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Thema: Ablaufsteuerung: Anlage zur Wasseraufbereitung

  1. #11
    VolkerRacho ist offline Neuer Benutzer
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    Ich hab das jetzt mal so probiert und es scheint eigentlich nicht schlecht zu funktionieren.. die Eingänge werden durch die Funktion (scheinbar) sofort wieder zurückgesetzt, jedoch schalten in den FBs die Variablen, so wie ich es erwarten würde...

    Ist das also die Lösung?

    Danke!
    Volker

  2. #12
    VolkerRacho ist offline Neuer Benutzer
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    ...oder muss ich im ST - Text noch irgendetwas beachten? Ich würde jetzt ne einfache IF Anweisung nutzen: IF S_PON Then M_ON:=TRUE;END_IF;

  3. #13
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    Der Trig ist so falsch beschaltet. S_PON ist der Eingang. Als Ausgang musst du jetzt eine Hilfsvariable benutzen z.B. S_PON_Trigger mit der du dann auf deinen Eingang des Betriebsartenschalter gehst. Deine Anweisung in ST wäre dann ok.

    Allg. Es ist ungünstig mehrere Variablen S_PON zu benennen. Der SPS ist es egal, da die Variablen durch die Instanz für die Steuerung unterschiedlich sind. (PLC_PRG.S_PON, Wahlschalter.S_PON...) für die Übersicht ist es eher nicht so schön.

    Ob du einen Trigger nehmen musst häng von deinem Programm ab. Durch einen Trigger kann man z.B. den Bediener zwingen einen Taster wieder loszulassen und erneut zu drücken. Der Nachteil liegt in der Beobachtung des Programms. Da der Ausgangsimpuls nur einen SPS zyklus TRUE ist, ist es meistens unmöglich diesen zu beobachten.

    Funktionsweise:
    Programmanfang
    Der Eingang ist FALSE und der Hilfsmerker ist False
    .
    weiterer Code

    Programmanfang
    Der Eingang ist TRUE und der Hilfsmerker ist FALSE
    Jetzt erkennt die Steuerung eine Positive Flanke da beide Signale Ausgewertet werden
    der Hilfsmerker wird auf TRUE gesetzt und der Ausgang wird auf TRUE gesetzt
    .
    weiterer Code

    Programmanfang
    Der Eingang ist immernoch TRUE und der Hilsmerker ist jetzt auch TRUE
    -> Keine positive Flanke -> der Ausgang wird auf FALSE gesetzt
    .
    weiterer Code

    Programmanfang
    Der Eingang ist mittlerweile FALSE und der Hilfsmerker ist TRUE
    -> keine positive Flanke -> der Ausgang bleibt FALSE und der Hilfsmerker wird auf FALSE gesetzt.
    .
    weiterer Code

    Programmanfang
    jetzt beginnt alles wieder von vorn

    Den Hilfsmerker siehst du bei Codesys normalerweise nicht.

  4. #14
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    Hallo Holger,

    danke für deine Geduld. Jetzt habe ich es Verstanden, denke ich.

    Habe es nun doch in ST umgesetzt (war in der Aufgabe so verlangt.. hatte ich missinterpretiert)

    Ich habe es so gemacht:
    • Taster um Anlage an und aus zu schalten: R_TRIG und XOR sowie internen Merker benutzt. Ergebnis: Auch Wenn der Eingang 0 ist (Taster losgelassen), bleibt die Anlage an. Bei erneutem True wird die Anlage ausgeschalten.
    • Alle weiteren Taster soll bei mehrmaligen Drücken den Ausgang nicht zurücksetzen. Daher auch R_TRIG genutzt.Der Ausgang bleibt TRUE auch wenn der Taster FALSE ist


    Anhang 37046


    Ich denke so kann das passen. Anmerkungen?

    Eine letzte Frage habe ich noch:
    Welche Variablen werden in FUP (Hauptprogramm in meinem Fall) als Outputvariablen deklariert?

    Ich habe ja den Input von Schaltern und Sensoren, verarbeite diese weiter mit lokalen Variablen.. soweit so gut...und dann? Sind Signale die in FUP nicht weiter verarbeitet werden Output Signale? Oder sind da alle Outputsignale jedes Bausteins aufzuführen?!

    Anhang 37048

    Danke,
    Volker

  5. #15
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    Als Output Signal würde ich die Signale verstehen, die auf deine Hardwareausgänge gehen an denen die Aktoren (Ventile, Motoren...usw.) angeschlossen sind.

    Der Sinn deines Bausteins "Befehlsausgabe" ist aus dem Blockbild leider nicht zu erkennen.

  6. #16
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    Da hast du Recht, ich erkenne auch keinen Sinn in diesem FB.
    Aufgabenstellung sagt nur, dass alle Aktoren über diesen Block anzusteuern sind.weitere Anforderungen gibt es nicht.
    Er reicht also die Signale nur durch..so verstehe ich es zumindest.man könnte jetzt noch die Meldeleuchten als Aktoren sehen, aber das würde den Block nur wenig sinnvoll machen. Vllt verstehe ich die Aufgabe nicht richtig, aber mehr wird zu dem Block nicht gesagt:/

  7. #17
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    Ich denke in der Praxis würde in diesem Block die Zuweisung von Variablen-Nahmen auf Hardware-Adressen passieren, also z.B.
    Code:
    *** Deklarationsteil ***
    Var
    Meldeleuchte AT %IX0.0: BOOL;        (*Meldeleuchte 1*)
    END_VAR
    
    *** Programmteil ***
    
    Hier würden dann die verschiedenen Variablen mit UND bzw. ODER auf die oben definierten Ausgangsvariablen verbunden.
    Das ist eine Möglichkeit, wie man sicherstellen kann, das Ausgänge nur an einer Stelle beschrieben werden.
    Änderst du mal den Ausgang an der SPS - z.B. durch einen defekt - so ändert man nur oben die Hardware-Adresse und das Programm läuft wieder.
    Ganz kurz ganz hell
    ganz lange ganz dunkel....

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Morymmus für den nützlichen Beitrag:

    VolkerRacho (12.06.2017)

  9. #18
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    Hallo Zusammen,

    dank eurer Hilfe habe ich das Ganze gut über die Bühne gebracht. Habt vielen Dank. Für mich ist das Thema gelöst.

    Grüße,
    Volker

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