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Thema: Lochkartenleser

  1. #1
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    Hallo zusammen nach langer Abwesenheit bräuchte ich mal wieder eure Hilfe zu dem Folgenden Problem
    und zwar muss ich ein Altes Lochkartenlesewerk auf S7 Umstellen.

    nun zu meiner Frage wie bekomme ich die alten Lochkartenprogramme in meine rezeptverwaltung unter Wonderware
    Abtippen der Programme scheidet aus da die Lochkarten immer wieder von Hand nachbearbeitet wurden daher stimmen die Lochkarten nicht mehr mit den ursprünglichen Abläufen die mal notiert wurden überein.

    Meine Idee war den Lochkartenleser an eine Datenlogger zu hängen und die lochkarte quasi zu überspielen in digitalformat.
    Ist sowas überhauptmöglich und wenn ja kennt einer ein Programm dafür
    MFG Sebastian Licht


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    Zitieren Zitieren Lochkartenleser  

  2. #2
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    Zitat Zitat von Licht9885 Beitrag anzeigen
    nun zu meiner Frage wie bekomme ich die alten Lochkartenprogramme in meine rezeptverwaltung unter Wonderware
    Abtippen der Programme scheidet aus da die Lochkarten immer wieder von Hand nachbearbeitet wurden daher stimmen
    die Lochkarten nicht mehr mit den ursprünglichen Abläufen die mal notiert wurden überein.

    Meine Idee war den Lochkartenleser an eine Datenlogger zu hängen und die lochkarte quasi zu überspielen in digitalformat.
    Was ist denn das für ein Unsinn - "Lochkarte quasi zu überspielen in digitalformat"

    Der Inhalt jeder Lochkarte muss einen strukturellen Inhalt haben:

    Sind es:

    Reine Parameter: Druck, Temperatur, Spannung, Zeiten

    oder

    sind es Programmabläufe und Zeiten

    oder, oder

    Man nimmt doch nicht einfach einen Locher und locht los, also muss der Inhalt durch Worte und Zahlen als Text/Formel/Ablauf usw. darstellbar sein.

    Falls es nur Parameter sind, dann geht es in der Tat mittels Rezepten.

    Falls da noch irgendwelche Abläufe hinterlegt sind, muss man sich überlegen, wie verschieden Diese sind und ob man durch Parameterumschaltung einer größeren Schrittketten das Zenario geschlossen darstellen kann.

    Wenn nicht, dann halt mehrere Schrittketten. (Ob man das alles ausschließlich mittels Wonderware machen kann, kann ich erst sehen, wenn du mehr Details lieferst.)

    Also, lege die Lochkarten ganz weit weg und lasse dir lieber EXAKT erklären welche Programme aktuelle gebraucht werden.

    Alles was sich halbwegs sinnvoll beschreiben lässt kann man auch programmieren

    Frank
    Geändert von IBFS (11.08.2012 um 20:07 Uhr)
    Grüße Frank

  3. #3
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    Hallo Sebastian,

    Gibt es für Maschinen keinen Denkmalschutz?
    Warum soll die Maschine umgebaut werden?
    Funktioniert was nicht mehr?

    Irgendwie wirkt das auf mich, wie wenn jemand eine gute alte Dampflokomotive auf Diesel umrüsten will.

    LG Cassandra

  4. #4
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    Zitat Zitat von Cassandra Beitrag anzeigen

    Gibt es für Maschinen keinen Denkmalschutz?
    Alte Maschinen und Denkmalschutz ist ein Spezialgebiet von mir, wo kann ich helfen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Man nimmt doch nicht einfach einen Locher und locht los, also muss der Inhalt durch Worte und Zahlen als Text/Formel/Ablauf usw. darstellbar sein.
    Doch genauso hat das mal funktioniert.
    Die simpelste Form waren wirklich manuelle Locher.

    Und man kann durchaus Lochkarten "digitalisieren". Erstmal musst du rausbekommen, wie die Schnittstelle funktioniert. Üblich waren RS232, 20mA, Teletype (Fernschreiber) und viele herstellerspezifsche Arten.
    Bei RS232 und 20mA ist es kein Akt. Hierfür gibt es genügend Möglichkeiten den Datenverkehr auf dem PC mit zu protokollieren. Danach musst du dich halt mit den div. Softwareprotokollen rumschlagen. Da aber auf den Lochkarten nicht allzuviele Bytes codiert sind, kannst du wahrscheinlich schnell dahinterkommen. Evtl. gibt es ja vielleicht auch Beschreibungen oder Manuals zu den Geräten.

    Gruß
    Dieter.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Doch genauso hat das mal funktioniert.
    Die simpelste Form waren wirklich manuelle Locher.
    Ich kenne Lochkarten von eigenem Erleben. Allerdings war das 1986/87.

    Klar ist auch, dass es automatische oder manuelle Methoden gab.

    Als automatische Methode gab es dann den Lochstreifen. Der konnte schon mal mehrere duzent Meter lang sein.

    Die eigentliche Frage ist aber, welche Funktion welches Loch hatte bzw. welche Lochspur hatte.

    Wenn aber klar ist, was darauf gespeichert ist, dann kann man daraus eine sinnvolle neue Struktur in S7/Wonderware bauen.

    Wenn man erst ein Übersetzerprogramm schreiben will, muss man nachher immer noch die Daten aufbereiten. Das finde ich nicht effektiv.

    Frank
    Grüße Frank

  7. #7
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    Hallo,
    mal so als Frage, über wieviele solcher Datenträger reden wir überhaupt?

    Gruß
    Mario

  8. #8
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    Hallo die Anlage soll bzw. Muss modernisiert werden da die Störungsanfälligkeit der Lochkartenleser immer höher wird die Anlage ist Baujahr 197?
    es handelt sich um 8 Lochkarten wovon jede ein Programm ablaufen lässt was den Gerbprozess von Ledern steuert sprich Chemiezugabe wasserzugabe entlerrung usw. aufgebaut ist das alles ohne irgendeine art von SPS alles mit relais und Schützen die Lochkarten selber werden mit Microschaltern der Firma Honeywell ausgelesen und schalten dann je nach betätigung ein Relais das wiederum schaltet dann entweder ein Schütz oder direkt ein Ventil,
    Also alles sehr alt.
    MFG Sebastian Licht


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  9. #9
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    Du hast keinen Lochkartenleser, du hast ein Programm- / Nockenschaltwerk.
    Also eigentlich nix anderes, als du in jeder (alten) Waschmaschine vorfindest.

    Gruß
    Dieter

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Licht9885 (13.08.2012)

  11. #10
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Du hast keinen Lochkartenleser, du hast ein Programm- / Nockenschaltwerk.
    Also eigentlich nix anderes, als du in jeder (alten) Waschmaschine vorfindest.
    Zitat Zitat von Licht9885 Beitrag anzeigen
    ...es handelt sich um 8 Lochkarten wovon jede ein Programm ablaufen lässt ...
    na, sag das doch gleich.

    Unter diesen neunen Gesichtpunkten hilft nur zu analysieren wann welche Ausgänge geschaltet werden .. SENSOR/AKTOR - ZEIT - DIAGRAMM.

    Das machst du für alle 8 - Programme solange bis du dir gaaanz sicher bist, das richtig aus dem laufenden Prozess "abgelesen" zu haben.

    Dann parallel eine SPS programmieren (LOGO wird wohl zu klein sein ) den alten Relais-Käse herausreißen und eine SPS einbauen.

    Leider geht das Ganze aber nicht ohne FMEA und Gefährungsanalyse, denn es ist ja ein WESENTLICHER Umbau. Daher muss du das Ganze wie eine
    Neumaschine betrachten. Ich denke daran gibt es keinen Vorbeikommen.

    Gruß

    Frank
    Grüße Frank

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Licht9885 (13.08.2012)

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