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Thema: FI-Schalter im Schaltschrank keine Pflicht?

  1. #1
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    Hallo, ich habe von einem Kollegen gehört, das ein FI-Schutzschalter in einem vor unbefugten geschützten Schaltschrank nicht erforderlich ist wenn dort eine Steckdose intern verbaut ist und im dazugehörigen Schaltplan "Steckdose für Modem" steht.

    Ist das richtig und wie heißt die VDE Vorschrift? Wo kann ich sie finden?

    Danke schonmal.
    Zitieren Zitieren FI-Schalter im Schaltschrank keine Pflicht?  

  2. #2
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    Zitat Zitat von lantis22 Beitrag anzeigen
    Hallo, ich habe von einem Kollegen gehört, das ein FI-Schutzschalter in einem vor unbefugten geschützten Schaltschrank
    nicht erforderlich ist wenn dort eine Steckdose intern verbaut ist und im dazugehörigen Schaltplan "Steckdose für Modem" steht.
    Bezieht sich die Frage auf
    1. Schaltschränke für Maschinen und Anlagen
    oder
    2. Schaltschränke für die Gebäudeinstallation

    das ist m.E. ein himmelweiter Unterschied.

    zu 1.
    In Maschinen sind - soweit ich weiß - nirgends FI-Schutzschalter
    eingebaut. Auch externe - von außen zugängliche - Steckdosen sind
    idR mit B6 oder B10 Amp abgesichert. Diese sind ja nur für Geräte wie
    Rechner und IBN-Laptop usw. (Dum nur, wenn da mal jemand einen
    Saugeranschließt - dann ist der Sicherungsautomat sofort draußen)

    zu2.
    am Anschlusspunkt der Maschinen an die Hallenversorgung sind
    meißtens 300mA RCD (FI-Schutzschalter) eingebaut und danach
    irgendeine Cxx Sicherung.

    Leider sind Maschinen mit diversen Antrieben etwas bösartig und
    schiessen den FI ab. Dann muß ma sich schaltungstechnich überlegen,
    wie man den Fehlerstrom in den Griff bekommt.

    Gruß

  3. #3
    lantis22 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    Der Schaltschrank befindet sich in einem abgeschlossenem Heizungskeller, in den nur Personen kommen die die Heizungsanlage warten, reparieren etc. Es wird mit diesem Schaltschrank die Heizungs und - Warmwasserbereitung realisiert.

    Die erwähnte Steckdose ist im Schaltschrank verbaut. (Sarel-Metall-Gehäuse). Im Schaltplan ist diese Steckdose nicht als "Service-Steckdose" angegeben sondern als "Steckdose für Modem".

  4. #4
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    Also ersteinmal dürften bis auf die Steckdose wohl nur festangeschlossene geräte da sein. Also zulässig. die Servicesteckdose, wenn auch für "Modem" gillt quasie als fest zugewiesener Steckkontakt, wobei eben spätestens dann die Verlängerungstrommel glaub nach BGV einen FI aufweisen muß.
    Wenn intern, dann verwende doch einen FI LS und ruhe ist. Modems haben meist nur einen Europstecker, also keinen PE, also extrem Unwarscheinlich das die den FI Rausfeuern können. Und wenn, wäre dies mit einem normalen LS Automaten auch passiert.
    Zum FI, ist eine 0100. Weiß aber die genaue nicht auswendig.
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
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    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu nade für den nützlichen Beitrag:

    lantis22 (13.07.2009)

  6. #5
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    Zum FI, ist eine 0100. Weiß aber die genaue nicht auswendig.Gestern 12:50
    0100 teil 410...

  7. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Homer79 für den nützlichen Beitrag:

    lantis22 (13.07.2009),nade (12.07.2009)

  8. #6
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    Danke Homer, wußt was mit 400 aber nimmer genau welche. Nachschlagen wollt ich aber auch nicht.
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  9. #7
    lantis22 ist offline Neuer Benutzer
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    Vielen Dank ihr 2 .

  10. #8
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    Pfeil

    Ehm Bau doch einfach einen LS B16 Automaten rein und hinter diesen baust du den FI und von dem aus auf die Steckdose so haste das als einzelnen Strmkreis und ist nach VDE Norm auch einzeln abschaltbar!

    Service Steckdose oder Modemsteckdose ..... es gibt immer dumme leute die an die Steckdose dranngehen und was anderes anschließen... (zb Staubsauger ^^) nee aber was möchtest du der BGV sagen wenn da jemand ums leben gekommen ist ? .....

    Gruß Kev

  11. #9
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    Hallo,

    lt. VDE 0100-410, Fassung 06/2007 ist ein zusätzlicher Schutz für
    Steckdosenstromkreise durch FI-Schutzeinrichtungen nur im
    Laienbereich (Fachfremde) sowie Außenbereiche verbindlich vorgeschrieben.

    Da im o.g. Fall die Steckdose im Schaltschrank eingebaut, sowie der Schaltschrank abgeschlossen ist, muß meiner Meinung nach kein FI vorhanden sein.

    Gruß

  12. #10
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    Nun ja, es wird ebenso zu fest Zugewiesenen Steckkontakten kein FI gefordert, nur ist eben für "Baubetriebliche" Unternhemen mindestens ein Fi in ihrer Leitung/Mehrfachsteckdose wiederrum durch mein die BG verordnet worden...
    Also Modem quasie Festanschluss... (Wie auch immer bei Steckernetzteil) und die Wartungssteckdose über FI LS. Da Schaltschranktüren nicht NUR von elektroteschnisch unterwiesenen Fachkräften.... geöffnet werden, müßte miener Meinung nach doch ein FI rein. Ist kein Fehler auf er Leitung, dann ist davon keine Gefahr zu befürchten.
    Ein PG/Laptop hat eh nach BGV 3A spätestens Halbjährlich geprüft zu werden, und eben auch Leuchten und andere Geräte, die Gewerblich genutzt werden.
    Des weiteren sollten auch diese Fachkräfte wissen nicht in den Gefahernbereich mit 230V ohne Trenntrafo zu gehen.....
    Daher ebensowenig eine Gefahr das der FI auslöst.

    Also sicher ist Sicher, FI rein und Fertig. oder eben das Modem Festanschluss, bzw Blockiertes Steckernetzteil, das es nciht so einfach auszubauen ist.
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