weil sonst wäre eine Schrittkette ja Blödsinn...

    Schwierig finde ich das Zurücksetzten der Merker mit der Anfahrstellung/ Weiterlaufbedingung in Bezug auf NOT AUS. Dort ist ja Forderung, das nach NOT AUS i.O. die Antriebe nich von aleine anlaufen dürfen. mit gesetztem Merker, der sagt 'Hier gehts weiter' oft ein Problem.

    Aber ohne Probs wär das Leben langweilig. Oft ist es imho direkt von der Anwendung und dem Weg des geringsten Schadens abhängig..

    Greetz

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