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Thema: Schrittkettenprogrammierung und Ausgänge sicher schalten

  1. #11
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    Zitat Zitat von arcis Beitrag anzeigen
    Gerade bei der Anwendung von Schrittketten halte ich diese Forderung für absurd.
    Warum?

    Kann man dieses auch irgendwie sachlich begründen?
    [SIGNATUR]
    Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus.
    [/SIGNATUR]

  2. #12
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    ist es nicht so, dass Graph 7 an irgendwelche Normen "angelehnt" ist?
    Dort kann man meines Wissens nach auch gespeicherte Aktionen machen...

    Meiner Meinung nach spricht nix dagegen mit Schrittketten FFs zu setzen/rücksetzen!
    Das Ganze hängt doch (wie eigentlich immer) von einem schlüssigen Konzept ab...
    "arbeite klug, nicht hart" - deutsches Sprichwort

  3. #13
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    Hallo,
    wenn ich das richtig verstanden habe, brauche ich mir keine Sorgen machen und "mein" System ist in Ordnung.
    Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie das von kiestumpe und Larry gemeint war. Welches System ist nun OK, das des Oberprogrammierers der Fremdfirma oder mein System.
    Mein System ist angelehnt an Wellenreuther/Zastrow, Automatisieren mit SPS, Theorie und Praxis, 3. Auflage, S. 443. (Die beiden Programmieren ja schon seit Jahrzehnten und ich denke, man kann Ihnen vertrauen.)
    Da sieht man das Grundsystem einer Schrittkettenprogrammierung mit Ausgangszuweisungen (teilweise gespeichert). So habe ich das auch bisher immer programmiert, es hat immer funktioniert.
    Aber man kann ja eine Sache auch 35 Jahre lang falsch machen, ohne dass es immer gleich auffallen muss.

    Der Kollege konnte mir leider nicht sachlich begründen, warum sein Oberprogrammierer auf dieses System schwört. Vermutlich ist die Begründung aber ganz einfach: Das funktioniert, das machen wir hier schon immer so, da könnte ja jeder kommen,...
    Es macht sicher Sinn, dass innerhalb einer Firma ein einheitliches System herrscht!

    Ich wollte nur sicher gehen, dass ich da nichts übersehen habe.

    Gruß
    Earny

  4. #14
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    Zitat Zitat von Earny Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wenn ich das richtig verstanden habe, brauche ich mir keine Sorgen machen und "mein" System ist in Ordnung.
    Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie das von kiestumpe und Larry gemeint war. Welches System ist nun OK, das des Oberprogrammierers der Fremdfirma oder mein System.
    Aus meiner Sicht : Dein System ist in Ordnung, wenn sich bisher noch niemand darüber beschwert hat (oder idealerweise deine Programme sogar geschätzt werden) und du selber damit klarkommst.

    Zitat Zitat von Earny Beitrag anzeigen
    Der Kollege konnte mir leider nicht sachlich begründen, warum sein Oberprogrammierer auf dieses System schwört. Vermutlich ist die Begründung aber ganz einfach: Das funktioniert, das machen wir hier schon immer so, da könnte ja jeder kommen ...
    Never change a running System ...

    Zitat Zitat von Earny Beitrag anzeigen
    Es macht sicher Sinn, dass innerhalb einer Firma ein einheitliches System herrscht!
    Vollkommen richtig. Und wenn die Firma dein Kunde ist, dann mußt du dich ggf. da anpassend oder den anderen dein System schmackhaft machen ...

    Gruß
    LL

  5. #15
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    Kann man dieses auch irgendwie sachlich begründen?
    Welche Bedeutung in diesem Zusammenhang haben Anweisungen wie diese

    U M 100.0
    U M 100.1
    = A 127.0

    wobei die Merker M 100.0 und M 100.1 durch R und S Anweisungen gebildet werden?

    Es sind sehr leicht Fälle anzugeben, die ohne R und S Anweisungen, entweder direkt auf den Ausgängen oder über Zwischenvariablen, NICHT gelöst werden können.

    Deshalb halte ich diese Forderung

    Es dürfte niemals ein Aktor (Ausgang) gespeichert angesteuert werden.
    für eine willkürliche, nicht realisierbare Einschränkung. Der Programmierer ist mit seinem Programm dafür verantwortlich, die Ausgänge der SPS so anzusteuern, dass sie in jedem Anlagenzustand die richtigen Signale führen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das mit "=", R und S oder beidem zusammen erreicht wird.
    Wo nichts ist,
    da kann nichts sein.
    Zitieren Zitieren +  

  6. #16
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    Im Prinzip spricht nichts gegen das Setzen von Ausgängen, wie 4L ja schon erläutert hat. Viele Programmiersysteme heben aus der Schrittkette heraus ein Signal zum Einschalten eines Aktors und eines zum Ausschalten. Diese Signale gehen dann auf einen Aktor-Baustein, der Freigaben, Hand, Automatik, Fehlererkennung etc. handelt. Das ist auch nichts anderes, als ein "Setzen/Rücksetzen" eines Ausgangs, wobei noch einige Randbedingungen (Fehler, Freigaben, etc.) dabei beachtet werden und ich diese Lösung daher persönlich besser finde.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  7. #17
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    Das ist natürlich immer so das jeder Argumente für "sein System" hat.
    Bin aber auch der Meinung man sollte sich evtl. Wünschen der Kunden anpassen solange es nicht ganz unsinnig ist. Letztendlich ist man allerdings immer für sein Programm verantwortlich. Und wenn der Preis nicht stimmt kann man natürlich keinen Mehraufwand betreiben um sich anzupassen.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Earny Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie das von kiestumpe und Larry gemeint war. Welches System ist nun OK, das des Oberprogrammierers der Fremdfirma oder mein System.

    Gruß
    Earny
    Zu der FRage: ich meinte dieses hier
    Die Schritte einer Schrittkette werden nacheinander, wie vom Prozess gefordert eingeschaltet, und bleiben alle eingeschaltet, bis der allerletzte Schritt die gesamte Schrittkette in einem Rutsch löscht.
    Ich kenne das nur so, dass immer nur ein Schritt aktiv sein darf, es sei denn du hast ne Parallelverzweigung.
    Ist die "Fremdfirma" Kunde oder einfach nur ein externer Programmierer.
    Im ersten Fall würde ich deinen Chef auf den mit dieser Methode verbundenen Mehraufwand aufmerksam machen, im zweiten Falle auf den sog. Experten sch*en...
    "Das Leben ist viel zu kurz, um schlecht zu essen !"
    (Johann Lafer zur SWR3 Grillparty)

  9. #19
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    @Earny:
    Was hast du an meinem Beitrag nicht verstanden ?

  10. #20
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    Hallo Larry,
    in Deinem Beitrag vom 26.8. zu meinem Thema hattest Du geschrieben:
    ... solche Schrittketten gibt es bei uns als Alt-Lasten auch noch einige. Das ist besonders toll, wenn man etwas daran ändern möchte oder ggf. einen Parallelzweig einfügen möchte.
    Ich war mir da nicht ganz sicher, ob Du das Schrittkettensystem des Oberprogrammierers der Fremdfirma meinst oder mein System.

    Aber in Deiner Ergänzung vom 27.8. war dann klar, dass Du meine Art der Schrittkettenprogrammierung für i.O. hältst.
    Aus meiner Sicht : Dein System ist in Ordnung, wenn sich bisher noch niemand darüber beschwert hat (oder idealerweise deine Programme sogar geschätzt werden) und du selber damit klarkommst.
    Gruß
    Earny

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