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Thread: Codegenerierung in der Praxis

  1. #21
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    Äh, Draco, warst Du beim Schreiben/Lesen schon halb am Schlafen? Meine ganzen Kommentare beziehen sich auf Makros für EPLAN und die Generierung des Codes mit diesen.

    Von irgendwas mit Internetzugang gesendet.

  2. #22
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    Quote Originally Posted by Draco Malfoy View Post
    Alles andere führt sofort zu einem kompletten Chaos.
    Ich sehe es nicht ganz so negativ.
    Egal ob nun Sonder- oder Serienmaschine ... du hast immer viel Routineaufgaben.
    Wir nutzten z.B. einen Aktorbaustein zur Ansteuerung von Aktoren, Laufzeitüberwachung, Verriegelungen und Freigaben.
    Hier wäre ein automatisches Erstellen der Variablen und der Grundparametrierung durch einen Codegenerator durchaus sinnvoll und würde auch erheblich Arbeit sparen.

    Ich wollt sowas schon mal umsetzen, aber bisher hat mich die TIA-Versionshölle abgeschreckt

  3. #23
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    Quote Originally Posted by Blockmove View Post
    .. Ich wollt sowas schon mal umsetzen, aber bisher hat mich die TIA-Versionshölle abgeschreckt
    Das ist im TIA-Portal gar nicht so schlimm. Man muss nicht alles importieren. Ein bisschen Code oder Meldetexte hat man auch schnell mal aus generierten Textdateien kopiert. Das war in Classic sehr viel schlechter möglich, vor allem wenn man spaltenweise kopieren wollte.


    Was das Generieren im Allgemeinen angeht, so gibt es ja grundlegend verschiedene Ansichten und Möglichkeiten, wie die Beiträge hier auch zeigen. Man kann auch Schaltpläne aus irgendwelchen Listen generieren und aus diesen wiederum hinterlegten Programmcode für die Steuerung erzeugen. Im Prinzip hört sich das alles sehr verlockend an. Gesehen habe ich so etwas bisher nur auf Messen. In der Praxis bedarf so etwas sehr viel Disziplin und Vorarbeit. Zudem muss das ganze Team mitziehen und sich streng an Regeln einhalten. Ich weiß nicht wie es euch geht, in meinem Umfeld ist das absolut nicht denkbar.

    Ich glaube, man sollte es als kleiner "Allrounder" mit dem Generieren auch nicht zu weit treiben. Einfach die Routineaufgaben damit erschlagen und man hat im Handumdrehen ein perfektes Grundgerüst für sein Programm. Das projektspezifische Programmieren kann ein Generator so wie so nicht übernehmen. Je allgemeingültiger der generierte Code ist, um so flexibler kann man den Generator einsetzen. Ich mache es seit vielen Jahren so, dass ich in Excel die Symbolik der Eingänge und Ausgänge erstelle. Jedes Symbol besteht aus drei Teilen (z.Bsp. Anlage, Ort, BMK). Zu jeden dieser drei Teile gibt es einen Kurztext und einen Langtext, nebeneinander in Spalten angeordnet. In einer weiteren Tabelle setze ich aus diesen drei Teilen meine E/As zusammen. Aus den Kurztexten entsteht per Auswahl das Symbol, aus den Langtexten automatisch der Kommentar. Somit hat man schon mal eine fehlerfreie und einheitliche Syntax, egal wie groß das Projekt auch wird. Auf Knopdruck werden aus diesen Daten eine Hand voll Textdateien erzeugt. Einmal für die Symbolik, für die Analogwerte, für Störungsmeldungen, jeweils mit FBs, DBs und UDTs, alles einheitlich und fehlerfrei kommentiert. Dann noch eine Datenbasis für mein persönliches System und natürlich eine Liste mit den Störmeldetexten. Für jeden dig. Eingang wird eine Störmeldung vorgesehen, für analoge Signale jeweils vier. Die Bausteine für die Analogwerte und für die Störmeldungen werden anschließend händisch überarbeitet. Ich hatte auch schon die Normierung der Analogwerte und die verschiedenen Auswertungen für Störungen generierbar gemacht. Aber selbst das war meistens schon zu spezifisch und musste spätestens zur IBN so wie so noch einmal überarbeitet werden. Ein sauberes Grundgerüst mit Kommentaren, vollständig und fehlerfrei ist hingegen schon eine sehr zuverlässige Grundlage.

    Für die Classic-Welt haben alle diese Text-Dateien das entsprechende Format zum Importieren. Für TIA handhabe ich es so, dass ich aus den Textdateien oder aus Excel den Code, die Symbole oder die Meldetexte kopiere. Nach dem ich alles übernommen habe, ist das Generieren beendet. D.h., die Quellen sind ab diesen Zeitpunkt hinfällig.


    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

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