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Thema: Redundanter Analogausgang

  1. #11
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    @ Benjamin

    Das ist mir schon klar. Ich habe jetzt nur spontan Spannung vorgeschlagen, weil man Strom so schlecht parallel schalten kann.
    Sicherlich kann man da mit Wandlern auch was machen.
    Gruß Jan

    Wer fragt, bekommt Antworten.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Benjamin Beitrag anzeigen
    Es ist nur ein einziger analoger Ausgang. Der ist als Stellsignal für einen Servomotor (Hydrauklikzylinder) gedacht.

    Meistens verwenden wir nur CPU-Redundanz und keine Redundanz für einfache Signale.

    Es ist mehr eine Kundenforderung. Wichtige Messwerte müssen dreifach vorhanden sein (2aus3 Logik). Analoge Ausgänge müssen so sein, dass ein Ausfall eines Signals nicht die Funktion beeinträchtigt. Für einfache digitale Signale ist diese Forderung nicht da

    Ich habe ein wenig Bedenken, dass bei einem Ausfall der Servomotor ein wenig "Ausschlagen" würde. Aber das sollte man in den Griff bekommen.
    Wenn ich das lesen "2aus3" dann sind das echte redundanz systeme. Also sind meines erachtens auch 2 bzw. 3 CPU's nötig. Da musst du dann die 2 Analogausgänge von je zwei Karten bringen. Da gibts auch wieder verschiedene Modis also z.b. Hot-Standby musst dich bei deinen Kunden informieren da es sonst ein Schuss ins blaue ist.

  3. #13
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    Wir wollen mal nicht komplett am Ziel vorbeischießen. Wenn keine CPU-Redundanz gefordert ist, eine 2aus3 Logik für analoge Eingänge und einfache Redundanz für analoge Eingänge, dann wird das auch so gebaut. Man muss sich ja nicht unnötig verkopfen.

    BTW: Welches System mit 3 CPUs kennst du. Ich kenne nur H Systeme mit 2 CPUs.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Benjamin Beitrag anzeigen
    Wir wollen mal nicht komplett am Ziel vorbeischießen. Wenn keine CPU-Redundanz gefordert ist, eine 2aus3 Logik für analoge Eingänge und einfache Redundanz für analoge Eingänge, dann wird das auch so gebaut. Man muss sich ja nicht unnötig verkopfen.

    BTW: Welches System mit 3 CPUs kennst du. Ich kenne nur H Systeme mit 2 CPUs.
    Also ich glaub dann hast du den sinn von einer 2aus3 Logik noch nicht verstanden. Du will ja mit dieser Schaltung eine ausfallsichere Anlage erreichen die nicht ausfällt wenn eine CPU stribt. Also wäre hier die lösung mit einer CPU mit Kanonen auf Spatzen geschossen da reicht auch eine normal.

    Die mit 3 CPU's kenne ich aus der Versogungstechnik (Kraftwerksbau, Wasserwerke) oder aus Stranggussanlagen/Walzwerke.

  5. #15
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    Hallo Proxy,

    ich habe dich schon verstanden und ich kann dir versichern, dass das nicht die erste Anlage ist, die ich bearbeite (von den Kollegen mal ganz abgesehen). Die Branche ist übrigens der Kraftwerksbau. Es muss nur nicht bis aufs äusserste auf hochverfügbar getrimmt werden. Wenn die CPU ausfällt, oder ein digitales Signal ... dann steht die Anlage eben.

    Beiss dich auch bitte nicht an dem 2aus3 Begriff fest. Das soll einfach nur andeuten, dass bei einigen analogen Signalen über 3 Signale der Mittelwert gebildet wird. Wenn eines von den beiden anderen zu stark abweicht, dann wird es als üngültig markiert und eine Warnung abgegeben.

    Das es von Siemens oder sonst hochverfügbare Systeme gibt weiss ich schon. Wir arbeiten z.B. mit S7-400 H oder SICAM. Ich kenne nur keine Konfiguration mit 3 CPUs. Hast du hier Beispiele wie das aussieht?
    Geändert von Benjamin (10.05.2010 um 18:47 Uhr)

  6. #16
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    In kenn die Form das die 3te CPU Hot-Standby steht und bei ausfall einer der beiden CPU's sofort die Aufgabe der ausgefallenen CPU übernimmt und somit immer noch eine Redundanz von 2 CPUs da ist.

    Ich kenn den Hersteller jetzt nicht mehr hab gegooglt um ihn zu finden aber k.A. wie der wieder hieß, der das angeboten hat.

  7. #17
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    Servus,

    ich hätte noch mal eine Frage zu diesem Thema. Wo macht es eigentlich Sinn einen Aufbau zu haben wo jeweils beide Steuerungen die Hälfte des Ausgangssignals liefert?

  8. #18
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    Zitat Zitat von michael82 Beitrag anzeigen
    Servus,

    ich hätte noch mal eine Frage zu diesem Thema. Wo macht es eigentlich Sinn einen Aufbau zu haben wo jeweils beide Steuerungen die Hälfte des Ausgangssignals liefert?
    Du kannst dir auch eine Software schreiben, wo ein Ausgang den ganzen Strom liefert. Nur ist der "Schlag" beim Umschalten dann viel größer und du kannst die Funktion des inaktiven Ausgangs nicht überwachen.

    Ausserdem liefern nicht zwei Steuerungen ein Ausgangssignal, sondern zwei analoge Ausgänge an einer Steuerung.

  9. #19
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    Irgendwie geht diese Analogausgangsredundanz mit meinem (gesunden?) Verstand nicht zusammen. Klar ist mir, dass man auf diese Art und Weise die Verfügbarkeit des Gesamtsystems erhöhen kann. Wenn ich mir aber anschau, was sonst noch alles passieren kann, so ist der Beitrag dieser Redundanz zur Gesamtzuverlässigkeit sehr gering. Wenn ich behaupte, die CPU sei zu 99% verfügbar, ein einzelner Analogausgang ebenso, dann auch der AD-Wandler des Stellgliedes und das Stellglied ansich auch zu 99%, so ist das Gesamtsystem (grob gerechnet, ohne sich überschneidende Ausfälle zu berücksichtigen) zu 0,99^4 verfügbar, also zu rund 96% (in diesem hypotetischen Gedankenspiel). Durch den redundanten Analogausgang komm ich also von 96% auf 97%. Das nutzt in meinen Augen erst dann was, wenn ich damit eine vorgegebene Schwelle, die ich nur geringfügig unterschreite, mit einer solchen Massnahme gerade eben überschreite. Generell hege ich aber den Verdacht, dass das reine Augenwischerei ist und sich hier keiner ernsthafte Gedanken über den Nutzen der Redundanz macht.

  10. #20
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    @ Perfektionist: Im Prinzip stimme ich dir schon zu. Mit einer Milchmädchenrechnung wie Du sie aufstellst kommt man aber auch nicht weiter. Und davon mal abgesehen. Wenn der Kunde doch 2 analoge Ausgänge + Software dazu bezahlt, dann liefere ich das auch gerne.

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