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Thema: Rohrbruchüberwachung

  1. #21
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    Hallo zusammen.
    Ich habe mehr aus Zufall eure Beiträge über das detektieren von Leckagen in Wasserleitungssystemen gelesen.
    Ich habe dieses Problem schon vor 10 Jahren gelöst, nach dem ein Rohrbruch über Nacht unseren Kellerraum mit 50 cm Wasser geflutet hat.
    Das war natürlich ärgerlich und teuer. Da ich mich mit Wasser und SPS (Servicetechniker für Wasseraufbereitungsanlagen) auskenne, habe ich nachgedacht und eine System, was mit einer kleinen LOGO arbeitet, installiert und so programmiert, dass die Wasserzufuhr über ein Magnetventil gestoppt wird, wenn das Wasser länger als Zeit xy läuft.
    Funktioniert seit dem zuverlässig, wenn zum Beispiel eine Toilettenspülung nicht dicht gemacht hat oder ein Flexschlauch porös geworden war.
    Klar, es kann nicht verhindert werden, dass Wasser austritt, aber durch die Zeitbegrenzung werden größere Schäden vermieden.
    Ich habe das System auch mal versucht zu vermarkten, scheiterte aber anscheinet am Preis von ca. 1200€.
    Gute Sensorik kostet.

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    Sinix (15.11.2013)

  3. #22
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    @Siggi58

    Als Altbaubesitzer kämpfe ich auch mit solchen Problemen. Bei mir wurde ein Flexschlauch zwischen Eckventil und Mischbatterie undicht und setzte Teile der Küche unter Wasser. Kurzfristige Maßnahme erstmal ein Wassermelder baugleich Rauchmelder. Nützt aber nur wenn jemand zu Hause ist und gleich absperren kann.

    Da du es ja nun nicht vermarktest, könntest du deine eingesetzte Hardware, insbesondere Sensorik und Typ Magnetventil posten, (oder PN an mich).
    Hatte mich bei den Magnetventilen erfolglos umgeschaut und bei den Wasserinstallationen bin ich bisher immer weggeblieben so weit es ging.
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  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Sinix für den nützlichen Beitrag:

    LT Smash (15.11.2013)

  5. #23
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    Hallo
    Wie ich schon geschrieben habe, kommt ein kleine LOGO zum Einsatz.ca 120€
    Der Sensor von IFM ist da schon eine andere Nummer . Er arbeitet mit dem calorimerischen Prinzip.
    Der hat keine mesch. Bauteile, was ihn wartungs- und verschleißfrei macht.
    Der neue Typ ist Strömungswächter ifm electronic SI5000 ca. 230€.
    Als Ventil habe ich ein Membranventil 1" eingesetzt.
    Da schau mal bei http: http://www.buerkert.de/DEU/Produkte/...le-Medien.html
    Die Typen5281 oder 6281 sin richtig für diese Anwendung. Das Ventil wird direkt nach der Wasseruhr installiert.
    Wie du das Programm aufbaust, bleibt deiner Intuition überlassen.
    Du musst nur ermitteln. wo in deinem Haus am längsten Wasser fließen kann. In der Regel ist es das füllen einer Badewanne. ca 10 min. (Timer setzen /rücksetzen)
    Sollte es länger laufen, Ventil zu. Es kann schon mal zu eine Zeitüberschneidung kommen. Dann drückt man den Reset und das Wasser ist wieder da.
    Die Kosten für die Hardware mit Wasserinstallation und Netzteil 24 VDC sowie Wahlschalter und LED´s sind ca 800€. Was dein Installateur berechnet, weiß ich nicht.
    Das hört sich erstmal teuer an, aber wenn Wasser tagelang läuft......€€€€€€€€€€€€.
    Wenn ich dir so´n Ding bauen soll, mach ich dir ein Angebot.
    Geändert von Siggi58 (18.11.2013 um 08:25 Uhr)

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Siggi58 für den nützlichen Beitrag:

    Sinix (25.11.2013)

  7. #24
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    Ich hab da mal ne Frage, zur Genauigkeit eines solchen Sensors.
    Wenn ein Schlauch platzt irgendwo, ok dann strömt ordentlich Wasser, und der Sensor wird das sicherlich merken, und somit wird LOGO und Magnetventil aktiv = Wasser Stop.

    Feine Sache ! - muss mal gesagt werden


    Aber es kann ja auch mal sein, das ein Gewebeschlauch oder Leitung nicht direkt platzt, sondern zunächst nur undicht wird und das Wasser auch niemandem auffällt, aufgrund der baulichen Gegebenheiten (Unterputz).

    Wieviel Liter/Minute sind mindestens erforderlich, damit der Wasser-Durchfluss überhaupt erkannt wird ?

  8. #25
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    @Siggi58

    Das sieht sehr solide aus, vielen Dank.

    Die Frage von user Binatone finde ich berechtigt.
    Einen geplatzten Schlauch an Wasch- und Spülmaschine kann ein herkömmlicher Aquastop verhindern.
    Das Erkennen von Leckwasserströmen wäre also vorrangig wünschenswert.

    MfG
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  9. #26
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    @Sinix

    Hier könnte doch in Ruhephasen, bei denen kein Wasser gezapft wird, eine Drucküberwachung erfolgen.
    Dabei würde ich mittels dem bereits genanntem Magnetventil die Leitung absperren und den aktuellen Druck festhalten. Dann nach Ablauf t=x erneut den Druck prüfen. Bei gleichem Druck (+/- Toleranz), Anlage ok, Ventil auf. Bei Druckabfall Meldung und Ventil bleibt geschlossen.

    mfg Ben

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  10. #27
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    Hallo Ben,

    den Gedanken hatte ich auch schon. Aber wie kommt man aus der Ruhephase wieder in den Normalbetrieb? Wasserabnahme und Rohrbruch kann man schlecht unterscheiden.


    Gruß, Onkel
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    Henry Ford

  11. #28
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    Hallo
    Die Genauigkeit des Sensors hängt davon ab: a- wie ist die Empfindlichkeit am Poti eingestellt und b- wie ist er installier.
    In einer 1 Zoll- Leitung macht das wenig Sinn, da die Strömungsgeschwindigkeit zu gering ist.
    In meinem vorhergehenden Beitrag erwähnte ich den "Erzwungenen Bypass", der einen Leitungsquerschnitt von 1/8 " hat.
    In der In der Hauptleitung muss dann ein federbehaftetes Rückschlagventil in Fließrichtung eingebaut werden, was dann bei einer größeren Menge Wasser öffnet. Durch die 1/8-Leitung fließt aber immer noch Wasser.
    Meine Überwachung erkennt so einen tropfenden Wasserhahn ca. 1/2 l/h
    Jo, jetzt kennt Ihr mein Geheimnis.
    Sollte das jemand vermarkten können, kriege ich 10% !
    MfG

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Siggi58 für den nützlichen Beitrag:

    Sinix (29.11.2013)

  13. #29
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    Zitat Zitat von Siggi58 Beitrag anzeigen
    In meinem vorhergehenden Beitrag erwähnte ich den "Erzwungenen Bypass", der einen Leitungsquerschnitt von 1/8 " hat.
    Hab ich wohl überlesen .
    Nehme an solche Ventile sollten hinter der Hausfilteranlage eingebaut werden, damit Verschmutzungen vom Versorger nicht zur
    Disfunktion führen.

    MfG
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  14. #30
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    Zitat Zitat von Siggi58 Beitrag anzeigen
    (...)In meinem vorhergehenden Beitrag erwähnte ich den "Erzwungenen Bypass", der einen Leitungsquerschnitt von 1/8 " hat.
    In der In der Hauptleitung muss dann ein federbehaftetes Rückschlagventil in Fließrichtung eingebaut werden, was dann bei einer größeren Menge Wasser öffnet. Durch die 1/8-Leitung fließt aber immer noch Wasser.
    Meine Überwachung erkennt so einen tropfenden Wasserhahn ca. 1/2 l/h
    (...)
    Die gleiche Idee hatte ich in den letzten Tagen ebenfalls
    Sicher, das ganze Komplott an Technik (im Sinne von "komplett") hat seinen Preis.

    Aber die ganze Sache macht Sinn!
    Vor allem, der Sensor ist quasi unkaputtbar, und selbst wenn, dann könnte dies auch noch per Software bemerkt werden und eine entsprechende Störung gemeldet werden.
    Bei einer Bewertung des Ganzen würde ich 100 Punkte geben.
    Aber auf mich dunkles Licht hört ja keiner

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