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Thema: Auswahl des richtigen Systems für Anfänger

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    Im Rahmen einer Studienarbeit möchte ich einen kleinen Komponentenprüfstand Automatisieren. Leider fehlt mir bisher jegliche Erfahrung auf dem Gebiet der Programmierung und Automatisierung, deshalb wende ich mich für einen ersten Überblick lieber gleich an euch Profis
    Der Prüfstand ist bereits vorhanden und wird bisher per Hand bedient, das soll jetzt geändert werden. Es geht darum einen E-motor und zwei el. ansteuerbare pneumatische Ventile zu betreiben. Der E-motor wird mit einer fertig programmierten Steuereinheit betrieben, muss also nur an deren Stromzufuhr an- und ausgeschaltet werden. Zusätzlich wird es noch einige wenige Sensoren zur Funktionsüberwachung geben. Die Anzahl der Ein- und Ausgänge sollte also sehr überschaubar bleiben.
    Soweit zur Funktion. Teil der Arbeit ist auch die Auswahl eines in Frage kommenden Systems. Beim Einlesen in das Thema sind mir also Systeme wie die Siemens LOGO oder die Crouzet Millenium aufgefallen, die mir schon aus dem Grund zusagen dass die Grafik basierte Programmierung mit Logik-Funktionsblöcken für diese Anwendung ausreichend sein sollte und sogar für mich gut machbar ist (ein wenig Erfahrung mit Simulink und LabView ist vorhanden )
    Nun zu meinen Fragen:
    -Basieren alle Systeme dieser Art auf solchen Logik-Programmierungen?
    -Welches System würdet ihr im Hinblick auf diese Anwendung empfehlen?
    -Und kann ich bei der Auswahl gravierende Fehler machen auf die ich vorher achten sollte?

    Vorab vielen Dank für eure Hilfe
    Gruß
    Der Lauminho
    Zitieren Zitieren Auswahl des richtigen Systems für Anfänger  

  2. #2
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    Zitat Zitat von Lauminho Beitrag anzeigen
    Zusätzlich wird es noch einige wenige Sensoren zur Funktionsüberwachung geben.

    ein wenig Erfahrung mit Simulink und LabView ist vorhanden
    Erstmal wäre zu klären, wieviele und welche Sensoren etc das jetzt genau sind. Gerade bei der Logo ist da schnell Ende.

    Weiterhin stellst sich die Frage, wie soll das ganze bedient werden und sollen irgendwelche Aufzeichnungen und Auswertungen PC-seitig erfolgen, also Kopplung an ein HMI oder PC.

    Beim Prüfstand und bei Deinen LabView-Erfahrungen würde ich sagen, machs doch mit Labview. Dafür git es auch ausgereifte Controller, ich schau mal, ob ich da noch nen Link finde.

    Ansonsten ist natürlich zu klären, wieviel Geld Du ausgeben darfst

    Gruß.

    PS: http://www.ni.com/compactrio/d/
    Geändert von ducati (10.05.2016 um 11:44 Uhr)

  3. #3
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    Danke für den Link, das schaue ich mir mal genauer an.

    Die Anzahl und Art der Sensoren muss noch geklärt werden. Fest steht bisher nur dass zwei Kontaktschalter an den Endanschlägen der Pneumatikaktuatoren verwendet werden. Zusätzlich wird hoffentlich ein analoges Spannungssignal aus einer Messung mit Dehnmessstreifen dazu kommen. Eventuell noch 2-3 weitere digitale Eingänge mit Triggersignalen beispielsweise aus der Motorsteuerung, falls die Stromaufnahme reibungsbedingt zu sehr ansteigt. Das wird sich aber erst durch Probemessungen in der nächsten Woche klären lassen.

    Eine Aufzeichnung wäre in diesem fall nur für die analogen DMS-Signale vorteilhaft, wahrscheinlich aber noch nichtmal notwendig.

    Eine Umsetzung mit Labview wäre mit dem entstprechenden Controller möglich, allerdings wäre ein System mit dazu gehöriger Software für mich leichter Umsetzbar, weil der bürokratische Aufwand den man betreiben muss, um in unserer Firma eine neue Software-lizenz zu beantragen, recht groß ist.

    Das Finanzielle ist natürlich immer die große Frage da ich die Arbeit in einem Industrie Betrieb durchführe und da wird ja bekanntlich nicht zu knapp aufs Geld geschaut. Bisher habe ich auch noch gar keine Vorstellung davon was so etwas kostet. In welcher Größenordnung (200€ oder eher 2000€) liegen denn Betriebsbereite Systeme? (z.B. eine LOGO?)

    Danke und Gruß

  4. #4
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    ok, hört sich so an, als wenn ne Logo ausreicht...

    Gibt halt verschiedene Logos und zusätzliche IO-Module...

    Muss man halt konkret zusammenrechnen, was man alles braucht.

    Zusätzlich vermutlich noch nen Schaltschrank (incl. allem, was da so reingehört), da Du die Logo bestimmt nicht auf den Tisch legen willst.

    Also für die Logo vielleicht 700€ und für die Schaltschrankhardware nochmal 1500€. Dazu Deine Arbeitszeit für Programmierung, Schaltplan, Schaltschrankbau, Verkabelung, Inbetriebnahme...

    Mal so aus dem Bauch geschossen

    Gruß.

  5. #5
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    Mein erster Beitrag :P

    Also eine LOGO kostet niemals 700€.
    Für 700€ bekommst du schon eine S7-1217C (die größte 1200er).

    Hab grad mal bei einem Online-Shop für Automatisierung geschaut. Eine LOGO bekommst du für 150€ plus 100€ für die Stromversorgung.
    Und die Logo hat dann 8 Eingänge und 4 Ausgänge (digital).
    Aber wenn du doch noch einen Analogen-Eingang brauchst, brauchst du da für die LOGO auch wieder nen Erweiterungsmodul.
    Wenn du zum Beispiel gleich die S7-1212C nimmst (die Kostet 220€ bei Siemens] hast du 8 DIs, 6 DAs und 2 Analago-Eingänge direkt mit dabei. Oder eins größer, die S7-1214C (14 DIs, 10 DAs, 2 AIs) für 330€.
    Für die 1200er brauchst du dann aber auch wieder eine Spannungsversorgung.

    Schau am besten erstmal was du genau brauchst und wieviel du Ausgeben darfst und schau dann was du nimmst.
    Vieleicht lohnt sich dann auch eines von den Starter-Kits von Siemens, wo die passende Software-Lizenz gleich mit dabei ist.

    cya

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu M4NGO für den nützlichen Beitrag:

    EulenAuge (25.05.2016)

  7. #6
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    Ich bin in einer ähnlichen Situation, daher danke für die Tipps und Anmerkungen!

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