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Thema: Fehlersichere Steuerung / festverdrahtete Sicherheitsrelais

  1. #21
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    Hallo Tommi,

    die Passwörter der Safety-SPS sollte der Entwickler für sich behalten, und niemandem weitergeben wenn die Maschine beim Kunden abgenommen wurde.

    Die Safety - Prüfsumme muss unverändert bleiben, sonst ist der Sicherheitsgedanke weg. Wenn du auch nur eine kleine Änderung in die lebende Safety-SPS reinspielst geht erst einmal die CPU auf STOP und muss vor Ort die Safetyabnahme wiederholt werden. Rechtlich gesehen ist derjenige der die letzte Safetyänderung reingespielt hat, voll verantwortlich für alle Folgeunfälle.

    Was ich meinte, war die Fehlersuche von einem Hotline-Techniker wenn die Maschine schon abgenommen wurde. Bei Siemens geht man im Fehlerfall auf den HW-Katalog und siehst sofort beim ET200 ist am Eingang Exxx.x der Kanal 1 passiviert. Der Kundentechniker (kann auch Schlosser sein) sollte nun die kaputte Sensorik tauschen.

    Beim Pilz-Pnoz musst du umständlich für jeden Ein- und Ausgang selber ein Statusbyte umkopieren und über den Profibus zusätzlich verschicken. Das macht aber niemand den ich kenne, weil das zuviel Aufwand ist.
    Immer Ärger mit Siemens -> macht nix -> wir schimpfen und kaufen!!
    Zitieren Zitieren Passwörter hat nur der Entwickler und nicht der Techniker für Hotline!  

  2. #22
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    Die Valedierung muss im jedem Fall immer erfolgen, egal welche Art der
    Steuerung. Nicht nur der Programmierer kann Fehler machen sondern auch
    der Schaltschrankbauer oder der jenige der den Not-Aus in der Maschine
    verdrahtet. Ein Umbau der Software wird automatisch durch einen Zeitstempel
    dokumentiert und ist mal nicht mal ebend zu machen auf jeden Fall geht die
    Steuerung in stop. Ein Türenschalter kannst du auch überbrücken wenn die
    Machine arbeitet, bei den heutigen steckklemmen.
    Wenn das SPS-Programm geschickt Programmiert ist, könnte mann eine
    Valledierung erzwingen, das bei der Erstinbetriebnahme alle Schutzeinrichtungen
    nach einen bestimmten Muster betätigt werden und erst dann wenn dieses
    erfolgt ist, die Maschine freigegeben wird...so etwas geht bei nomalen schalt-
    geräten nicht oder nur sehr schwerr.
    Was ich damit sagen will, für mich ist der klare Sieger die SPS, vor allen dingen
    weil die neue MRL so aufwendig ist, das Mann sehr schnell dahin kommt doch eine
    Sicherheitssteuerung einzusetzen.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  3. #23
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    Zitat Zitat von Superkater Beitrag anzeigen
    Beim Pilz-Pnoz musst du umständlich für jeden Ein- und Ausgang selber ein Statusbyte umkopieren und über den Profibus zusätzlich verschicken. Das macht aber niemand den ich kenne, weil das zuviel Aufwand ist.
    Wenn ich PNOZ'e einsetze nutze ich schon sehr wohl die Elemend ID der
    Bausteine und melde da über den Bus an die SPS zb Rückführkreis nicht IO
    oder diskrepanzfehler eines Sensor, das macht eigentlich nicht viel Mühe.
    Im Gegenteil, diese Fehler melde ich auch bei einer S7-F, ehrlich gesagt schaffe
    ich es nie alles auf der reihe zu bekommen ohne die endsprechenden Hand-
    Bücher zu lesen, wo ist jetzt welches Bit versteckt. Das finde ich bei den
    PNOZen schon besser gelösst.
    Das gleiche gilt auch beim programmieren, die PNOZe sind viel sicherer und
    intuitiver zu programmieren, alleine die Struktur die du bei Siemens erst erstellen
    musst damit das F-Programm läuft ist echt daneben...aber bei TIA soll es ja
    besser werden.
    - - -
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  4. #24
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    Zitat Zitat von Superkater Beitrag anzeigen
    Rechtlich gesehen ist derjenige der die letzte Safetyänderung reingespielt hat, voll verantwortlich für alle Folgeunfälle.
    Das stimmt so nicht.

    Aber das ist ein anderes Thema.

    Und unabhängig von der Maschine, ist es völlig normal, dass Kunden darauf bestehen die Passwörter zu bekommen.
    Ich würde auch nicht darauf verzichten, denn wenn dann der Lieferant nicht mehr am Markt ist, kann keine Wartung nicht mehr erfolgen.
    Der Kunde ist nicht der Gegner, sondern der Partner.


    bike

    P.S: Wovon wird denn hier geträumt?

  5. #25
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    Hallo Helmut,

    wenn beim PNOZ ein Eingang depassiviert wird, wir genau so ein HEX-Byte beschrieben, wie bei der Siemens im Instanz-DB der Fxxx Bauteins.

    Das ist völlig gleich kompliziert, aber bei der Siemens kannst du im Fehlerfall online gehen und in der HW-Konfig im Klartext lesen, dass ein Kurzschluss am Eingang Exxx.x existiert. Das ist schon ein Vorteil finde ich.
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  6. #26
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    Zitat Zitat von Superkater Beitrag anzeigen
    Wenn du auch nur eine kleine Änderung in die lebende Safety-SPS reinspielst geht erst einmal die CPU auf STOP .
    Hallo Superkater,

    das stimmt, bekommt man die denn aus der Ferne mit dem Konfigurator nicht wieder gestartet? Da habe ich persönlich keine Erfahrung.

    Ich habe bisher nur "in Sichtweite der Steuerung" über RS-232 gearbeitet.

    Gruß
    Tommi

  7. #27
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Und unabhängig von der Maschine, ist es völlig normal, dass Kunden darauf bestehen die Passwörter zu bekommen.
    Wie sichert ihr euch dann gegen Kundenänderungen ab?
    Vom Kunden unterschriebenes Abhahmeprotokoll mit der Checksumme der Projektierung?

    Gruß
    Dieter

  8. #28
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    Hallo bike,

    die Passwörter den Kunden weiterzugeben ist ganz normal, wenn dies im Vertrag steht. Es gibt ja 2 Passwörter bei Siemens (eines für CPU flashen, und eines zum Erstellen des Safety-Programmes).

    Die Safety Prüfsumme sollte bei der Kundenabnahme der Maschine in einem Protokoll unterschrieben werden. Manche Firmen zeigen diese Prüfsumme sogar in der VISU an und verweigern den zukünftigen Support, wenn der Kunde halt NOT-HALT Eingänge softwaremäßig überbrückt und auf "IMMER_1" hat.

    Vor der Kundenabnahme muss man selbst ALLE Safetyfunktionen testen und quittieren und in einem Abhameprotokoll verewigen.
    Immer Ärger mit Siemens -> macht nix -> wir schimpfen und kaufen!!

  9. #29
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    Wir liefern das Programm und ein Abnahmeprotokoll in dem die Funktionen der Sicherheit beschrieben und deren korrekte Funktion bestätigt wird, mit Datum und Checksum.

    Wer will und kann einem Kunden verbieten mit seiner Maschine bzw Anlage was er will und was notwendig ist?


    bike

  10. #30
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    Zitat Zitat von Superkater Beitrag anzeigen
    wenn beim PNOZ ein Eingang depassiviert wird, wir genau so ein HEX-Byte beschrieben, wie bei der Siemens im Instanz-DB der Fxxx Bauteins.
    Vielleicht solltest du dich mal genauer mit der PNOZ-Diagnose beschäftigen.
    Du kannst für jede Element-ID ein Diagnoseelement benutzen und dort die entsprechenden Fehlercodes eintragen. Damit brauchst du dich nicht mit irgendwelchen Hex-Codes oder dergleichen rumplagen. Bei einer Schutztür habe ich in der Regel 4 Bits:

    • in Ordnung (geschlossen & verriegelt & quittiert)
    • offen
    • nicht quittiert
    • gestört

    Diese Bits frage ich über das Feldbusmodul auf der S7 / Visualisierung ab.
    Eigentlich habe ich damit genau das selbe wie bei einem normalen Auswertegerät.

    Ich persönlich finde das Pilz-Konzept sehr gelungen ... z.B. im Vergleich zu einem Siemens 3RK3-System.

    Gruß
    Dieter

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