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Thema: Waage mit Tendenzerkennung

  1. #1
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    Hallo Leute,

    habe ein keines Problem für das ich keine 100% Lösung bis jetzt habe. Mal so im groben beschrieben.
    Habe einen Behälter welche eine Fassungsvermögen von 30000kg hat. Dieser Behälter steht auf mehreren Wiegezellen, welche an einem Wiegecomputer angeschlossen sind.
    Von diesem Wiegecomputer bekomme ich das aktuelle Gewicht über ein 4-20mA Signal. Nun wird alle 30 Minuten eine Menge von 150kg aus diesem Behälter entnommen. Die zu entnehmende Menge wird aus einer Gesamtenahme pro Tag berechnet und ergibt somit 150kg pro halbe Stunde. Außerdem wird nach jeder Beschickung überprüft, ob mehr oder weniger als 150kg beschickt werden. Es wird dann bei der nächsten Beschickung ein neuer Ausgleich berechnet und somit auch mal weniger als 150kg oder auch mehr als 150kg beschickt je nach Abweichung. So aber nun zu meinem kleinen Problem. Es kann vorkommen, das während der Entnahme auch neues Material in den Behälter befüllt wird, das heißt es steigt auf einmal das Gewicht im Behälter. Habe es momentan so gelöst, das ich über ein festes Raster (200ms) überprüfe, ob sich das Gewicht um einen bestimmten Wert nach oben ändert. Wird dieser Wert überschritten, so wird die Entnahme für eine bestimmte Zeit gestoppt, bis sich das Gewicht wieder beruhigt hat. Anschließend wird die Entnahme wieder neu gestartet. Es wird auch die bereits entnommene Menge berücksichtigt um das Stoppgewicht zu erreichen. Was aber nun das Problem ist, der Wert schwankt etwas und es kann vorkommen, das während dem Betrieb der Grenzwert stopp erreicht wird auch wenn kein Gewicht tatsächlich dazu kommt. Wie würdet ihr so eine Problem lösen bzw. hat jemand anders schon mal solch ein Problem? Ich dachte auch schon über eine Aufsummierung der Positiven Gewichtsänderung über Zeit, aber das ist auch nicht die Wurzels Lösung.
    PS: Das Gewicht welches gewogen wird ist Maissilage und wird über einen Lader in eine Beschicker für eine Biogasanlage gekippt.
    Bin für jede Hilfe von auch sehr dankbar.
    MfG

    Hubert

    \"Never change a running system. \"
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  2. #2
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    Aus Deiner Beschreibung wird mir nicht klar, was das eigentliche Problem ist. Besteht die Aufgabe darin, dass (mittlere) Gewicht bei 30 Tonnen konstant zu halten? Warum ist es kritisch, wenn das Gewicht leicht schwankt? Warum prüfst Du das Gewicht alle 200ms, wenn nur alle 30 min. eine Entnahme passiert? Um Deine Frage sinnvoll bearbeiten zu können, müsste man den Prosess besser verstehen.

  3. #3
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    Zitat Zitat von hubert Beitrag anzeigen
    Es kann vorkommen, das während der Entnahme auch neues Material in den Behälter befüllt wird, das heißt es steigt auf einmal das Gewicht im Behälter.
    Hallo Hubert,
    kannst du nicht die Befüllung während der Entnahme stoppen?
    Sprich Entnahme hat Vorrang. Bei 150kg in 30 min besteht doch sicher nicht die Gefahr dass der Behälter leer wird.
    Zitat Zitat von hubert Beitrag anzeigen
    Was aber nun das Problem ist, der Wert schwankt etwas und es kann vorkommen, das während dem Betrieb der Grenzwert stopp erreicht wird auch wenn kein Gewicht tatsächlich dazu kommt. Wie würdet ihr so eine Problem lösen
    Mittelwertbildung
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  4. #4
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    Hallo,

    das Problem ist das. Ich kann die Befüllung mit Neumaterial nicht verhindert. Er kann jeder Zeit neues Material in den Beschicker mit dem Radlaer füllen, wenn er meint. Hab leider keinen Deckel, den ich schließen kann, so das kein neues Material eingefüllt werden kann.
    Ich schau während der Entnahme alle 200ms nach, ob das Gewicht fällt. Außerdem prüfe ich nach dieser Zeit, wenn das Gewicht nicht fällt ob es um den eingestellten Grenzwert nach oben gestiegen ist. Ist es nicht um den Grenzwert innerhalb dieser Zeit gestiegen, so läuft die Anlage weiter. Ist es doch um den Wert angestiegen, so wird eine Pause gemacht. Das ganze halt folgenden Hintergrund. Ich reche mir beim Start der Entleerung das Stoppgewicht aus. Kommt also neues Material hinzu verschiebt sich ja auch das Stoppgewicht. Es würde sozugsagen mehr Material entnommen werden, wenn ich das Stoppgewicht beibehalten würde. Muss also das Stoppgewicht neu berechnen mit der Berücksichtigung der bereits entnommenen Menge. Der Entnahmevorgang geschieht alle 30min.
    Ich hoffe es ist nun etwas klarer geworden.
    Dämpfen möchte ich den Wert nicht all zu stark, da die Anlage pro Sekunde 2,5kg entnimmt und es relativ genau dosiert werden soll.
    MfG

    Hubert

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  5. #5
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    ... wie wäre es mit einer Radladererkennung (Radlader da , Austrag stoppen und Gewichtsänderung erfassen)?
    ... kannst du den Beschicker anhalten? (Austrag aktiv, Beschicker stop. Erfordert eventuell nen Trichter der die Radladerladung aufnehmen kann bis sie abgearbeitet ist.)
    ... Kannst du eine Ampel für den Radladerfahrer anbauen(mit Elektroschock bei Nichtbeachtung)?
    ... kannst du die Austragsmenge erfassen (bringt Unabhängigkeit vom Radladerfahrer
    ... landen die 150kg mit einem mal auf der Waage? Diesen Sprung könntest du auswerten...


    Thomas

  6. #6
    Avatar von hubert
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    Hallo Thomas,
    das hört sich alles recht schön aber .
    Eine Radladererkennung hab ich leider nicht dort. Wäre ja eine zusätzliche Messung oder?
    Das Ganze ist ein Bottich mit einem Fassungsvermögen mit mehr als 30tonnen. Hab also keine Zwischenwiegung für die Menge die vom Radlader kommt. Eine Ampel ist leider nicht montiert, das die Beschickung läuft. Das Gewicht wird im laufenden Betrieb mit Fräswalzen, Kratzboden und Förderbänder aus dem Bottich entnommen.
    Brauch also nur eine sauberer Lösung, wie ich eine Gewichtsteierung (nachbefüllen) recht schnell uns sicher erfassen kann. Dies soll bei laufenden Betrieb auch möglich sein. Bei nicht laufendem Betrieb ist das ganze ja kein Thema.
    Ich hoffe es ist verständlich.
    PS: die Gewichtzunahme ergibt sich durch das auskippen des Radladers.
    Geändert von hubert (28.12.2011 um 20:06 Uhr)
    MfG

    Hubert

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  7. #7
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    ich würde das als schrittkette ablaufen lassen:

    schritt 0:
    warten bis entnahme notwendig (entnahmewert > 0.0)

    schritt 1:
    warten bis gewicht stabil (keine änderung für ... sekunden)

    schritt 2:
    speichern des startwert (gewicht)

    schritt 3: entnahme läuft
    entnahmewert reduzieren um startgewicht - aktuelles gewicht; startgewicht dann nachziehen (start=aktuell setzen)
    schritt aktiv bis:
    a) entnahmewert <= 0.0
    oder
    b) positive gewichtszunahme (=beladung)
    sprung zu schritt 0

    bei beladung bricht also die schrittkette (entnahme) ab und startet gleich neu. wartet aber bis das gewicht sich nicht mehr ändert
    um dann mit dem letzten wert (entnahmewert) weiter zu entnehmen.

  8. #8
    Avatar von hubert
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    tnt369,
    das hört sich mal gut an. Könntest du mir deinen Dritten Schritt etwas genauer erklären?
    Komm da nicht 100% mit wie du das genau meinst.
    Eine Formel oder ein paar Codezeilen wäre hier sehr interessant.
    MfG

    Hubert

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  9. #9
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    das könnte in schritt 3 stehen:

    differenz = startgewicht - aktuellem gewicht

    abbruch bei beladung:
    wenn differenz < 0 (oder evtl. -1 etc. wg. hysterese) dann sprung zu schritt 0


    wenn differenz > 0 (oder evtl. 1 etc wg. hysterese) dann verrechnen:
    entnahmewert = entnahmewert - differenz
    startgewicht = startgewicht - differenz

    abbruch bei entnahmewert erreicht:
    wenn entnahmewert <= 0.0 dann sprung zu schritt 0

    ach ja, und die entnahme läuft nur in diesem schritt (z.b. durch setzen eines ansteuer-merker,
    der bei schrittkettenbeginn erst mal immer gelöscht wird).

  10. #10
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    Ist evtl. die Entnahmezeit direkt proportional zum Gewicht? Dann könntest du die Entnahme über die Zeit realisieren bzw. wenn dein Gewicht im Behälter nicht den erwarteten Verlauf nimmt beendest du die Entnahme nach der Entnahmezeit.
    mfG Aventinus

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