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Thema: Datenhaltung

  1. #1
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    Hallo Forum,

    wir betreuen in unserer Firma mehrere Anlagen mit den unterschiedlichsten Systemen (SPS, Roboter, FU's ..., unterschiedlichster Hersteller). Das Problem ist, dass das mit der Datenhaltung also Aktualität / Verfügbarkeit der Daten nicht immer reibungslos funktioniert.

    1. Wie ist das bei euch geregelt (Abteilungsregeln, Arbeitsanweisung, Software) mit der Datenhaltung / Sicherung der Projektierungsdaten (SPS-, Roboter-, FU-Programm). Wie wird bei einer Änderung eines Systems vorgegangen. Wie kommt der neue Stand auf alle PG's bzw. Notebooks.

    2. Was für Regelung habt ihr für die lokale Datenhaltung auf Anlagen mit einem PC (Soft-SPS, Linien- bzw. Zentralsteuerung...) bezüglich der Projektsicherung vor und nach einer Änderung, Bildschirmfotos, Analysedateien....
    Zitieren Zitieren Datenhaltung  

  2. #2
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    Da berührst du das kritischste Feld, der ganzen Programmiererwelt

    Siemens hatte da mal ADDM DataManagement, aber das ist eingeschlafen.
    Weiter oben ist VersionDog in dem Werbebanner
    VersionWorks ist auch ein Begriff.

    Aber spätestens wenn der Inbetriebnehmer mit seinem Laptop unterwegs ist,
    ist es Essig mit dem sofortigen Einchecken nach einer Änderung.

    Es wird also immer eine Grauzone bei Firmen geben, die eben nicht nur in
    Firmenzentralen immer am Server hängen. Da ist es vgl. einfach.

    Ich denke da ist Schulung der Mitarbeiter wichtiger, als die fünfzigste AA oder VA.

    Frank
    Grüße Frank

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Verpolt (10.02.2011)

  4. #3
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    Ich kenne das so, das Regeln existieren. Die sind unbedingt einzuhalten und eigentlich kommt man mit wenigen Regeln aus. Allerdings muß man unbedingt dafür sorgen, daß die Regeln auch eingehalten werden, sonst bricht eh das Chaos aus.

    Im Prinzip machen wir Folgendes:

    1. Vor Änderungen an Programmen immer einen On-/Offline-Vergleich durchführen. Bei Gleichheit kann man arbeiten, sonst muß man sich die aktuellste Sicherung (vom Server etc.) besorgen.
    2. Nach jeder Änderung (zum Feierabend) eine Archivierung durchführen, ich speichere die letzte Änderung immer noch zusätzlich auf einen Stick, hatte schon einmal einen Totalverlust durch eine defekte Platte.
    3. Entweder zum Feierabend oder wenn man wieder Zugang zum Firmenserver hat, ablegen der neuesten Version auf dem Server. Dieser hat zu jedem Projekt die entsprechenden Ordner.
    4. Regeln für die Bezeichnung der archivierten Daten, z.Bsp. "Projektnummer_Datum_Namenskürzel".
    5. Günstig ist auch noch das führen einer Textdatei im Ablagephad, in die die gemachten Änderungen grob eingetragen werden, damit sich nachfolgende Kollegen ein Bild machen können.

    Wenn ich zu einem Kunden gehe hole ich mir vorher die neusten Sicherungen von Server, bzw. schau nach, ob ich noch aktuell bin. Auch wird immer die aktuellste Version beim Kunden hinterlegt, wenn der ändert, muß man sich seine Sicherung geben lassen. VersionDog etc. wäre sicher ganz gut, ist aber für kleine Firmen schon ein Kostenfaktor und kann bis zu einem gewissen Grad, durch Bürokratie auch zu Fuß erledigt werden.

    PS: Und trotz aller Mühe passiert es immer wieder, daß etwas schief geht, aber in den letzten 15 Jahren habe ich keinen Supergau mit Totalverlust erlebt, allenfalls mußten ein paar Netzwerke angepaßt werden, lästig aber immerhin noch machbar. Wer allerdings viel mit UDT, Instanz-DB etc. arbeitet (was wir u.a. deswegen in engen Grenzen halten), kann da wegen der Änderung von 2 Variablen ganz schnell ins Schwitzen kommen.
    Geändert von Ralle (10.02.2011 um 21:32 Uhr)
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ralle für den nützlichen Beitrag:

    Matthias_VER (15.02.2011)

  6. #4
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    ...

    Aber spätestens wenn der Inbetriebnehmer mit seinem Laptop unterwegs ist,
    ist es Essig mit dem sofortigen Einchecken nach einer Änderung.

    ...
    Versiondog soll auch als standalone-Client auf dem Laptop arbeiten und man synchronisiert später wenn man wieder mit dem Firmennetzwerk verbunden ist.
    Von der Webseite von Versiondog
    ...Hohe Verfügbarkeit und Performance

    Automatische Versionierung aller Projektdaten.
    versiondog-Funktionalität auch ohne Serververbindung weitgehend verfügbar (Offline-Funktionalität).
    Mobiler Inbetriebnahme Server ermöglicht vor Ort beim Kunden zentrale Datenablage und automatische Sicherung während der Inbetriebnahmephase.
    Zwischenspeicherung von Versionen auf dem Server sind auch ohne Veröffentlichung möglich (Tagessicherung). *
    ...

  7. #5
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    @Ralle
    100% ACK

    Vor allem 1.
    In Zeiten von Aktualdatenverlust, mache ich auch immer einen ONLINE-Abzug in einen separaten "Nur-S7Programm"-Ordner. Da kann man zu Hause
    auch mal in Ruhe die Aktualdaten von verschiedenen Einsätzen vergleichen.
    Und falls man wirklich keine 100%ONL/OFFL-Versin hat - DBs mal ausgenommen - dann kann man die lauffähihe Version immer zurückspielen.

    Ein ungutes Gefühl befällt mich aber immer, wenn die HWKonfig im AS
    ungleich der Projektierung ist, den dann kann man bei vernetzten Maschinen
    auch mal schnell die PUT/GET-Verbindung zur überlagerten Steuerung killen.

    2.
    Im Übringen mache ich auf meinen USB-Stick im Prinzip mind. alle zwei Stunden eine Sicherung sodass ich im ZIP-Namen noch eine Zeitangabe haben muss.

    Projekt_2011_02_10_T_21_36.zip

    Dann sortiert es sich auch viel schöner., wenn das Jahr vorn ist.

    Frank
    Geändert von IBFS (10.02.2011 um 21:43 Uhr)
    Grüße Frank

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Matthias_VER (15.02.2011)

  9. #6
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    Zitat Zitat von marlob Beitrag anzeigen
    Versiondog soll auch als standalone-Client auf dem Laptop arbeiten und man synchronisiert später wenn man wieder mit dem Firmennetzwerk verbunden ist.
    Das setzt voraus, das nur der Hersteller der Anlage die Programme ändert.
    Dem ist leider nicht so. Deshalb ist es oft ein Ping-Pong-Spiel, dass damit
    endet, das immer ein USB-Stick im Schaltschrank hängt und man sich per
    Mail "hoffentlich" dennoch die letzten Stände schickt.

    Frank
    Geändert von IBFS (10.02.2011 um 21:42 Uhr)
    Grüße Frank

  10. #7
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Das setzt voraus, das nur der Hersteller der Anlage die Programme ändert.
    Dem ist leider nicht so. Deshalb ist es oft ein Ping-Pong-Spiel, dass damit
    endet, das immer ein USB-Stick im Schaltschrank hängt und man sich per
    Mail "hoffentlich" dennoch die letzten Stände schickt.

    Frank
    Für uns als Dienstleister/Ingenieurbüros/freiberufliche Programmierer mag das zutreffen. Man müsste die von Versiondog mal fragen ob die das auch lösen können.
    Der TE redet aber von seiner Firma wo er arbeitet und da wäre es sicher sinnvoll sich so ein System anzuschaffen.

    Bei uns wird übrigens auch so vorgegangen wie bei Ralle

  11. #8
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    @marlob

    idr ist es schon so, nicht alle Firmen sind in der Lage an den Programmen rumzuändern.

    Allerdings möchte ich gern wissen, welche Firma z.B. die Kohle hat und sich VersionWorks leisten kann.
    Bei 20 Plätzen plus Server ist das wohl 6-stellig, oder?

    Frank
    Grüße Frank

  12. #9
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    @marlob

    idr ist es schon so, nicht alle Firmen sind in der Lage an den Programmen rumzuändern.

    Allerdings möchte ich gern wissen, welche Firma z.B. die Kohle hat und sich VersionWorks leisten kann.
    Bei 20 Plätzen plus Server ist das wohl 6-stellig, oder?

    Frank
    Wenn man einfach nur auf den Preis guckt wird sich das sicher keiner anschaffen.
    Man müsste schon eine vernünftige Kosten-Nutzen Rechnung machen.
    Was kostet z.B. eine Produktionsstunde Ausfall usw.
    Aber ich will hier keinen Werbethread für Versiondog oder so starten.

  13. #10
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    Hallo zusammen,
    war mehrere Jahre Admin für Datensicherungssystem versiondog bei einem Automobilzulieferer.
    Haben zuerst mit versionworks angefangen und sind dann auf vdog umgestiegen.
    Für Fremdfirmen habe ich Zugang auf VDog Server (User ohne Domäne) eingerichtet.
    Diese Fremdfirmen bekamen dann vdog Applikationsdateien per usb stick und kopierten diese auf ihre Laptops.
    Hierbei wurden keine Einträge in Registry vorgenommen, wie bei normaler Clientinstallation.
    Die Fremdfirmen konnten dann immer die von mir freigegebenen Projekte aus- bzw. einchecken. Eine Sicht auf andere Fremdprojekte war nicht möglich.

    Zudem wurde bei S7 Steuerungen jeden Tag ein Backup gefahren und dies mit Projekt verglichen. -> Kontrolle der Aktualität der S7 Projekte

    Somit war ein sicheres Handling der S7 Projekte mit Fremdfirmen gewährleistet.

    Gruß nailor

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