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Thema: Wie zieht man eine Teileverfolgung auf?

  1. #1
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    Hallo,
    ich möchte gerne eine Teileverfolgung entwickeln.
    Sagen wir mal als Beispiel soll ein Auto gebaut werden. Dazu gehören das Grundauto, 4 Räder, 4 Türen.
    Am Anfang erhalte ich die Info, welcher Autotyp gebaut werden soll. Nun gehts los. Die Räder kommen automatisch nach und nach auf ein Transportband, genau wie die Türen und auch das Grundauto. Es geht über drei verschiedene Transportstrecke zu einer Haupteinheit, die das Ganze zusammensetzt.
    Natürlich befinden sich auf den Transportstrecken auch schon viele Teile für andere Autotypen, die auch in dieser Haupteinheit zusammengesetzt werden.
    Ich habe eigentlich zwei Probleme:
    Wenn ich z.B. 2 Transportbänder hintereinander habe und ein Teil von Band 1 auf Band 2 transportiere, dann würde ich die Teiledaten auf das zweite Band übertragen, sobald der Auslaufsensor von Band 1 wieder frei ist, gut.
    Aber...wenn nun auf beiden Bändern ein Teil liegt und aus Zeitgründen transportiere ich nicht erst Band 2 frei und dann das Teil von Band 1 auf 2, sondern beide Bänder laufen gleichzeitig los. Ich kann ja die Teiledaten nicht von 1 auf 2 senden, vielleicht ist 2 ja noch nicht frei. Das müsste ich dann abfragen richtig? Wie macht Ihr sowas?

    Nun Problem 2:
    Wie kriege ich eine Zuordnung zu den Teilen für einen Autotyp untereinander hin?
    Beispielsweise muss eine Autotür vom Band. Jetzt möchte ich, dass die zugehörigen Räder und die anderen Türen und das Grundauto nicht weitertransportiert werden, sondern auch vom Band genommen werden.

    Ist das schwierig zu eher einfach zu verwirklichen in der Praxis?

    Vielen Dank.
    Zitieren Zitieren Wie zieht man eine Teileverfolgung auf?  

  2. #2
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    Hallo,
    wie du schon richtig geschrieben hast ist das Hauptproblem, zu wissen wann welches Teil auf dem Förderband wo ist. Mit einer Ablaufverfolgung (ganz egal wieviel Mühe du dir damit gibst) wirst du das nie 100%tig sauber hinbekommen. Besser wäre es, wenn du die Teile an signifikanten Positionen erkennen kannst. Hier wäre dann die RFID-Technik eine Möglichkeit - das wie hängt hierbei natürlich stark von deinem Vorhaben ab ...

    Gruß
    LL

  3. #3
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    Neben RFID kannst du auch noch:
    Barcode
    2D-Barcode
    OCR
    Farbcode
    ...
    in Betracht ziehen.

    Wichtig ist, dass du ein stimmiges Gesamtkonzept hast.
    Angefangen von der Mechanik, über Logistik,Elektrik bis hin zur IT muss alles zusammen passen.
    Diese Aufgaben sind reizvoll, können dich aber auch einige Jahre deines Lebens kosten

  4. #4
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    Zitat:
    Ist das schwierig zu eher einfach zu verwirklichen in der Praxis?

    Es ist eher sehr schwierig zu verwirklichen in der Praxis. Es kommt natürlich auch darauf an aus wievielen Teilen das Endprodukt besteht aber eins ist sicher (gemachte Erfahrung) der Teufel steckt im Detail und da kanns gaaanz haarig werden.

    peter(R)

  5. #5
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    Nehmen wir mal an, das Beispiel der Auto Produktion ist realitätsnah, dann ist das Projekt ein wenig zu komplex, um mal eben zu lösen.

    Hier kommt die klassische IT mit Modellierung, Ablaufdiagrammen, kurz UML zum tragen. Die Tools hierzu kann man bei Rational/IBM für zig Tausende kaufen. (Mal reinsehen kann man per ARGO UML, Freeware und per Suche im Internet leicht zu finden).

    Man sucht gleichzeitig nach Pattern, mit denen man das Ganze vergleichen kann, diese Pattern wurden im Buch der "Gang of 4" vorgeschlagen und sind weiter ergänzt worden in den vergangenen Jahren.

    Ich vermute aber eher, dass hier das falsche Beispiel gewählt wurde und die Sache einfacher liegt. Auch hier sollte man eine "Modellierung" vornehmen, bevor man die erste Zeile eintippt.

    Zwischen dem Stadium, "Das Band kann ich schon laufen lassen" und einem Programm, das industrietauglich eine Produktion steuert ist noch eben ein paar Jahre Entwicklungsaufwand nötig.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.
    Zitieren Zitieren Fehlstart  

  6. #6
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    Wir nutzen dafür einen Materialfluss-Rechner, kurz MFR.
    Ich denke das du nicht ohne Barcodes, oder RFID (Auto Ident) auskommst.
    Nur mit Wlan hat man Élan!

  7. #7
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    Geändert von Beren (04.07.2011 um 17:27 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Beren Beitrag anzeigen
    Materialverfolgung: Wir teilen unsere Anlagen in einzelne Sektionen auf. Jede Sektion bekommt einen DB, der die Materialdaten enthält. (Du hättest verschiedene Teilanlagen, da mehrere Förderbänder.)
    An der Antriebswelle der Förderbänder kannst Du Inkrementalgeber installieren. Über die Geber (gefahrener Weg) ermittelst Du, ob das Material sich in die nächste Sektion bewegt hat => Umkopieren der DBs. Bei Materialentnahme DB abnlöschen etc.
    Ist eigentlich ganz simpel.
    Und was passiert bei manueller Entnahme z.B. im Instandhaltungsfall?

  9. #9
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    *gelöscht*
    Geändert von Beren (04.07.2011 um 17:27 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von Beren Beitrag anzeigen
    Die Materialverfolgung lässt sich bei Handendnahme etc. über die Visualisierung "synchronisieren".
    Das bedeutet auch wiederrum, das der Bediener dies tun muss, sonst sind ALLE deine Daten nicht mehr Syncron... von daher ist es immernoch am besten (in meinen Augen), an Relevanten Positionen in der Anlage (Relevant bedeutet Wert-Änderung, da wo wirklich eine Bearbeitung stattfindet) einen Scanner oder Ähnliches zu installieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Hawkster
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