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Thema: Not-Aus Relai

  1. #11
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    @T4k3n
    Sei so nett und schreibe bitte Relais, sonst tun einem wirklich die Augen weh.

  2. #12
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    Hallo,

    das Hydraulikaggregat kann die von dir festgelegte Kat. 3?

    Wie machst du das mit nur einem Ventil? Bei uns wird das immer wesentlich aufwändiger



    MfG

  3. #13
    T4k3n ist offline Neuer Benutzer
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    Da hast du natürlich recht. Das Ventil müsste dann doppelt ausgelegt werden, was das ganze aufwendig macht, weil es ein Fertigaggregat ist.
    Wer kann mir sagen, ob es eine Deffinition gibt wann die dauer als lange und wann als kurz angesehen wird.
    Jenachdem befinde ich mich in Kategorie 2 oder 3. Es wird vermutlich 3 mal die Woche für je 1Std. betrieben.
    Wie gesagt, eine unmittelbare Gefährdung ist nicht gegeben, weil die Walzen mit Schutzblechen Geschützt werden.

  4. #14
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    Sei ein wenig vorsichtiger mit der Betrachtung deiner
    gefährdungsdauer, da würde ich nicht die Betriebszeit
    heranziehen. Als Beispiel säge ich mit einer kreisäge
    nur 10min in der Woche, habe ich trotzdem 100%
    Gefährdung und muss das dementsprechend betrachten.

    Bei deiner Betrachtung für ein redunates System kannst
    du vlt. die Hydraulikpumpe, zusätzlich zu den Ventilen
    heranziehen.
    - - -
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  5. #15
    T4k3n ist offline Neuer Benutzer
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    Die Pumpe wird ja auch abgeschaltet. Allerdings ist da damit nicht gewährleistet, dass die Anlage drucklos ist.


    Die Hydraulikanlage besteht aus der Pumpe, ein Druckbegrenzungsventril, einen Druckschalter der die Pumpe über ein Schütz ein und aus schaltet, zwei einfachwirkende zylinder, sowie einem 2/2 wegeventil Federrückgestellt, dass im Stromlosen Zustand geöffnet ist.

    Wenn keine Spannung an dem Ventil anliegt wird diese Drucklos geschaltet.
    Wenn nur die Pumpe ausgeschaltet wird und das Ventil gesperrt ist bleibt der Druck im System.

    Dem beispiel mit der Kreissäge kann ich dir nur recht geben.
    Allerdings versteh ich dann icht warum der Indikator Dauer und Häufigkeit überhaupt in eine Risikoanalyse einbezogen wird.

    Das ist jetzt naturlich die frage. EIgentlcih würde ich lieber nach Kat. 3 absichern. Aber so wie es aussieht ist das Aggregat nicht ohne weiteres erweiterbar.

    mfg

  6. #16
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    Der Indikator Dauer und Häufigkeit spielt schon eine große Rolle,
    hast du eine Arbeitszelle die den ganzen Tag produziert und du
    must nur kurz oder nicht so häufig in diese Arbeitszelle, spielt das
    schon eine große Rolle. Musst du z.b. zyklisch hinneingreifen sieht
    die ganze sache ja schon ganz anders aus.

    Könntest du nicht ein spezielles Sicherheitsreilais nehmen, das direkt
    die Pumpe abschaltet, die Ventile werden elektrisch so geschaltet
    das der Druck abgebaut werden kann und über eine sichere Verzögerung
    des Relais wird dann die Versorgung für die Ventile weggeschaltet.

    Ähnlich wird doch auch bei FU's verfahren, die Fahrtsignale werden
    weggenohmen, der FU fährt die Rampe runter bis zum Stillstand und
    nach einer Zeit wird dann die Versorgung für den FU selbr sicher weg
    geschaltet.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  7. #17
    T4k3n ist offline Neuer Benutzer
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    Ist das denn überhaupt notwendig?

    Also ich hab mir das so genacht:

    Ich möchste ein Sicherheitsrelais verbauen. Dieses hat verzögerte(einstellbare) Kontakte sowie unverzogerte.

    Nun wenn der Not-Aus bzw. Not Halt betätigt wird, dann werden unverzögert die Kontakte an den Frequenzumrichter unterbrochen, sodass diese in Stopp geht und mit einer Rampe auf 0Hz. (Einige Frequenzumrichter sollen ja einen Eingang "Sicherer Halt" haben. So einen Eingang gibt es bei diesen Umrichtern nicht. Draf man das dann so überhaupt machen?)

    Ausserdem wird unverzögert der Kontakt zur Magnetspule am Hydraulikventil unterbrochen. Wodurch die Hydraulik drucklos geschaltet wird.
    Das heißt auch wenn überhaupt keine Spannung an der ganzen Anlage anliegt, kann kein Durck im System sein wiel dass Ventil ja ohne bestromung eh öffnet.



    Dann wird nach einer Zeit (welche ich in Versuchen bestimmen möchte, je nachdem wie lange die Walzen bis zum Stillstand brauchen) die Verzögerten Kontakte auslösen, wodurch ein Schütz dann die Umrichter und die Pumpe von Netz nimmt.

    Eine besonderheit in der Anlage ist noch, dass diese mit über einen 16A CEE Stecker am Netz angeschlossen ist.
    Desshalb ist noch ein 30mA RCD Typ B verbaut.
    Durch das Schütz ist dann auch im spannungsfreien Zustand gewährleistet das an den Steckerkontakten keine direkte Verbindung zu den Umrichten herscht (Gefährliche Kondensatorladungen)

    Womit ich mich schwer tue ist die Risikoanalyse. Natürlich möchte ich die Anlage so sicher wie mölgich machen. Vl. auch sicherer als nötig.
    Ich hab mich jetzt an einen diese Risikographen orientiert.
    Eine unmittelbare Gefährdung geht von der Anlage nicht aus, weil man in den Gefahrenbereich nicht gelangt (Schutzbleche).

    Ich werde dann wohl die Anlage nur Kat. 2 sicher machen, da ein zweites Ventil nicht ohne weiteres verbaut werden kann.
    Dennoch bin ich am überlegen ein zweites Schütz einzubauen. Was meint Ihr? Wie anfällig ist so ein Schütz. Ich hab mal gelesen, dass die Einschaltströme von Frequenzumrichter sehr hoch sein sollen.
    mfg
    Geändert von T4k3n (28.02.2010 um 16:49 Uhr)

  8. #18
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    Zitat Zitat von T4k3n Beitrag anzeigen
    Ich werde dann wohl die Anlage wohl nur Kat. 2 sicher machen, da ein zweites Ventil nicht ohne weiteres verbaut werden kann.
    Das ist ja eine völlig falsche Denkweise die du da an den Tag legst,
    "Ich kann Sicherheit nicht verbauen, also Stufe ich eine Kategorie
    niedriger ab"....mir fehlen die Worte
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  9. #19
    T4k3n ist offline Neuer Benutzer
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    Ja moment mal. Kat 2 ist ja ausreichend. Ich hätte aber lieber überdimensioniert gesichtert.
    Oder wie siehst du das?

  10. #20
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    Zitat Zitat von T4k3n Beitrag anzeigen
    Womit ich mich schwer tue ist die Risikoanalyse. Natürlich möchte ich die Anlage so sicher wie mölgich machen. Vl. auch sicherer als nötig.
    Ich hab mich jetzt an einen diese Risikographen orientiert.
    Eine unmittelbare Gefährdung geht von der Anlage nicht aus, weil man in den Gefahrenbereich nicht gelangt (Schutzbleche).
    Erstmal musst du für sowas geschult sein, sonst wird das allein schon von der Haftung ein Problem für dich sein. Tipp: Themenbereich befähigte Person. Und entgegengesetzt der landläufigen Meinung, dass zuerst die Chefs befragt werden, wird zuerst, ohne dass der Vorfall genau untersucht wird, die Befehlskette und die Befähigung im Fall des Unfalls überprüft.

    Zitat Zitat von T4k3n Beitrag anzeigen
    Ich werde dann wohl die Anlage nur Kat. 2 sicher machen, da ein zweites Ventil nicht ohne weiteres verbaut werden kann.
    Dennoch bin ich am überlegen ein zweites Schütz einzubauen. Was meint Ihr? Wie anfällig ist so ein Schütz. Ich hab mal gelesen, dass die Einschaltströme von Frequenzumrichter sehr hoch sein sollen.
    mfg
    Es geht nicht darum, dass du eine Anlage "nur so und so sicher" machst. Du musst dir anschauen, wie an der Anlage gearbeitet wird. Das allein bestimmt, nach welchen Regeln Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Wenn Teile deiner Anlage diese nicht erfüllen, kann man außer den Hauptschalter auszuschalten und ihn mit einem dicken Schloß zu sichern nicht viel machen.

    Um die Frage nach dem Schütz zu beantworten: je nach dem welches du einsetzt, hat der Hersteller ein Datenblatt mit einer MTBF Angabe. Dieses kannst du in deine Berechnung mit einfließen lassen

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