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Thema: Vorlauftemperatur abhängig von Einzelraumregelung

  1. #11
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    @bike
    Hydraulischer Abgleich ist bei mir schwierig. Das Haus ist Baujahr 71. Da sind entsprechende Rohre verlegt.
    In der unteren Etage habe ich überall neue Heizkörper installieren lassen.Das verbessert die Sache schon mal deutlich.
    Es ist also bei meiner Heizung wie sonst auch ... Was die Mechanik nicht kann, muss die Elektronik lösen

    Für die Heizung habe ich keinen Pufferspeicher. Mein Gaskessel geht direkt in den Heizkreis (ohne Mischer).
    Als ich vor 12 Jahre den Kessel modernisiert habe, habe ich mich bewusst für eine einfache Technik entschieden.
    Kein Brennwert, keine Sonnenkollektoren auf dem Dach, alles so einfach wie möglich.
    Wobei einfach nicht billig heisst.
    Wenn ich mich jetzt in meinem Bekanntenkreis umschaue, dann bin ich nicht schlecht gefahren.
    Die meisten Brennwertthermen oder Kessel in vergleichbaren Alter machen mittlerweile heftig Probleme.
    Bei den Sonnenkollektoren sieht es nicht besser aus.
    Wenn ich also meine Gesamtrechnung aufmache, dann bin ich trotz höherer Heizkosten in der Summe nicht schlechter unterwegs.

    Gruß
    Dieter
    Gruß
    Dieter

  2. #12
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    Bei mir ist auch alles sehr rudimentär.
    Wenn heute Strom- oder Steuerungsausfall wäre, würde dennoch das Haus nicht ganz kalt.
    Der Abgleich kann doch an einzelnen Heizkörpern erfolgen.
    Wenn du ein Zweirohrsystem hast, kannst du den Zufluss zu den einzelnen Heizkörpern regulieren.
    Aber das schweigt jetzt von deiner Frage ab.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  3. #13
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    Hallo zusammen,
    das mit dem hydraulischen Abgleich war bei meinem Haus BJ58 eigentlich nur zeitaufwendig:
    Seit ich die Effizienzpumpe mit Display drin habe brauche ich nur pro Heizkörper den Rücklauf mit dem vorhandenen Absperrventil bei voll geöffnetem Thermostatkopf so lange von zu nach auf drehen bis die Pumpe mir in meinem gewünschten Fall ca. 2% Leistungszunahme anzeigte, es ginge auch 1% Mehrleistung...
    Das habe ich mit allen Heizkörpern gemacht und nun regelt jeder Themostatkopf perfekt und alle Heizkörper bekommen genügend durchfluss.
    Nebenbei messe ich mit einem Stromwandler 0-1A/4-20mA die Pumpenleistung und kann in meiner Regelung endlich darauf reagieren wie viel Power benötigt wird...


    LG
    Shrimps

  4. #14
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    Danke mal für die ganzen Ideen.
    Ich hab jetzt mal für die ganzen Räume das Datenlogging aktiviert.
    wenn ich im Frühjahr das Thema angehe, habe ich eine Datenbasis für die Ermittlung des Wärmebedarfs.
    Thomas hast mit dem Stichwort "Gleitdruckregelung" auch einen interessanten Ansatz geliefert.
    Von der Theorie passt das ziemlich gut.
    Das erste was bei der neuen Regelung kommt, ist auf jedenfall ein Betriebsartenschalter "Witterungsführt - Spielerei"


    Gruß
    Dieter

  5. #15
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    Also auch wenn Du's jetzt schon fertig hast...

    - Maxauswahl der Ventilstellungen der Raumtemp.regelungen als Istwert auf nen PI-Regler
    - Sollwert 90%, negatives Kp bzw. Regler negieren
    - Stellsignal zu dem Ergebnis des aussentempabhängigen Vorlaufsollwert addieren
    - den Regler laaangsam einstellen.

    - Wichtig hierbei noch zu bedenken, dass Dein Wärmeverbrauch evtl. ansteigen kann. Wenn Deine Heizkörper schlecht dimensioniert sind (oder irgendwo Luft drin ist) und Du z.B. für einen unwichtigen Abstellraum trotzdem 20°C als Raumsollwert eingestellt hast, schiebt der Deinen Heizungsvorlauf für das komplette Haus nach oben! Also in die Maxberechnung der Ventilstellungen evtl. nur die wichtigen Räume aufnehmen...
    - evtl. würd ich in der Software noch nen Alarm programmieren, wenn die Vorlaufsollwertverschiebung für längere Zeit einen Grenzwert überschreitet. Dann erkennst Du darüber evtl. Probleme/Defekte in der Heizungsanlage. Also als Bsp. irgendwo ist Luft in der Heizung. Ohne Deine Tolle Raumregelung würde es einfach nicht warm genug in dem Raum werden, und Du schaust nach was los ist. Mit Deiner neuen Regelung wird der Heizungsvorlauf (stark) erhöht, so dass es trotzdem noch warm genug im Raum ist. Du merkst davon nix, aber Dein Ölverbrauch steigt an... Also auch solche "Nebeneffekte" beachten... Ich hab früher 10 Jahre Gebäudeautomation gemacht... Da kann alles mögliche lustige passieren. Leider nicht immer dass, was man mit seiner achsotollen Regelstrategie vorhatte...

    Gruß.

    PS: wenn irgendjemand nen Raumsollwert von 28°C einstellt, dann sorgt das RegelSystem auch dafür, dass die 28°C im Zimmer erreicht werden! Also nicht unbedingt immer ne Sache zum Energiesparen, eher zur Komfortverbesserung...

    PPS: was Du auf jeden Fall noch machen kannst, wenn die Maxauswahl der Ventilstellungen gleich 0% (also alle Ventile sind zu) dann die Heizung komplett abschalten... (aber bei Aussentemp. <0°C die Heizungspumpe anlassen)
    Geändert von ducati (14.11.2015 um 10:11 Uhr)

  6. #16
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    Danke Ducati,

    viele deiner Anmerkungen sind jetzt schon umgesetzt.

    • Begrenzung der max. Sollwerte ist sowieso aktiv.
    • Alle Regler werden nach max. 6 Stunden wieder auf ihren "richtigen" Modus und Sollwert gestellt.
    • Sind alle Ventilstellungen unter 5%, dann ist kein Heizen notwendig


    Die Idee mit den Alarmen ist gut. IPS als System ermöglicht recht einfach eine EMail-Alarmierung. Die werde ich dazu nutzen.

    Die eigentliche Regelung wird sicher "nett". Das mach ich aber erst im Frühjahr. Die P-Anteile sind schon klar, interessant werden vorallem die notwendigen I-Anteile.
    Ich nutze sehr intensiv Zeit-Profile und auch Präsenz. Wenn diese Ereignisse auftreten, sollte die Heizung in angemessener Zeit natürlich reagieren. Wenn die Aufheizvorgänge zulange dauern, gibt es bestimmt Ärger mit dem Rest der Familie. Deshalb lass ich jetzt das Logging erstmal mitlaufen damit ich Infos über das Verhalten der Räume bekomme. Schliesslich muss ich für die Räume eine Gewichtung einsetzen.

    Gruß
    Dieter
    Geändert von Blockmove (14.11.2015 um 15:02 Uhr)

  7. #17
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    Hi,

    Evtl habe ich es im Thread überlesen. Was für ein Haus hast du?
    Absenkung/Aufheizung via Präsenz klingt gut, aber je nach Gebäude bringt das nur wenig, weil bei Absenkung gar nicht so viel Wärme entweicht.
    Klar kann man unter der Woche die Kinderzimmer für die Zeit der Schule niedriger anfahren, aber wegen z.B. einer Stunde spielen im Garten lohnt das meines Erachtens kaum was zu drehen.

    Aber das hängt wie gesagt vom Objekt ab. Ein zugiges Loch gewinnt von der Absenkung schnell. Ein Passivhaus merkt nicht viel davon.

    Gruß ohm200x
    --
    ohm200x

  8. #18
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    Zitat Zitat von ohm200x Beitrag anzeigen
    Hi,

    Evtl habe ich es im Thread überlesen. Was für ein Haus hast du?
    Absenkung/Aufheizung via Präsenz klingt gut, aber je nach Gebäude bringt das nur wenig, weil bei Absenkung gar nicht so viel Wärme entweicht.
    Klar kann man unter der Woche die Kinderzimmer für die Zeit der Schule niedriger anfahren, aber wegen z.B. einer Stunde spielen im Garten lohnt das meines Erachtens kaum was zu drehen.

    Aber das hängt wie gesagt vom Objekt ab. Ein zugiges Loch gewinnt von der Absenkung schnell. Ein Passivhaus merkt nicht viel davon.

    Gruß ohm200x
    Mein Haus ist Bj. 71 mit ca. 210m² Wohnfläche.
    Also energetisch ein klassischer Altbau.
    Im Zuge der Renovierung habe ich Fenster ausgetauscht, Rollo-Kästen gedämmt, Heizkörpernischen entfernt und neue Konvektoren eingebaut.
    Diese Massnahmen bringen in der Summe schon einiges und verglichen mit Vollwärmeschutz und Dacherneuerung halten sich die Investionen in einem vertretbaren Rahmen.
    Zeitprofile nutze ich schon seit mehr als 10 Jahren. Ein Großteil der Ersparnis resultiert aus der Faulheit.
    Man kann natürlich jederzeit auch die Heizkörper von Hand einstellen, aber das hat zu meinen Singlezeiten schon nicht funktioniert und jetzt mit Frau und Kind schon gar nicht mehr. Deshalb hat jetzt da eine Automatik die Oberhand. In der Werbung der einschlägigen Produkte ist die Rede von bis zu 30% Kostenersparnis. Dies ist nätürlich übertrieben. Zu meinen Singlezeiten hatte ich max. ca. 25%, jetzt sind es ca. 15%.
    Präsenz ist quasi ein Abfallprodukt. Wie du völlig richtig schreibst, bringt 1 Stunde gar nix. Interessant wird es so ab einem Zeitraum von 3 Stunden.

    Die angestrebte Regelung der Vorlauftemp soll hier weitere Verbesserungen bringen.
    Im Prinzip hält der Heizkessel in der Übergangszeit unnötig Wärme vor und die Umwälzpumpe läuft umsonst. Beim Wechsel des Zeitprofils von Eco -> Standard oder Komfort sind die Aufheizzeiten teilweise zu lange, da die Heizkurve für diese Situation eigentlich zu flach ist. Da ich einen Gaskessel ohne Speicher für die Heizung habe, sehe ich hier einige Möglichkeiten durch die gezielte Anforderung.

    Der Invest hält sich in Grenzen. Eine neue Heizungsregelung ist sowieso fällig.
    Das KnowHow kommt aus dem SPS-Forum und somit brauche ich nur ein Netzwerkkabel zur Hzg-Regelung und meine Zeit.

    Gruß
    Dieter

  9. #19
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    Sorry, doppelpost. Entweder Fehler TapaTalk oder schlicht User-Fehler.
    Geändert von ohm200x (14.11.2015 um 14:38 Uhr)
    --
    ohm200x
    Zitieren Zitieren Vorlauftemperatur abhängig von Einzelraumregelung  

  10. #20
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    Hallo zusammen,

    das ist ein interessantes Thema. Ich hab eine ähnliche Regulierung umgesetzt. Ich belasse die Vorlauftemperatur auf dem Sollwert der Heizgruppe mit der Größten Ventilöffnung. Bevor ich diese Temperatur als Sollwert an den Wärmeerzeuger (Brenner, Fernwärme usw.) übergebe ziehe ich ein Delta von maximal 2K ab (über einen PI-Regler, Sollwert 93% Ventilstellung). Somit öffnet mir die Gruppe mit dem höchsten Wärmebedarf auch das Ventil weit genug. Begrenzt wird die Soll-Vorlauftemperatur je Heizgruppe natürlih durch die maximale Vorlauftemperatur der Heizgruppe.
    Um die Gruppen zu finden die eigentlich immer "Unzufrieden" sind generiere ich mir pro Tag eine EMail mit allen Gruppen die eine Ventilöffnung größer 90% hatten.

    Gruß Norbert
    Geändert von mailmir (21.11.2015 um 17:03 Uhr)

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