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Thema: Umgang mit Analogwerten

  1. #1
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    Hallo, ich bin neu hier und und im SPS, deshalb habe ich zwei (vermutlich dumme) Fragen.

    Aktuell bin ich dabei einen Prüfstand zu konzipieren. Dabei sollen regelmäßig Messwerte in einer Richtung und Messkonfiguration in der anderen Richtung mit einem Windows-Netzwerk ausgetauscht werden.

    Nun laufen ja Messwerte als Integer auf (0..32767). Diese Werte stellen aber reale Messgrößen dar, die zur Überwachung mit vorgegebenen Grenzen verglichen werden müssen.

    Wenn ich jetzt bei einer PT100-Messgröße mit z.B. 30°C vergleichen will, wie handhabt Ihr so etwas. Rechnet Ihr die 30°C in den entsprechenden Integer-Wert um oder gibt es dafür eine Automatik? Werden gar die Messgrößen in Reals umgewandelt?

    Außerdem habe ich noch eine verwandte Frage: Wenn ich halbwegs zuverlässige Messungen haben will, muss ich das System kalibrieren. Wo werden die Korrekturwerte für die einzelnen Analogeingänge üblicherweise hinterlegt und wie angewendet?

    Vielen Dank für nicht genervte Antworten.
    Zitieren Zitieren Umgang mit Analogwerten  

  2. #2
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    Also ich schreibe mir die Anwendungen idr selber. Es gibt natürlich für viele Anwendungen etwas fertiges. Aber wie du deinen Wert nun skalierst ist ja ersten dir überlassen (Rundung etc) und zum zweiten vom Messbereich abhängig. Und je genauer du die Messung haben möchtest desto mehr Zeit solltest du in Abgleich/Kalibrierung investieren. Je nach Spanne sogar mit verscheiden Korrekturfaktoren. Und da bietet sich in meinen Augen am besten eine Visu an. Diese dann aber nicht von jedem zu verändern.

  3. #3
    mikkey ist offline Neuer Benutzer
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    Also ich schreibe mir die Anwendungen idr selber
    Das hatte ich auch vor, aber konkret mit dem Beispiel würde mir ein -200-850°C PT100 bei 30°C den Wert -18412 geben. Es kann doch nicht sein, dass ich dann diverse Integer-Konstanten definiere um Bereichsprüfungen durchzuführen oder macht man das, weil dann die Verarbeitung entsprechend schnell ist?.

    Visu?

  4. #4
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    Ich verstehe dich gerade nicht ganz. Wenn du das skalierst legst du deinen min und deinen max fest und ggf denn Korrekturfaktor den Rest macht dein program.

  5. #5
    mikkey ist offline Neuer Benutzer
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    ääh

    Um damit wieder auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

    Rechnet Ihr die 30°C in den entsprechenden Integer-Wert um oder gibt es dafür eine Automatik? Werden gar die Messgrößen in Reals umgewandelt?
    Mit welchen werten gehst Du Um? Bzw. was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter skalieren?

    Beispiel Messwert kommt als -25432, vergleichen will ich mit 30°C - was tue ich?

  6. #6
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    Hallo Mikky,

    Was für eine SPS hast du ?.
    Wenn Siemens, 4-20mA Signalen die lassen sich einfach skalieren mit der Standard FC 105 Scale.
    Wenn Siemens brauchst du für PT100 eine RTD eingangskarte. da kommen abhängig von der gewählte PT100 die INT Werte schon ziemlich sauber raus. z.b.
    INT 100 = 10.0 °C oder INT1000 = 10°C

    So dann wird es vergleichen einfach z.b. Wert INT < 30°C wird INT < 300

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  7. #7
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    Also ich verstehe unter Skalieren das anpassen des AI Wertes in einen für mich brauchbaren wert. Zunächst eine kurze frage, warum du deinem Wert immer ein "-" voranstellst ?
    Nun zu deiner Frage. Du hast einen PT100 der deiner SPS einen Wert von 0...32767 liefert, Richtig (Oder die Eingangskarte wandelt dir diesen Wert entsprechent ? Aber du willst ja den Wert in °C haben, auch richtig ?
    Du hast einen Messwert von -200°C bis 850°C, heisst ein Spanne von 1050K. Das heisst für mich, wenn ich nun die 32767 mit den 1050K in ein Verhältniss setzte bekomme ich ca pro °K eine änderung am AI um 31,21. Nun kann ich hiermit wundbar meinen Wert errechnen den du haben möchtest. Soll heissen wenn du die Nullpunktverschiebung (wegen minus 200°C) berücksichtigst würde deine Visu 614.87°C Anzeigen (Bzw dein Programm) Also würde dein Vergleicher sagen du hast einen Delta von 584.87K zur Soll Temperatur. Das ist doch das wo du hin möchtest oder ?

  8. #8
    mikkey ist offline Neuer Benutzer
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    @hollander
    Noch gar keine (Konzeptphase), es wird eine von Phoenix Contact werden.

    @Dr.MirakulixX
    Minuszeichen - die RTD-Klemme ist als 15Bit plus Vorzeichen angegeben, deshalb gehe ich davon aus, dass der Bereich von -32768 bis +32767 geht - +30°C ergäben dann den genannten Wert -18412.

    @beide
    Ich glaube, jetzt habe ich's geschnallt. Der Eingang wird also per lineare Funktion auf eine passende Skala hingebogen, so dass ich Werte von 0-100 für Prozente habe (oder 0-1000) wenn ich's genauer brauche. Bei Druck würd ich aus dem Bereich von 0-5 Bar Integer von 0 bis 5000 machen. So richtig?

    Spräche denn etwas dagegen, die Eingänge so zu belassen, wie sie kommen (abgesehen von Korrekturwerten) und die Vergleichskonstanten in diese Skala umzurechnen?

  9. #9
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    Zitat Zitat von mikkey Beitrag anzeigen
    Spräche denn etwas dagegen, die Eingänge so zu belassen, wie sie kommen (abgesehen von Korrekturwerten) und die Vergleichskonstanten in diese Skala umzurechnen?
    Ja unbedingt!
    Du solltest das SPS-Programm von der verwendeten Hardware entkoppeln, indem Du im Programm nicht den Rohwert benutzt, der vom Analogeingang kommt, sondern diesen Wert in eine Maßeinheit umrechnest (bar, %, l/min, ...). Dann kannst Du später auch mal den Sensor austauschen und mußt nur die eine Skalierungsstelle anpassen. Im übrigen solltest Du immer in REAL umrechnen, dann hast Du keine Probleme, wenn Du die Werte irgendwo anzeigen willst. Solche "Sparvarianten" wie INT mit virtuellem Dezimalkomma macht/braucht man heute nicht mehr.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    buzzer (05.09.2014)

  11. #10
    mikkey ist offline Neuer Benutzer
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    INT mit virtuellem Dezimalkomma
    hat mir eben auch nicht so gut gefallen, deshalb der Ansatz, mit den Rohdaten zu arbeiten. Würde ich die Vergleichwerte in der Initialisierungsphase von Real auf die Rohdaten zurückrechnen, hätte ich auch keine größere Bindung an die Hardware - ich müsste auch nur die Skalierung anpassen (allerdings würde irgendwo trotzdem nochmal eine Umrechnung vor der Messwertaufzeichnung passieren).

    Das Handling mit Umsetzen in Real und Real-Vergleiche wirken sich bei der Geschwindigkeit nicht negativ aus?

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