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Thema: Schrittketten Struktur

  1. #11
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    Hallo ins Forum -

    an Schrittketten gibt es doch auch diesen Baustein SFB32 - DRUM
    von Siemens mit 16 Takten.

    Habe gerade eine Anlage wo dieses " Ding " mehrfach eingebaut ist.

    Scheint mir aber nicht so einfach zu sein es zu verstehen.

    Was sagt Ihr als Profis ?


    Chris
    Zitieren Zitieren Sfb32 - Drum  

  2. #12
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    Hallo,
    da ich derzeit ein kleineres Zeitproblem mit meine Schrittketten Baustein habe, wollte ich nochmal nach der SPL Fragen.

    Eigentlich geht die Frage vorallem an Ralle.

    Wenn ich vorher folgende Schritte hatte:

    U "M_Schritt1"
    U "T_Mischung_OK"
    U "M_STM"
    UN "M_StopD"
    UN "M_Mischung7"
    S "M_Schritt2"
    R "M_Schritt1"
    R "M_Wahl"


    U "M_Schritt2"
    U(
    ON "DE_SensorT1_Unten"
    O "M_SensorT3_Oben"
    O "M_MischungLE"
    )
    S "M_Schritt3"
    R "M_Schritt2"
    R "DA_LED_Pumpe1"
    R "M_Wahl"

    das dann später:
    U "M_Schritt2"
    L S5T#1S
    SE "T_Schritt2"
    S "DA_LED_Pumpe1"

    U "T_Schritt2"
    UN "M_StopD"
    UN "M_Mischung7"
    = "DA_Pumpe1"

    würde ich das dann so in SPL machen:



    SEG2: UN "M_StopD"
    L S5T#1S
    SE "T_Schritt2"
    S "DA_LED_Pumpe1"

    U "T_Schritt2"
    UN "M_StopD"
    = "DA_Pumpe1"

    U(
    ON "DE_SensorT1_Unten"
    O "M_SensorT3_Oben"
    O "M_MischungLE"
    )
    SPBN COMM
    SET
    R "DA_LED_Pumpe1"
    L MB 0
    L 1
    +I
    T MB 0
    SPA COMM

    oder wie? Weil da stehe ich gerade ein wenig auf dem schlauch

  3. #13
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    Ich erklär das mal allgemein, zum besseren Verständniss an einem Beispiel:

    Die SPL:

    Code:
          L     "DATA_STATION_24".STEPNUMBER
          SPL   ENDE
          SPA   LEER                        //Schritt 00 - Leerschritt
          SPA   STRT                        //Schritt 01 - Start, Teilekontrolle
          SPA   HOVL                        //Schritt 02 - Start Horizontal 1+2 Vorlauf
          SPA   VENL                        //Schritt 03 - Start Vertikal 1+2 senken
          SPA   VEHL                        //Schritt 04 - Start Vertikal 1+2 heben
          SPA   HORL                        //Schritt 05 - Start Horizontal 1+2 Rücklauf
          SPA   SKEN                        //Schritt 06 - letzter Schritt
    ENDE: SPA   LEER
    Die Schritte:

    Code:
     
    //Schritt 01 - Start, Grundstellungskontrolle, Teilekontrolle
    STRT: SET   
    //++++   Startwerte  ++++
    //++++   Sprung zum Ende wenn kein Teil in Pos. oder NIO  ++++
          U(    
          U     "DATA_STATION_24".Stat_Auto
          U(    
          ON    "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.V_Spur_Teil_IO
          ON    "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.V_Spur_Teil_vorhanden
          ON    "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.H_Spur_Teil_IO
          ON    "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.H_Spur_Teil_vorhanden
          ON    "DATA_GLOBAL_TECHNOLOGIE".Typ_Prod.Aktivieren.ST_24
          )     
          )     
          S     "DATA_STATION_24".K_LAST_STEP
          SPB   LEER
    //++++   wenn Teil v.h. und IO -->nächster Schritt  ++++
          U     "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.V_Spur_Teil_IO
          U     "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.V_Spur_Teil_vorhanden
          U     "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.H_Spur_Teil_IO
          U     "DATA_Part_INFO".INFO_HDL2_Boerdeln.H_Spur_Teil_vorhanden
          U     "DATA_GLOBAL_TECHNOLOGIE".Typ_Prod.Aktivieren.ST_24
          O     
          U     "DATA_STATION_24".Step_angewaehlt //auch ohne Teile bei Hand !!!
          S     "DATA_STATION_24".SK_NEXT_STEP_AUTO
          SPA   LEER
     
     
    //Schritt 02 - Start Horizontal 1+2 Vorlauf
    HOVL: SET   
          S     "DATA_STATION_24".MSG_OUT_04_SET    //Horizontal 1 Vorlauf
          S     "DATA_STATION_24".MSG_OUT_05_SET    //Horizontal 2 Vorlauf
     
          U     "E_s24_Horizontal_1_AS"
          UN    "E_s24_Horizontal_1_GS"
          U     "E_s24_Horizontal_2_AS"
          UN    "E_s24_Horizontal_2_GS"
          S     "DATA_STATION_24".SK_NEXT_STEP_AUTO
          SPA   LEER
     
    ...
     
    //Schritt 06 - letzter Schritt
    SKEN: SET   
          S     "DATA_STATION_24".K_LAST_STEP
     
    // Ende
    LEER: NOP   0
    Dazu gibt es allerdings noch einen Schrittbaustein, der für folgendes sorgt:

    wenn "DATA_STATION_24".SK_FORCE_STEP (Schritt ohne Stop im HAndbetrieb) oder "DATA_STATION_24".SK_NEXT_STEP_AUTO (im HAndbetrieb erst weiter, wenn Step+ betätigt) gesetzt werden, dann wird der nächste Schritt aktiviert. Das geht bei der SPL ganz einfach,
    "DATA_STATION_24".STEPNUMBER wird um 1 erhöht.
    "DATA_STATION_24".K_LAST_STEP zeigt an, daß die Schrittkette zu Ende ist, "DATA_STATION_24".STEPNUMBER wir auf Null gesetzt, Ein Merker für Schrittkette fertig wird gesetzt.

    Der Schrittbaustein übernimmt noch einige Aufgaben:

    - Schrittweiterschaltung für Automatik oder Handbetrieb
    - Grundstellungskontrolle
    - Einsprungbedingungen für den 1. Schritt (Start von einer anderen Schrittkette, von der Grundstellung aus starten)
    - Ende der Schrittkette anzeigen, Neustart verhindern, bis Endemerker gelöschr wurde.
    - Aufbereitung der Schrittkettendaten für die Visualisierung.

    In einem Schritt passier normalerweise folgendes:

    1. Ausgänge ansteuern (nicht direkt, sondern über Koppelmerker bzw. Datenbits)
    2. Kontrolle, ob die entsprechende Endlage erreichtwurde, wenn ja
    Bit für Next-Step ("DATA_STATION_24".SK_NEXT_STEP_AUTO oder "DATA_STATION_24".SK_FORCE_STEP) setzen.

    Das Weiterschalten übernimmt der Schritt-FC, das könnte man auch in jedem Schritt machen, wenn man den Schritt-FC einsparen möchte.
    Gruß
    Ralle

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  4. #14
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    Hallo Ralle,
    besten Dank für dein Beispiel werde mal versuchen meinen Baustein mal abzuändern.

  5. #15
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    Hallo Ralle,
    ich habe jetzt versucht die Schrittkette in SPL aufzubauen, habe aber jetzt das Problem mit dem Schritt weiterschalten:

    U "M_Naechster_Schritt"
    FP M 2.1
    L S5T#5S
    SS T 32

    U T 32
    S M 2.0

    U M 2.0
    SPBN Last
    L 1
    L "MB_Schrittnummer"
    +I
    T "MB_Schrittnummer"
    SET
    R M 2.0
    R T 32
    R "M_Naechster_Schritt"
    Im Schrittketten FC wird in jedem Schritt mit den entsprechenden Bedingungen der M_Naechster_Schritt gesetzt, in einem anderen FC steht der Code hier. Der Wechsel von Schritt 1 auf 2 klappt, aber dann nicht mehr.

    Ich kriege das gerade nicht hin, dass nach 5s (später 1-2) der nächste Schritt erst weitergeschaltet wird. Derzeit hänge ich im 2. Schritt, da M_Naechster_Schritt nicht wirklich zurückgesetzt wird.

    Irgendwie wird der Timer nicht erneut angestoßen.

  6. #16
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    Die Zeit T32 braucht eine Flanke zum Starten. Wenn in Schritt 2 auch sofort "M_Naechster_Schritt" auf 1 gesetzt wird, dann erkennt die Zeit keinen Flankenwechsel. Schreibe

    Code:
     
          SET
          U     T     32
          S     M      2.0
    
          U     M      2.0
          SPBN  Last
          L     1
          L     "MB_Schrittnummer"
          +I    
          T     "MB_Schrittnummer"
          SET   
          R     M      2.0
          R     T     32
          R     "M_Naechster_Schritt"
    
    U "M_Naechster_Schritt"
           FP    M      2.1
           L     S5T#5S
           SS    T     32
    deinen Code mal so herum.
    Gruß
    Ralle

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  7. #17
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    Hi,

    danke das funktioniert, musste nur Last noch umsetzten.

    Jetzt hab ich allerdings festgestellt das ich das so gar nicht machen kann.
    Ich wollte im jedem Schritt die Ausgänge so setzte wie ich sie brauche,

    also
    Tan1: s pumpe1
    r pumpe 2
    ...

    u de_sensor_tank1_leer
    s m_nextstep
    spa nop

    Tan2: r pumpe1
    s pumpe2


    ....


    aber dann läuft die ja 5 s zu lange, heißt wieder alles umbauen

  8. #18
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    Hallo,
    also ich habe meine Schrittketten bis jetzt immer "zu Fuß" geschrieben, das Prinzip eignet sich für Step 5 wie Step 7 gleichermaßen - ist halt überhaupt Geschmackssache. Hier mal ein Beispiel in Microwin:

    Netzwerk xx
    LDB<> Autoschaltwerk, 0 //Schritt 0?
    JMP 1 //nein, zum Schritt1
    //Programmtext Schritt 0
    LD MLichtschranke
    S Teil2, 1 //50cm Papiervorschub
    R MLichtschranke, 1
    S AM1Kupplung, 1 //Kupplung Vorschub Unterbogen
    INCB Autoschaltwerk //Schritt ist zuende, nächster Schritt

    Netzwerk xx+1
    LBL 1
    LDB<> Autoschaltwerk, 1 //Schritt 1?
    JMP 2 //nein, zum Schritt2
    //Programmtext Schritt 1
    LD T33
    R AM1Kupplung, 1 //Zeit abgelaufen, auskuppeln
    R Teil2, 1

    LD T33
    INCB Autoschaltwerk //Schritt ist zuende, nächster Schritt

    usw.
    Flexibel ist man damit allemal, auf Timer und sonstige Besonderheiten im Zyklus muß man halt aufpassen....

    Mario

  9. #19
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    Beitrag

    Hi,
    -Schrittketten mittels SPL: finde ich unübersichtlich. Mit Merkern ist es viel
    besser das Ganze nachzuvollziehen. Denn :was ist mit Zurückspringen bzw.
    Schleifen fahren? Da gibt es aber Salat ohne ende..

    -SK "Drum" (ein FB aus der TI Bibliothek) ist für bis 16 Schritte super, fast
    kein Aufwand für eine schnelle Programmierung. Aber: Sprünge oder Schleifen fehlen.

    -SK mit Graph: besser kann man es nicht machen. Gut, die Option muss man haben, aber es lohnt sich echt. Mit SK gut programmierte Anlagen, die auch ausgiebig getestet wurden, laufen Jahren ohne irgendwelche
    Störungen oder komische Aufhänger usw., 24 Std. am Tag. Und ich meine
    komplizierte, verschachtelte Prozesse mit viel Parameter, Regler usw.


    Gruss: Vladi
    ______________________________________
    relax, take it easy
    Zitieren Zitieren Sk  

  10. #20
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    Zitat Zitat von vladi Beitrag anzeigen
    Hi,
    -Schrittketten mittels SPL: finde ich unübersichtlich. Mit Merkern ist es viel
    besser das Ganze nachzuvollziehen. Denn :was ist mit Zurückspringen bzw.
    Schleifen fahren? Da gibt es aber Salat ohne ende..

    -SK "Drum" (ein FB aus der TI Bibliothek) ist für bis 16 Schritte super, fast
    kein Aufwand für eine schnelle Programmierung. Aber: Sprünge oder Schleifen fehlen.

    -SK mit Graph: besser kann man es nicht machen. Gut, die Option muss man haben, aber es lohnt sich echt. Mit SK gut programmierte Anlagen, die auch ausgiebig getestet wurden, laufen Jahren ohne irgendwelche
    Störungen oder komische Aufhänger usw., 24 Std. am Tag. Und ich meine
    komplizierte, verschachtelte Prozesse mit viel Parameter, Regler usw.


    Gruss: Vladi
    Jeder findes etwas anderes gut und jeder findet gut, was er am Besten kann, das sollte langsam mal klar sein, oder? Der Programmierer ist doch die entscheidende Komponente dabei.

    Schleifen und Rücksprünge bei SPL sind gar kein Problem. SPL sind wesentlich übersichtlicher als Merkerschrittketten, ich hab früher auch so geredet wie du, aber das kannst du gerne halten wie du willst.

    PS: Ich durfte vor kurzem eine Graph7-Anlage entsorgen und die Software komplett neu schreiben. Der Kunde will nie wieder Graph sehen, seine Leute konnten nichts damit anfangen und nichts finden, es wurden Daten von Instanz-DB zu Instanz-DB bzw. von Rezepten in Instanz-DB kopiert ohne Ende. Das OP war mit ActiveX-Komponenten vollgesemmelt, Fehlermeldungen über PDIAG. Das war praktisch HITEC, leider hats schlecht funktioniert, warum auch immer. Die Analyse hab ich mir erspart, da ja klar war, daß kein Graph mehr genommen werden soll. Auf den ersten Blick sah das ganze gar nicht so schlecht aus, bis auf das Instanz-DB-Desaster.
    Gruß
    Ralle

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