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Thema: Wie zieht man eine Teileverfolgung auf?

  1. #11
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    *gelöscht*
    Geändert von Beren (04.07.2011 um 17:27 Uhr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von Beren Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man das so lesen. Wir haben bei uns Flachstahl in der Anlage, der im Einlaufbereich zu "Endlosband" zusammengeschweisst wird. Im Auslauf werden die Schweissnähte wieder rausgeschnitten. Da ist eine automatische Erfassung nicht ohne Weiteres möglich.
    Genau das ist ja eines der Probleme bei der Teileverfolgung.
    Die Auswahl der geeigneten Ident-Massnahmen ist schon oft eine Wissenschaft für sich.
    Vor knapp 30 Jahren haben wir z.B. Bleche mit "Magnetflecken" codiert. Es waren 4 Spulen im Abstand von ca. 50mm angebracht. Jede konnte einen pos. bzw. einen neg. Magnetfleck setzen. In den Bearbeitungsstationen waren dann Leseköpfe mit Hall-Elementen.

    Gruß
    Dieter

  3. #13
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Und was passiert bei manueller Entnahme z.B. im Instandhaltungsfall?
    Ich habe schon programmiert, dass auch Teile manuell wieder auf das Band gelegt werden, damit nicht ein teurer Prozess abgebrochen wird. Dazu habe ich im Gegensatz zu "Beren" Plätze/Blöcke (UDTs) in einem DB von Platz zu Platz geschoben. Dabei können auch 2 oder mehr Plätze auf einem Band sein. Der Zeitpunkt vom Schieben ist entscheidend. Im Gegensatz zu oben, würde ich immer erst bei Ankunft am neuen Platz den Datensatz schieben. Entscheidend ist auch dass Löschen des Platzes. Soll manuell aufgelegt werden ist es sinnvoll die Datensätze in einen zusätzlichen Zwischenspeicher zu legen, um sie ggf. zurück zu holen.
    Außerdem sollte die Sensorik einen Abgleich mit den Daten ausführen (Erkennung ob was schief gelaufen ist, Material auf einem Platz wo es nicht hingehört, weil ein Sensor am Band defekt ist).

    Wie oben schon mehrfach betont ist bei komplexeren Anlagen die Teileverfolgung mit Hilfe von Scannsystemen und einem eigenen Leitrechner besser geeignet.

    MfG
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  4. #14
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    Zitat Zitat von Mäuseklavier Beitrag anzeigen
    Dazu habe ich im Gegensatz zu "Beren" Plätze/Blöcke (UDTs) in einem DB von Platz zu Platz geschoben. Dabei können auch 2 oder mehr Plätze auf einem Band sein. Der Zeitpunkt vom Schieben ist entscheidend. Im Gegensatz zu oben, würde ich immer erst bei Ankunft am neuen Platz den Datensatz schieben. Entscheidend ist auch dass Löschen des Platzes. Soll manuell aufgelegt werden ist es sinnvoll die Datensätze in einen zusätzlichen Zwischenspeicher zu legen, um sie ggf. zurück zu holen.
    Außerdem sollte die Sensorik einen Abgleich mit den Daten ausführen (Erkennung ob was schief gelaufen ist, Material auf einem Platz wo es nicht hingehört, weil ein Sensor am Band defekt ist).
    Ich verwende ebenfalls generell UDTs bei der Teileverfolgung. In Verbindung mit dem SFC 20 und SFC 21 lässt sich damit die Teileverfolgung gut in ein Fördertechnik-Programm integrieren.

    Gruß
    Dieter

  5. #15
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  6. #16
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    Man kann auch ein MES benutzen. Hier gibt es ein par Anbieter auf dem Markt. So ein System deckt eigentlich fast alles ab.

    Gruß Scrat

  7. #17
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    Zitat Zitat von Scrat Beitrag anzeigen
    Man kann auch ein MES benutzen. Hier gibt es ein par Anbieter auf dem Markt. So ein System deckt eigentlich fast alles ab.

    Gruß Scrat
    Ich kann mir aber auch eine Schraube ins Ohr drehen zur Schmerzregulierung
    Spass bei Seite:
    Natürlich kannst du ein MES verwenden, allerdings verlagerst du damit nur das Problem der Teileverfolgung von der SPS zum MES. Und je nach System sind die notwendigen Schnittstellen zum MES recht "ekelhaft".

    Wenn möglich bevorzugen wir eine Lösung mit beschreibbaren Identsystemen z.B. Siemens Moby oder ähnliches. Am Beginn der Anlage / Linie beschreibst du den Datenträger mit seinen Grunddaten und jede Station kann die notwendigen Informationen lesen und ggf. Bearbeitungsstatus und Qualitätsinfo schreiben.
    Kein Schieberegister, keine Datenbank mit Serial-Nr., keine Probleme mit Entnahmen, Abstürzen, Netzausfall, usw.

    Gruß
    Dieter

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