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Thema: Kabelverschraubung Kunststoff oder Messing

  1. #11
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    Hallo.

    Die 619 beschäftigt sich mit der Prüfung der Kabelverschraubung.
    (Zuglast, Spritzwasserschutz etc.)
    Hierraus ist abzuleiten das es keine Einschränkung zum Material gibt, in welches die Verschraubung eingebaut wird.

    Also kann man nicht sagen dass Metall in Metall und Kunststoff in Kunststoff gehört. Beides ist wechselseitig zulässig.

    Was da nun Sinn macht sollte jeder selbst entscheiden.

    Zur Einbindung der Metallverschraubung in den Schutzleiter steht in der Din VDE 0100/410 (410.3.9) folgendes:

    410.3.9 Vorkehrungen für den Fehlerschutz (Schutz bei indirektem Berühren)
    dürfen bei den folgenden Betriebsmitteln entfallen:

    - Körper, die auf Grund ihrer kleinen Abmessungen (ungefähr 50 mm × 50 mm) oder
    ihrer Anordnung nicht umfasst werden oder in bedeutenden Kontakt mit einem Teil des menschlichen Körpers kommen können, vorausgesetzt,
    die Verbindung mit einem Schutzleiter könnte nur mit Schwierigkeit
    hergestellt werden oder sie wäre unzuverlässig;
    ANMERKUNG:
    Diese Ausnahme gilt zum Beispiel für Bolzen, Nieten, Typschilder und Kabelbefestigungen.

    Gruss
    Thorsten
    Geändert von HerrKaleu (03.04.2008 um 20:41 Uhr) Grund: kleine Änderungen
    Es ist unvermeidlich.......
    Zitieren Zitieren 0619 und 0100/410 Feedback  

  2. #12
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    Hallo Profi´s

    grundsätzlich gehören nur Metallverschraubungen (Messing, Edelstahl) im Maschinenbau.
    Wir setzen bei unseren Sondermaschinen nur Made in Germany ein.(Metall)

    Wer mit Kunststofveschraubungen schon länger gearbeitet hat weiss, dass
    immer nach kurzer Zeit die Gegenmuttern brechen. (Hobby)

    Daher bei uns gehören die nur in den gelben Sack!! O.K.

    Es gibt Metallverschraubungen die auch einen kleinen Erdungsanschluß haben. Problem gelöst.
    Bis dann mal

    Martin

  3. #13
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    Hallo

    Wir bevorzugen normalerweise für Kunstoffgehäuse Kunststoffverschraubungen, und für Metallgehäuse solche aus Metall.

    Zitat Zitat von Martin L. Beitrag anzeigen
    Wer mit Kunststofveschraubungen schon länger gearbeitet hat weiss, dass
    immer nach kurzer Zeit die Gegenmuttern brechen. (Hobby)
    Für die Kunststoffverschraubungen verwenden wir nur Gegenmuttern aus Metall. Die Kunststoffmuttern sind wirklich nicht zu gebrauchen!

    In agressiver Umgebung, in welcher zB. Chlor, Säure oder andere agressive Mittel (vorallem für die Reinigung) verwendet werden, sind Verschraubungen aus Metall (Messig) nicht geeignet. Teilweise sind in solchen Umgebungen sogar Verschraubungen aus Edelstahl nicht immer die beste Wahl.

    Stahl A4 ist gut beständig in normaler Atmospäre für Innen- und Aussenanwendungen, gegen organische und oxidierende Säuren, Laugen, neutrale und alkalische Salzlösungen sowie organische Verbindungen.
    Unbeständig bzw bedingt beständig gegen reduzierende Säuren (Salzsäure, Schwefelsäure, u.a.), Halogene, Chloride und chloridhaltige Lösungen (z.Bsp. Meerwasser) oder Atmosphären → Loch- und Spannungsrisskorrosion.

    Kunststoffverschraubungen sind auch nicht gleich Kunststoffverschraubungen es werden auch hier verschiedennen Materialien (Agromid, PA, GFK, PA, EPDM usw.) verwendet.

    Siehe Link (unter Materialien): http://www.agro.ch/technik.html

    Gruss Hoyt

  4. #14
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    Also auf der Meisterschule wurde uns erzählt das metallische Einführungen in Gehäusen die nach Schutzklasse II ausgeführt sind nicht verwendet werden dürfen!

    DIN VDE 0100-410:
    412.2.2.2 Es gelten die folgenden Anforderungen:
    – Durch die isolierende Umhüllung dürfen leitfähigen Teile nicht geführt werden, durch die ein Potential
    übertragen werden könnte, und
    – die isolierende Umhüllung darf Schrauben oder andere Befestigungsmittel nicht enthalten, die während
    der Errichtung oder Instandhaltung notwendigerweise entfernt werden müssen oder könnten und deren
    Ersatz durch Metallschrauben oder andere Befestigungsmittel die durch die Umhüllung vorgesehene
    Isolierung beeinträchtigen könnte.

    Zitat Zitat von Oberchefe Beitrag anzeigen
    ja, es sei denn sie bieten eine Möglichkeit zum Erden

    Das ist eigentlich auch quatsch!

    412.2.2.4 Leitfähige Teile innerhalb der isolierenden Umhüllung dürfen nicht an einen Schutzleiter angeschlossen
    sein. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Anschlussmöglichkeiten für Schutzleiter vorgesehen sind, die notwendigerweise durch die Umhüllung geführt werden, weil sie für andere Betriebsmittel benötigt werden, deren Versorgungsstromkreis ebenfalls durch die Umhüllung geführt ist. Innerhalb der Umhüllung müssen alle solchen Leiter und ihre Anschlussklemmen wie aktive Teile isoliert sein, und ihre Anschlussklemmen müssen als Schutzleiter-Anschlussklemmen gekennzeichnet sein.
    Körper und dazwischen liegende Teile dürfen nicht an einen Schutzleiter angeschlossen sein, wenn dafür nicht eine besondere Vorkehrung in den Normen für die betreffenden Betriebsmittel vorgesehen ist.

  5. #15
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    Das ist eigentlich auch quatsch!
    Ein isoliertes Gehäuse bedeutet nicht zwangsläufig Schutzklasse II! Manche kommen auf die Idee in ein Motorklemmbrettgehäuse aus Kunststoff eine Metallverschraubung einzudrehen. In diesem Fall ist der Motor sowieso geerdet und die Verschraubung muß natürlich auch geerdet werden.

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