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Thread: Ausgänge über Hilsmerker setzen

  1. #11
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    Quote Originally Posted by Mores View Post
    Ob man jetzt einen Ausgang x-mal setzt / rücksetzt oder einen Merker. Wo liegt da der Unterschied ?
    Außer dem, daß es sich anders liest.
    Da ist kein Unterschied, nur das man nicht Merker oder Ausgänge X-mal setzen/rücksetzen sollte. Aber auch das ist eine Sache der Ansicht.
    Versuch mal ein Programm in AWL zu lesen, ohne Kommentare über 500 Zeilen, in denen ein Ausgang z.B. 10mal gesetzt und wieder zurückgesetzt wird.

    Wir reden hier nicht davon was technisch möglich ist, nur was sinnvoll ist.
    Der Programmiere hat ja nur gesagt so etwas sollte man nicht und geht nicht.
    Man kann das so machen, und als Know-How Schutz deklarieren
    Und wenn hier einer von Resourcen spricht, in der Beziehung hab ich noch nie Probleme gehabt, und ich setzte aus Kostengründen immer nur das notwendigste ein.
    Last edited by jabba; 29.12.2008 at 20:37.

  2. #12
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    ...also ich stimme da auch jabba, MSB und LL zu Merker oder DBX zu verwenden und Ausgänge nicht in S/R Gliedern verwenden ist schon sehr sinnvoll. Das mit den Resourcen ist auch so eine sache, die CPU's sind heute so Leistungsfähig, wenn man da wirklich an Grenzen stößt nimm man die nächst größere....

    gruß helmut
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.
    Das Problem ist nicht das Problem, das Problem ist die Einstellung zum Problem.

  3. #13
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    Quote Originally Posted by Mores View Post
    Ob man jetzt einen Ausgang x-mal setzt / rücksetzt oder einen Merker. Wo liegt da der Unterschied ?..
    Theoretisch gibt es keinen Unterschied, praktisch allerdings schon! Der Unterschied liegt in der einfacheren Rückverfolgbarkeit. Hast du fünf Merker, die einen Ausgang setzen, so hast du auch fünf "Pfade" zum Rückverfolgen.

    Ebenso trifft es auf Programmänderungen zu. Was machst du, wenn durch einen Umbau eine grundsätzliche Verriegelung notwendig wird? Spätestens dann wird "umverdrahtet". Man findet leider immer wieder solche Schei..Programme. Meist sind es simple Vorrichtungen, manchmal auch komplexere Sachen. Es sind in jedem Fall immer wieder böse Fallen.


    Gruß, Onkel
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    John Ruskin

  4. #14
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    Ich verändere mal zur Veranschaulichung das Beispiel von MSB ein bißchen. Dann wird das angesprochene mehrfach Setzen/Rücksetzen vielleicht auch klarer ...

    Quote Originally Posted by MSB View Post
    In der Schrittkette selbst habe Ausgänge meiner Meinung nach schlicht nichts verloren.

    Also schreibst du bei der Ausgangszuweisung:
    u (
    O Schritt_1
    O Schritt_2
    )
    U Motorschutzschalter
    U Steuerung_Ein
    = Motor

    u (
    O Schritt_2
    O Schritt_3
    )
    U Vorrichtung_oben
    = Ventil_Vorrichtung_vorfahren
    Gruß
    LL

  5. #15
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    @LL
    das trifft es so wird es gemacht

    gruß Helmut
    - - -
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    Das Problem ist nicht das Problem, das Problem ist die Einstellung zum Problem.

  6. #16
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    dann stemm ich mich mal gegen die Rangiererei:

    bei S7 V5.4 mit Operandenvorrang Symbol ist es nicht notwendig, zu rangieren.

    Wird bei einem Ausgang eine zusätzliche Verknüpfung notwendig, und die Verwendung ist unübersichtlich über das Programm verstreut, hat man immer noch die Möglichkeit, diesen Ausgang durch einen Merker zu substituieren (davon abgesehen, dass so eine verstreute Verwendung fragwürdig ist).
    Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen!

  7. #17
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    Quote Originally Posted by Mores View Post
    ...
    So ganz leuchtet diese Vorgehensweise noch nicht ein.
    das hatte ich überlesen ... also beantworte ich mal diese Frage:

    stell Dir eine SPS wie z.B. die S5 vor: dort ist nur absolute Programmierung möglich. Jeder Programmierer bekommt für seinen Code einen Arbeitsbereich zugewiesen, in dem auch seine E/A im Merkerbereich liegen. Und dann wird mit dem Werkzeug des Rangierens der Codeschnipsel in den größeren Zusammenhang eingebunden. Daher kommt das. Und inzwischen pflegt man weitere gute Gründe dafür, obwohl inzwischen keine Hindernisse durch die absolute Adressierung mehr da sind und somit der ursprüngliche Grund weggefallen ist.
    Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen!

  8. #18
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    Hallo
    weil es gerade gut zum Thema passt, hier ein praktisches Beispiel.
    Vor mir liegt ein S5-Programm für eine relativ einfache Maschine (Ablaufsteuerung). Der Programmierer hat sich wahrscheinlich irgend etwas gedacht als er das Programm entwickelt hat. Laut Aussage des Betreibers ist die Maschine aber nie vernünftig gelaufen.


    Hier mal der Code des ersten PB (PB254) komplett:
    Code:
    NETZWERK   1
    0000      :U   E  8.0
    0001      :=   M  64.0
    0002      :U   E  8.1
    0003      :=   M  64.1
    0004      :U   E  8.2
    0005      :=   M  64.2
    0006      :U   E  8.3
    0007      :=   M  64.3
    0008      :U   E  8.4
    0009      :=   M  64.4
    000A      :U   E  8.5
    000B      :=   M  64.5
    000C      :U   E  8.6
    000D      :=   M  64.6
    000E      :U   E  8.7
    000F      :=   M  64.7
    0010      :***
     
    NETZWERK   2
    0011      :U   E  9.0
    0012      :=   M  65.0
    0013      :U   E  9.1
    0014      :=   M  65.1
    0015      :U   E  12.6
    0016      :=   M  65.2
    0017      :U   E  9.2
    0018      :=   M  65.3
    0019      :U   E  9.3
    001A      :=   M  65.4
    001B      :U   E  9.5
    001C      :=   M  65.5
    001D      :U   E  9.6
    001E      :=   M  65.6
    001F      :U   E  9.7
    0020      :=   M  65.7
    0021      :
    0022      :***
     
    NETZWERK   3
    0023      :U   E  10.0
    0024      :=   M  66.0
    0025      :U   E  10.1
    0026      :=   M  66.1
    0027      :U   E  10.2
    0028      :=   M  66.2
    0029      :U   E  10.3
    002A      :=   M  66.3
    002B      :U   E  10.4
    002C      :=   M  66.4
    002D      :U   E  10.5
    002E      :=   M  66.5
    002F      :U   E  10.6
    0030      :=   M  66.6
    0031      :U   E  10.7
    0032      :=   M  66.7
    0033      :***
     
    NETZWERK   4
    0034      :U   E  11.0
    0035      :=   M  67.0
    0036      :U   E  11.1
    0037      :=   M  67.1
    0038      :U   E  11.2
    0039      :=   M  67.2
    003A      :U   E  11.3
    003B      :=   M  67.3
    003C      :U   E  11.4
    003D      :=   M  67.4
    003E      :U   E  11.5
    003F      :=   M  67.5
    0040      :U   E  11.6
    0041      :=   M  67.6
    0042      :U   E  11.7
    0043      :=   M  67.7
    0044      :***
     
    NETZWERK   5
    0045      :U   E  12.0
    0046      :=   M  68.0
    0047      :U   E  12.1
    0048      :=   M  68.1
    0049      :U   E  12.2
    004A      :=   M  68.2
    004B      :U   E  12.3
    004C      :=   M  68.3
    004D      :U   E  12.4
    004E      :U   E  23.0
    004F      :=   M  68.4
    0050      :U   E  12.5
    0051      :=   M  68.5
    0052      :UN  M  24.7
    0053      :U   E  9.4
    0054      :=   M  68.6
    0055      :U   E  12.7
    0056      :=   M  68.7
    0057      :***
     
    NETZWERK   6
    0058      :U   E  13.0
    0059      :=   M  76.0
    005A      :U   E  13.1
    005B      :=   M  76.1
    005C      :U   E  13.2
    005D      :=   M  76.2
    005E      :U   E  13.3
    005F      :=   M  76.3
    0060      :U   E  13.4
    0061      :=   M  76.4
    0062      :U   E  13.5
    0063      :=   M  76.5
    0064      :U   E  13.6
    0065      :=   M  76.6
    0066      :U   E  13.7
    0067      :=   M  76.7
    0068      :***
     
    NETZWERK   7
    0069      :U   E  18.0
    006A      :=   M  74.0
    006B      :U   E  18.1
    006C      :=   M  74.1
    006D      :U   E  18.2
    006E      :=   M  74.2
    006F      :U   E  18.3
    0070      :=   M  74.3
    0071      :U   E  18.4
    0072      :=   M  74.4
    0073      :U   E  18.5
    0074      :=   M  74.5
    0075      :U   E  18.6
    0076      :=   M  74.6
    0077      :U   E  18.7
    0078      :=   M  74.7
    0079      :***
     
    NETZWERK   8
    007A      :L   EW 64
    007B      :T   MW 100
    007C      :L   EW 72
    007D      :T   MW 102
    007E      :L   EW 80
    007F      :T   MW 104
    0080      :L   EW 88
    0081      :T   MW 106
    0082      :L   EW 96
    0083      :T   MW 108
    0084      :L   EW 104
    0085      :T   MW 110
    0086      :L   EW 112
    0087      :T   MW 112
    0088      :L   EW 120
    0089      :T   MW 114
    008A      :***
     
    NETZWERK   9
    008B      :O   M  3.1
    008C      :O   M  7.5
    008D      :U   M  76.0
    008E      :O(
    008F      :O   M  3.2
    0090      :O   M  7.5
    0091      :U   M  76.1
    0092      :)
    0093      :S   M  24.7
    0094      :U   M  68.4
    0095      :R   M  24.7
    0096      :***
     
    NETZWERK   10
              :BE
    Das Ganze natürlich ohne ein Wort Kommentar.
    Im Anhang kann man die Programmstruktur bewundern.
    Fazit für mich: Es gibt eben absolute Könner. An denen sollte man sich kein Beispiel nehmen.
    Ansonsten: Allen einen guten Rutsch und schon mal Prosit Neujahr !
    eNDe
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  9. #19
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    Quote Originally Posted by eNDe View Post
    Hallo
    Der Programmierer hat sich wahrscheinlich irgend etwas gedacht als er das Programm entwickelt hat.
    Wenn ich nicht gerade meine Lieblings SPS programmiere, programmiere ich bei Bedarf auch öfters so...

    Damit schaffe ich mir so quasi eine gewisse "Hardware-Unabhängigkeit" und kann meinen Code auf verschiedenen AG's sofort weiterverwenden. Ist nicht besonders schön (Geschmacksache), aber der Vorteil überwiegt die Nachteile. Damit bin ich bei den von mir verwendeten Kleinststeuerungen sehr flexibel, wenn der Auftraggeber aus Kostengründen wieder einmal eine andere SPS einbaut.

    TwinCAT mappt übrigens E/A's die mit %I* bzw. %Q* addressiert sind, eigentlich ja auch auf "Merker", die dann eben im Systemmanager gemappt werden.

    Ich wünsche Euch Allen einen guten Rutsch in's neue Jahr

  10. #20
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    Ich arbeite zwar nicht mit Schrittketten aber ob man einen Merker oder einen Ausgang setzt ist völlig gleich (abgesehen von den remanenten Merkern bei Ausgangsanwendungen). Wenn mehrere Merker in einer ODER-Vernküpfung einem Ausgang zugewiesen sind dann macht das keinen Unterschied. Für mich ist es nicht sinnvoll die Eingänge und Ausgnänge auf Merker zu legen. Jedenfalls nicht auf Biegen und Brechen.
    Ein Kollege fasst alle ein und ausgangsbits zu Merkwörter zusammen und trennt diese dann in Merkbits. Das macht sehr viel Spass wenn jemand mit Hilfe des E-Plans als Ausgangsbasis arbeiten muß.

    Prinzipiell schreibe ich aber auch nur einmal in Oder-verknüpfungen auf Ausgänge.
    Die Fehlersuche wird dadurch einfacher.
    Gegen ein mehrmaliges verwenden von Eingängen spricht jedoch nichts.

    Das Argument bei Ändern der EIngangsadresse mit Merkern "flexibler" zu sein kann mit Hilfe des "umverdrahtens" und der "Symboltabelle" entkräftet werden.

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