Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 19 von 19

Thema: Wärmefortleitung in ST50

  1. #11
    Registriert seit
    10.05.2005
    Beiträge
    1.996
    Danke
    220
    Erhielt 233 Danke für 204 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Hi Perfektionist

    deckt sich nicht mit meiner Lebenserfahrung. Leider hab ich im Moment keine ausreichenden Mengen Stahl im Haus, die ich mal probehalber auf meinen Gasherd legen könnte, um sie mal einseitig zu erwärmen und mir fehlt im Moment auch ein Temperaturmessgerät, mit dem ich die Temperaturdifferenz entlang eines Stabes messen könnte. (na ja, ich schau nachher mal in den Keller, ob da doch was ist - Aber messen kann ich heute wirklich nicht).
    Nimm doch mal eine Stricknadel.
    "Klebe" Wachskugel z.b. 15 Stück auf die Länge der Stricknadel.

    Aufgrund der "Abfallreihenfolge" sollte es "beweisbar" sein.

    Also NIX mit Messgerät wird benötigt.
    Karl

  2. #12
    Registriert seit
    03.01.2006
    Ort
    Im sonnigen Süden von Österreich!
    Beiträge
    1.377
    Danke
    227
    Erhielt 183 Danke für 168 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von gravieren Beitrag anzeigen
    Material wäre dann gg50 b.z.w. GGG50
    (Fragt mich nicht, war das bedeutet)
    GG - 50 Gußeisen mit Lamellengraphit und einer Mindestzugfestigkeit von Rm = 500 N/mm²
    Neue Bezeichnung: GG - 50 => EN-GJL-500

    GGG - 50 Gußeisen mit Kugelgraphit und einer Mindestzugfestigkeit von Rm = 500 N/mm²
    Neue Bezeichnung: GGG - 50 => EN-GJS-500

    Hier steht auch noch was über die Wärmeleitfähigkeit drinnen
    http://www.benningerguss.ch/fr/pdf/werkstoffnormen.pdf
    Geändert von godi (13.01.2008 um 12:13 Uhr) Grund: Neue Bezeichnungen

  3. #13
    Registriert seit
    01.10.2007
    Ort
    Waiblingen
    Beiträge
    3.317
    Danke
    767
    Erhielt 536 Danke für 419 Beiträge

    Standard

    also, dann mach ich mal die Verlängerung der Sendung mit der Maus. habe ich eine definierte Wärmequelle gefunden, Wachskugeln mit definiertem Schmelzpunkt und ein Stückchen Eisen ...

    Mein Magnastat-Lötkolben liefert mit siebener-Spitze 370°C. Das Lötzinn Sn60PbCu2 wird bei 183°C weich, verflüssigt sich vollständig bei 190°C. Der Eisennagel ist 2mm dick und 39mm lang.

    Ich habe den Nagel in der Mitte verzinnt und an der Spitze, an der Spitze zusätzlich ein Stückchen Lötdraht mitangelötet. Dies alles erst mal erkalten lassen. Dann wieder den Lötkolben an der Mitte angelegt ...

    Ergebnis: nach siebzehn Sekunden schmolz das Lot an der Spitze ...

  4. #14
    Registriert seit
    10.05.2005
    Beiträge
    1.996
    Danke
    220
    Erhielt 233 Danke für 204 Beiträge

    Standard

    Hi

    Ergebnis: nach siebzehn Sekunden schmolz das Lot an der Spitze ...
    O.K. Beweist, dass der Nagel Wärme leitet

    Nimm doch mal einen längeren Nagel und wickle alle 1cm Lötzinn rum.
    Jetzt sollte das Lötzinn der Reihe nach schmelzen.

    Nicht dass wir uns missverstehen, mein Grundgedanke ist, die Wärme wandert langsam in das Innere des Würfels.
    (So wie an dem Nagel entlang)
    Je grösser die Temperaturdifferenz desto schneller geht es.




    Ergebnis: nach siebzehn Sekunden schmolz das Lot an der Spitze ...
    Nimm doch mal eine Spitze mit 210°C da dauert das ganze viel länger.
    Karl

  5. #15
    Registriert seit
    01.10.2007
    Ort
    Waiblingen
    Beiträge
    3.317
    Danke
    767
    Erhielt 536 Danke für 419 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von gravieren Beitrag anzeigen
    ... mein Grundgedanke ist, die Wärme wandert langsam in das Innere des Würfels.
    ...
    und ich denke, der Wärmetransport innerhalb des Materials ist nicht das Problem, sondern der Wärmeübergang von der Luft in das Material.

    Ich fand die 17sek recht schnell ...

  6. #16
    Registriert seit
    24.10.2007
    Beiträge
    6
    Danke
    2
    Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge

    Standard

    Hi,
    Ist die Masse bekannt?
    Ist die Anfangstemperatur des Werkstückes bekannt?
    Mit welcher Energie wird der Ofen geheizt?
    Wird die zugeführte Energie gemessen?
    Ist der Ofen vernünftig isoliert?

    Falls ja, könnte man es mal mit Hilfe meiner Lieblingsformel versuchen: Q= m x c x delta Theta

    Den Ofen mit der maximalen Temperatur heizen und wenn die tatsächlich zugeführte Wärmemenge der theoretisch benötigten Menge entspricht, bzw. etwas früher, auf die die Solltemperatur umschalten.

    cu doc

  7. #17
    Registriert seit
    10.05.2005
    Beiträge
    1.996
    Danke
    220
    Erhielt 233 Danke für 204 Beiträge

    Standard

    Hi


    @doc_my
    Falls ja, könnte man es mal mit Hilfe meiner Lieblingsformel versuchen: Q= m x c x delta Theta

    Den Ofen mit der maximalen Temperatur heizen und wenn die tatsächlich zugeführte Wärmemenge der theoretisch benötigten Menge entspricht, bzw. etwas früher, auf die die Solltemperatur umschalten.
    Der Ofen hat ausreichen "Power" und die Isolierung ist O.K.

    Der Ofen wird mit einer Rampe von 80K/h auf Temperatur gefahren.

    Nach 7,5 Std hat der Ofen die 600°C.

    Ab hier ist das Problem.
    Er muss je nach Wandung bis zu 8 Stunden auf 600°C gehalten werden.

    Jetzt erst wandert die Temperatur langsam in die Wandung.
    (Natürlich vorher auch schon, nur nicht so schnell)
    Karl

  8. #18
    Registriert seit
    10.05.2005
    Beiträge
    1.996
    Danke
    220
    Erhielt 233 Danke für 204 Beiträge

    Standard

    @Perfektionist
    und ich denke, der Wärmetransport innerhalb des Materials ist nicht das Problem, sondern der Wärmeübergang von der Luft in das Material.
    Möglicherweise hast du Recht.
    Wie so eine Art "tanzender Wassertropfen" auf der 250°C heissen Hochplatte?

    Die Energie wandert quasi nur langsam hinein, die Verteilung erfolgt verhältnismässig schnell. (Kochtopf mit Wasser an Herdplatte ?)


    Hast du für deinen Gedankenansatzt auch eine "Quellenangabe".
    Karl

  9. #19
    Registriert seit
    01.10.2007
    Ort
    Waiblingen
    Beiträge
    3.317
    Danke
    767
    Erhielt 536 Danke für 419 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    ja, das mit dem tanzenden Wassertropfen ist schon ein recht guter Vergleich. Wobei die Wärmeverteilung in Wasser mehr durch Zirkulation geschied als durch Wärmeleitung ...

    Aber das, was ich da sehe, ist eben auch bei diesem Wassertropfen beobachtbar: eine zwar heiße Gasschicht trägt trozdem nicht viel Energie in den Tropfen ein.

    Mit Quellen tu ich mir schwer - da fällt mir im Moment nur eine Kopfballsendung ein, die einerseits berichtete, dass man einen Finger problemlos in flüssige Luft stecken kann, weil die Luft dann entsprechend eine ausreichend isolierende Dampfschicht bildet. Dahingegen verbrennt man sich einen feuchten Finger trotzdem in flüssigem Blei ... möglicherweise sollte man wenigstens einen Stoffhandschuh anziehen und den befeuchten?

    siehe

    http://www.kopfball.de/podcast.phtml?kbsec=podcast

    dort die Sendung vom 4.11.2007 anschauen.

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •