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Thema: Produktverfolgung / Robustheit

  1. #1
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    Es gibt folgendes Problem:

    Abgebildet werden soll eine Transportstrecke mit Verarbeitungseinheit. Am Eingang der Strecke gibt es einen Trackingsensor, der das Stückgut meldet, das in die Strecke einfährt. Am Ausgang gibt es einen Trackingsensor, der meldet, wenn das Stückgut die Strecke wieder verlässt. Die Verarbeitungseinheit auf der Strecke weisst jedem bearbeiteten Stückgut ein Ergebnis zu. Das Ergebnis wird am Ausgangssensor an nachfolgende Anlagenteile weitergereicht. Die Transportgeschwindigkeit der Strecke ist bekannt und konstant.

    Das Stückgut kann unterschiedlich gross sein und kann unterschiedliche Abstände haben. Es kann sich also "beliebig" viel Stückgut vor und nach der Verarbeitungseinheit befinden.

    Die Implementierung schaut jetzt so aus:

    Es wurde eine Stückgut-Queue (FIFO) realisiert. Die Datenstruktur ist ein Datenbaustein mit z.B 10 UDT`s mit Stückgutdaten als Einträgen. Mit dem Eingangssensor wird ein neuer Eintrag in die Queue eingetragen. Der älteste Eintrag wandert mit jedem neuen Eintrag um einen Platz weiter (Shift). Das Ergebnis der Verarbeitungseinheit wird dem ältesten Eintrag, der noch kein Ergebnis hat, zugewiesen. Am Ausgang wird jeweils der älteste Eintrag mit einem Ergebnis ausgewertet und aus der Queue gelöscht.

    Prinzipiell nichts dramatisches.

    Die Frage und das Problem ist jetzt aber:

    Wie kann gewährleistet werden, dass diese Datenstruktur mit dem realen Zustand auf der Transportstrecke übereinstimmt? Vorstellbar wäre z.B., dass ein Operator aus Unwissenheit ein Teil von der Transportstrecke nimmt und somit die Zuordnung der Verarbeitungsergebnisse am Ausgangssensor nicht mehr stimmt. In so einem Fall sollte auf jeden Fall ein Alarm gesetzt werden.

    Bis jetzt bin ich noch am Grübeln, ob sowas überhaupt möglich ist.
    Geändert von arcis (21.03.2008 um 07:35 Uhr)
    Wo nichts ist,
    da kann nichts sein.
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  2. #2
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    Wenn man eingreifen kannst, hast Du keine Chance das sicherzustellen.

    Es sei den du hast an jeder Bearbeitungssstation einen Sensor, der das zuordnen kann.

    Was meinst Du mit Trackingsensor einen Rfid oder nur eine Lichtschranke oder was das für eine Erkennung ?

  3. #3
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    Was meinst Du mit Trackingsensor einen Rfid oder nur eine Lichtschranke oder was das für eine Erkennung ?
    Das ist ein ganz ordinärer optischer Sensor. Den Begriff "Tracking" verwenden wir immer, wenn es um Produktverfolgung geht.

    http://www.dict.cc/?s=track
    Geändert von arcis (21.03.2008 um 10:28 Uhr)
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  4. #4
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    Theoretisch könnte man sich überlegen, zu den Produktdaten in der Queue noch einen TimeStamp t1 hinzuzufügen. Dieser TimeStamp wird gesetzt, wenn das Produkt in Queue eingefügt wird. Wenn der älteste Eintrag in der Queue am Ausgangssensor aus der Queue entfernt wird, dann muss die Zeit t2 zu diesem Zeitpunkt um t=Sensorabstand/Transportgeschwindigkeit grösser sein. Wenn jetzt ein Produkt entfernt oder verschoben wurde, stimmen am Ausgang die erwarteten Zeiten mit den Zeiten im ältesten Eintrag in der Queue nicht mehr überein.

    Wenn das Transportband stehen bleibt, muss diese Stillstandszeit gemessen werden und beim Wiederanlauf auf alle existierenden Timestamps in der Queue addiert werden.

    Jetzt muss ich mal schauen, ob es bei der CPU313C eine Möglichkeit gibt, die Systemzeit in ms-Auflösung auszulesen.
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  5. #5
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    In deinem Fall würde ich Ein- und Auslaufkontrolle dazu sagen.
    Ein Trackingsystem beinhaltet für mich den Einsatz einer Identifikation sei es Rfid, Barcode oder ähnliches.
    Bei nur zwei Sensoren für Einlauf / Auslauf gibt es keinen 100% Schutz.


    Hab gerade ein ähnliches problem: Ich lege NIO-Bauteile auf ein Band, die werden im Schieberegister gespeichert, am Ende vom Band ist wieder ein Sensor, wenn der ein Teil erkennt wird ein Etikett gedruckt. Funktioniert eigentlich wunderbar... aber da sind noch Werker im Einsatz.
    Die nehmen dann z.B. das Teil vom Band bevor es in die Lichtschranke fährt usw.

  6. #6
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    Hi,

    ich glaube arcis ist auf dem richtigem Weg. Über die Zeit ist es vielleicht etwas ungenau, wegen Anlauf- und Bremsrampen. Wie wäre es mit nem Dreh-Encoder oder sowas an der Strecke. Du wüsstest dann bei welcher Position das Teil ankommen muss...

    Torsten

  7. #7
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    Wie wäre es mit nem Dreh-Encoder oder sowas an der Strecke.
    Wer soll das bezahlen,
    Wer hat das bestellt,
    Wer hat so viel Pinke-pinke,
    Wer hat so viel Geld?

    Das ist das eigentliche Problem. Seit einiger Zeit schon.

    Natürlich muss man da mit einem einstellbaren Fangbereich arbeiten. Wenn die Differenz der Zeiten kleiner als dieser Fangbereich ist, dann handelt es sich wohl um das richtige Produkt.
    Wo nichts ist,
    da kann nichts sein.
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  8. #8
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    Man könnte auch eine Art Bit-FIFO bauen, wo z.B. alle 10 cm Maschinen-Vorschub ein bit weitergeschoben wird. Ist zum Schiebe-Zeitpunkt der Eingangs-INI belegt, so wandert eine "1" in das FIFO, sonst eine "0". Damit ließe sich die Position des Werkstücks auf einfache Weise mitverfolgen (sogar ohne Inkr.Geber wenn Vorschub annähernd konstant ist oder der Vorschub-Sollwert den FIFO-Takt bestimmt)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Man könnte auch eine Art Bit-FIFO bauen, wo z.B. alle 10 cm Maschinen-Vorschub ein bit weitergeschoben wird. Ist zum Schiebe-Zeitpunkt der Eingangs-INI belegt, so wandert eine "1" in das FIFO, sonst eine "0". Damit ließe sich die Position des Werkstücks auf einfache Weise mitverfolgen (sogar ohne Inkr.Geber wenn Vorschub annähernd konstant ist oder der Vorschub-Sollwert den FIFO-Takt bestimmt)
    und dann verschiebt ein Spassvogel - ggf. bei ausgeschalteter Anlage - ein
    Packet - GUTE NACHT. Bei solchen Applikationen ist der Programmierer
    der Ar... Da hilift nur RFID, 2D-Matrixcode oder Stichcode!

  10. #10
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    Na na na na ...

    Ich habe etwas ähnliches sogar schon zum Absteuern von Aggregaten gesehen - nennt sich da dann Streckensteuerung - funktionierte wunderbar ...

    Wenn ich eine Maschine par-tout durcheinanderbringen will, dann gibt es dafür IMMER eine Möglichkeit. Verschieben von Werkstücken (oder dazulegen) kann ich so natürlich nicht abfangen, aber darauf reagieren könnte ich durch einen Gegencheck mit dem Ausgangs-INI schon :
    Ist das erwartete Werkstück mit der erwarteten Länge jetzt am Ausgang - wenn Nein dann wenigsten Meldung an den Bediener

    Gruß
    LL

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