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Thema: Analogeingang statt BCD-Schalter

  1. #1
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    Folgende Aufgabenstellung: 17 versch. Rezepturen sollen über einen Drehschalter ausgewählt werden (OP ist vom Kunden nicht zugelassen!).
    Wir verwenden aufsteigend 313C/314C/3152-DP..
    Da bei den C-Varianten die Analogen Eingänge unbenutzt bleiben (meistens) kam mir der Gedanke ein Poti anstatt des BCD-codierten Drehschalters zu verwenden (erspart mir ein paar Eingänge und die Suche nach dem passenden Drehschalters).
    Ist diese Lösung "Industrietauglich"?

    Grüße

    Georg
    Zitieren Zitieren Analogeingang statt BCD-Schalter  

  2. #2
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    Zitat Zitat von ge_org Beitrag anzeigen
    Ist diese Lösung "Industrietauglich"?
    Funktionieren würde das schon, sogar mit mehr als 17 Stufen aber die Industrietauglichkeit zweifle ich stark an.
    Du musst bedenken das du keinen rastenden Schalter hast, d.h. kommt jemand zufällig mal drann verstellt sich das Poti. selbiges gilt allg. für das einstellen, man muss den Punkt (Analogsignal!!) genau treffen für das entspr. Rezept.
    Als Kunde würde ich das nicht abnehmen.

    Gruss
    Dekadenz ist, wenn das BESTE erst noch getuned wird damit es GUT genug ist

  3. #3
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    Wie wilst du sicherstellen, das die richtige Rezeptur gewählt wurde?
    Ein Poti hat einen mechanischen Drehbereich von 270°, und einen elektrisch nutzbaren bereich von 240°.
    240° aufgeteilt auf 17 Schaltstellung erbibt alle 15° eine neue Position.
    Wie genau muss der Bediener dein Poti dann einstellen? Wilst du eine exakte Spannung als Schalterstellung oder einen Spanngsbereich als Schalterstellung nutzen.

    Meiner Meinung nach brauchst du dann auch noch eine Anzeige welche Rezeptur angewählt wurde.

    Braucht du denn einen Drehschalter oder kanst du nicht auch folgende Schalter verwenden
    http://www1.business.conrad.de/conrad/b2b/detail.fh?fh_secondid=b2b701084&layout=b2b&fh_host=www1.business.conrad.de&fh_ed s=%c3%9f&do_fh_search=1&fh_session=%2fscripts%2fwgate%2fzcop_b2b%2f~flN0YXRlPTI3 MzQ5ODQ5ODI%3d&fh_location=%2f%2fb2bconrad_de_b2b%2fde_DE&fh_search=bcd&fh_refvi ew=search

  4. #4
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    Erst mal danke für die Antworten!

    Grundsätzlich bin ich gegen eine Rezepturanwahl ohne OP. Grund ist meines Erachtens, dass keiner eine Ahnung hat was die Maschine vorhat bzw. der Bediener wirklich angewählt hat(Rückmeldung Rezeptanwahl, Fehlermeldungen bei Initiatoren/Aktoren).
    Wir benutzen im allgemeinen nicht die Rezepturverwaltung im OP sondern verwenden DB's im AG. Darüber kann es philosphische Meinungen geben, wir machen es so!
    Bei einem BCD-Schalter würden wir es auch mit DB's handhaben (auch bei einem Poti, Bereich +/- x-Digits).
    Wie eingangs erwähnt bin ich gegen Anlagen ohne OP weil keine Fehlermeldungen im Klartext ausgegeben werden können, weil keine Rezepturänderungen ohne PG möglich sind ...
    Zum Poti: Hatten mal ein Poti für einen FU im Einsatz, linear, 2-stellige Skala von 0-99 mit Drucktaster anwählbar-->wenn ich den von 0-20 skaliere müsste es passen.

    Gruß

    Georg

    Ärgern tut mich ja nur, dass die kein OP einsetzen wollen!

  5. #5
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    @ge_org

    Mit Poti würde ich das nicht machen, wenn da mal was passiert (Feuchtigkeit, Alterung etc.), dann wird ein falsches Rezept gefahren. BCD-Schalter ist da sicherer, obwohl natürlich auch hier ein E-Bit "sterben" kann, aber das ist auf jeden Fall unwahrscheinlicher als ein falsch eingelesener Analogwert. Irgendwie sollte man das eingestellte Rezept auch anzeigen, zur Kontrolle für den Bediener, versteh ich euren Kunden nicht. Macht es ihm nichts aus, wenn er Schrott produziert?

    Ich mach Rezepturen auch grundsätzlich in DB's, du bist nicht allein .
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  6. #6
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    hallo ge_org
    wenns eim Poti sein muss, dann ein 10 Gang Wendel präzisionsdrahtpotentiometer + Skala bei Conrad 429309 + 712477
    mfg max

  7. #7
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    Hallo,
    wir haben bei uns an einer Anlage 10k-Potis mit 2 Tasten (Auf/Ab) pro Stelle verbaut. Sie dienen der Sollwertvorgabe von FU's. Leider weiß ich den Hersteller jetzt nicht aber bei Interesse würde ich mal recherchieren.
    Gruß Andre

  8. #8
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    Ihr seid ganz schön kompliziert.
    Kombiniere doch einfach deinen Drehschalter mit der AI-Karte. Du lötest einfach hinten an den Stufenschalter Widerstände mit unterschiedlicher grösse und je nach dem welcher Widerstand angewählt wurde kannst du dein Rezept auswählen. Dann brauchst du dir auch keine Gedanken machen, ob da mal jemand aus versehen dagegenstossen kann.

    MFG

    Markus

  9. #9
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    Kompliziert?
    Ganz im Gegenteil, die Verwendung des Analogeinganges mit Poti (egal ob drehbar oder mit Drucktastern-ich glaub wir hatten den einmal bei SEW geordert) ist nur eine Ablenkung für mich um mich für die wirklich komplizierten Dinge an dieser Anlage "warm" zu machen.
    Kompliziert ist wenn Du aufgrund einer Risikoanalyse eine 2-Handbedienung realisieren müsstest, dies aber vom Endkunden nicht gewünscht wird. Ein leider nein-kann ich aufgrund von Vorschriften nicht machen-wird der Kunde nicht akzeptieren. Keine Ahnung wie das mit einer Konformitätserklärung ablaufen soll! Ach ja, Schutzumhausungen müssen verschraubt sein und dürfen nicht durch Schutztürschalter gesichert sein, diese werden bei der Inbetriebnahme beim Kunden demontiert (vom Kunden) und nie wieder montiert!
    Georg

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