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Thema: Visualisierung mit C#/Libnodave VS TouchPanel

  1. #1
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    Hallo zusammen,
    ich beschäftige mich primär mit .Net Programmierung (hauptsächlich C#) und beschäftige mich zudem seit einiger Zeit auch mit dem OpenSource S7 Kommunikationstreiber Libnodave.

    Meine Frage: Welche Stellenwert hat die Visualisierung mittels .Net und beispielsweise Libnodave gegenüber - wenn ich mal Siemens als Beispiel nehme - einer Panel-Lösung und WinCC Flexible?

    Für welche Anwendung würdet ihr die eine bzw. andere Lösung verwenden?

    Ich warte gespannt auf eure Kommentare!
    Zitieren Zitieren Visualisierung mit C#/Libnodave VS TouchPanel  

  2. #2
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    Grundsätzlich kannst du auch für die Hochsprachenanwendung ProDave von Siemens nutzen.
    Jetzt kommt es immer darauf an was du erreichen möchtest, willst du eine kleine HMI ersetzen
    oder bist du im Projektgeschäft, lohnt sich das sparen nicht immer. Dann sollte dir klar sein das
    viele Kunden eine solche Lösung nicht Akzeptieren, da Sie es nicht Warten bzw erweitern können.

    Trotzdem kann eine gut ausprogrammierte HMI mit Libnodave im Seriengeschäft eine Interessante
    Lösung sein.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    ducati (26.03.2013)

  4. #3
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    Hallo,
    erstmal sorry dass ich mit meiner Frage in die falsche Kategorie gerutscht bin. Unter "HMI" wäre sie wahrscheinlich besser aufgehoben. Ich habe anhand eines "Libnodave-Visualisierungsprojekt" im Selbststudium die Programmiersprache C# erlernt, was an sich schon ein großer Nutzen ist, jetzt würde ich aber auch gerne die entwickelte Visualisierung zu meinem Vorteil nutzen. Die praktischen Erfahrungen zeigen aber wie du bereits schreibst, dass man es auf dem Markt sehr schwer hat wenn man eine kleine HMI (Panel) durch eine .Net/Laptop gestützte Visualisierung erseten möchte.

    Die Frage müsste vielleicht lauten was kann .Net, was beispielsweise WinCC nicht kann? Ich rechne mir noch Chancen aus wenn es um die Anbindung an eine Datenbank geht. Dies würde sich auch prima mit meinen weiteren Interessen decken.

  5. #4
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    Zitat Zitat von lan12 Beitrag anzeigen
    Die praktischen Erfahrungen zeigen aber wie du bereits schreibst, dass man es auf dem Markt sehr schwer hat wenn man eine kleine HMI (Panel) durch eine .Net/Laptop gestützte Visualisierung erseten möchte.
    Ich denke nicht, dass die Akzeptanz aufgrund der Tatsache gering ist, dass es eine .Net/Laptop gestützte Visu ist, sondern eher dass LibNoDave ein OpenSource-Programm ist, bei dem sich der Support m.W.n. lediglich auf dieses Forum beschränkt. Selbsterstellte individuelle Visualisierungen, die nicht auf WinCC basieren, sind grundsätzlich zu Hauf auf dem Markt vertreten, da man diese eben individuell auf die Bedürfnisse des Kunden anpassen kann.
    Viele Grüße

    Sven Rothenpieler


    Es gibt 3 Arten von Menschen - die, die zählen können und die, die es nicht können!


  6. #5
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    Hallo,
    noch ein paar Worte zu Libnodave:

    "Zum Laufen lernen" war und ist für mich Libnodave als OpenSource preislich das günstigste was man kriegen kann und völlig ausreichend. Ich tue mich jedoch schwer für kommerzielle Zwecke eine GNU Software einzusetzen und würde dann doch eher eine professionelle (kommerzielle) Treibersoftware einsetzen. Mir sind mindestens 4 Firmen bekannt welche entsprechende Software anbieten, wobei mir von dem zuvor genannten ProDave abgeraten wurde und ich eher einen OPC Server verwenden sollte, welcher für meine Belange allerdings völlig überdimensioniert ist.

  7. #6
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    Zitat Zitat von Sven Rothenpieler Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass die Akzeptanz aufgrund der Tatsache gering ist, dass es eine .Net/Laptop gestützte Visu ist, sondern eher dass LibNoDave ein OpenSource-Programm ist, bei dem sich der Support m.W.n. lediglich auf dieses Forum beschränkt. Selbsterstellte individuelle Visualisierungen, die nicht auf WinCC basieren, sind grundsätzlich zu Hauf auf dem Markt vertreten, da man diese eben individuell auf die Bedürfnisse des Kunden anpassen kann.
    Also da bin ich anderer Meinung.
    Wenn man den Schritt zu einer "selbstgestrickten" Visualisierung geht, ist es egal ob der Anbindungstreiber kommerziell oder Opensource ist. Denn für dieses Stück Software wird keine andere Firma Support geben, egal ob der Anbindungstreiber gekauft oder frei ist.
    Was nutzt mir Support für die Kommunikationsbibliothek, wenn der Quellcode der Visualisierung Schrott ist oder gar überhaupt nicht verfügbar ist?

  8. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu Thomas_v2.1 für den nützlichen Beitrag:

    bike (26.03.2013),ducati (26.03.2013),Gerhard Bäurle (26.03.2013),Zottel (23.05.2013)

  9. #7
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    Für das Geld (Arbeitszeit) welches du zum Entwickeln, Dokumentieren, Warten, Supporten, Vermarkten, etc... deiner eigenen Visusoftware ausgibst, kannst Du schon einige WinCCflex-Lizenzen kaufen...

    Wäre ich Kunde, würde eine "selbstgebastelte" Variante wenn überhaupt nur von namhaften Firmen (Mitarbeiter>100) kaufen, bei denen ich zumindest einigermaßen sicher sein kann, dass ich auch nach einiger Zeit noch Support erhalte.

    Gruß.
    Geändert von ducati (26.03.2013 um 10:47 Uhr)

  10. #8
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    Zitat Zitat von lan12 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    noch ein paar Worte zu Libnodave:

    "... Ich tue mich jedoch schwer für kommerzielle Zwecke eine GNU Software einzusetzen und würde dann doch eher eine professionelle (kommerzielle) Treibersoftware einsetzen...
    Diesen Zusammenhang sehe ich nicht.

    Die GNU Software macht Dich komplett unabhängig von
    der Herstellerpolitik (der Treiber) und den Lizenzgebühren.
    Mit genügend Know-How und Anzahl von Installationen
    kann sich das durchaus rechnen.

    Wenn Du allerdings nicht selbst in die Tiefen der
    S7-Kommunikation hinabsteigen kannst oder möchtest,
    dann ist die Nutzung einer bewährten Bibliothek wie
    Aglink oder auch ComDrv (von MHJ) sicher der bessere
    Weg.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    Sven Rothenpieler (26.03.2013)

  12. #9
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    Zitat Zitat von lan12 Beitrag anzeigen
    "Zum Laufen lernen" war und ist für mich Libnodave als OpenSource preislich das günstigste was man kriegen kann und völlig ausreichend.
    Gebe ich dir voll und ganz recht.
    Zitat Zitat von lan12 Beitrag anzeigen
    und ich eher einen OPC Server verwenden sollte, welcher für meine Belange allerdings völlig überdimensioniert ist.
    Das hängt eben davon ab, was du machen willst. Wenn du allerdings noch nie mit der OPC-Technologie gearbeitet hast, dann rate ich dir davon auch ab.
    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Was nutzt mir Support für die Kommunikationsbibliothek, wenn der Quellcode der Visualisierung Schrott ist oder gar überhaupt nicht verfügbar ist?
    Grundsätzlich gebe ich dir recht, dass man in erster Linie zu demjenigen geht, der den "Schrott" verzapft hat. Wenn allerdings die Kommunikation nicht ganz richtig läuft bei der Visu, dann bin ich doch als Anwender um so froher, dass es auch so etwas wie einen Herstellersupport gibt?!
    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen
    Für das Geld (Arbeitszeit) welches du zum Entwickeln, Dokumentieren, Warten, Supporten, Vermarkten, etc... deiner eigenen Visusoftware ausgibst, kannst Du schon einige WinCCflex-Lizenzen kaufen...
    Ich wusste nicht, dass WinCCflex schon eine fertige Visu bereitstellt. Soviel ich weiß, muss man hier auch erstmal ein bisschen rumbasteln etc. Ich will jetzt auch nicht die Fähigkeiten von WinCC in Frage stellen, aber die Aussage, dass eine selbstgestrickte Lösung auf dem Markt nicht akzeptiert wird in den meisten Fällen, halte ich für Blödsinn. Es kommt halt ganz drauf an, was der Kunde wünscht bzw. welche Anforderungen an die Applikation gestellt werden.
    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen
    Wäre ich Kunde, würde eine "selbstgebastelte" Variante wenn überhaupt nur von namhaften Firmen (Mitarbeiter>100) kaufen, bei denen ich zumindest einigermaßen sicher sein kann, dass ich auch nach einiger Zeit noch Support erhalte.
    Das ist natürlich schade, denn erfahrungsgemäß (auch aus unserem Kundenkreis) sind es gerade die kleinen Unternehmen bzw. Ingenieurbüros, die mit Softwareentwicklung ihre Brötchen verdienen und deren Reaktionszeiten weitaus kürzer sind als bei manch namhaften Konzernen.

    Gruß.
    Viele Grüße

    Sven Rothenpieler


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  13. #10
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    Naja, kommt halt immer drauf an

    Nur ne kleine Firma ist auch schnell mal pleite, oder der Chefprogrammierer kündigt oder wird krankt etc. Im schlimmsten Fall kannst Du dann die Visu in der Anlage wegschmeissen und Dir was neues suchen. Bei WinCC (Flex) finde ich immer jemanden, der das weiterpflegen kann...

    Gruß.

    PS: ich will die "selbstgeschriebenen" Visualisierungen nicht verteufeln, kommt wirklich auf den Anwendungsfall an. Zumindest im Bereich der Prozessautomatisierung erachte ich das allerdings als nicht sinnvoll.
    Geändert von ducati (26.03.2013 um 11:27 Uhr)

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