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Thema: Heizung 230V 3000W

  1. #11
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    Zitat Zitat von Katerkarlo Beitrag anzeigen
    Also M-Ott, ........jede Vernunft spricht dagegen, dass man über eine Schukosteckdose eine Last von 14 Ampere zieht.
    Stell dir nur vor das ein 1,5qmm Kabel vom Verteiler, der vielleicht 30 Meter weg ist, an eine "Batterie" von 5 oder 6 Steckdosen geführt ist und ausser der 3000Watt Heizung nun noch andere Verbaucher an den Steckdosen hängen.
    Da brauch ich, wenn die Bude abgebrannt ist, keinem Kunden zu kommen und sagen:
    "Die Schukosteckdose ist für 16A zugelassen, auch im Dauerbetrieb. Wenn sie das nicht abkönnte, wäre sie dafür nicht zugelassen. "
    Aber genau so ist es ...
    Die beim Kunden vorhandene Installation ist nicht dein Problem - es sein denn sie isr von dir.
    Wenn der Stromkreis die Belastung nicht ab kann, dann ist das die Aufgabe der Sicherung. Wenn aufgrund der Leitungslänge oder -Verlegung das Ganze bedenklich ist dann hätte es so nicht installiert oder abgesichert werden dürfen.
    Dessen ungeachtet darfst du aber trotzdem erstmal grundsätzlich den Verbraucher dort anschließen ...

    Gruß
    Larry

  2. #12
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    Jetzt mal dumm gesagt, die Vernunft sagt, das eine Steckdose ein Teil ist,
    welches von jeden ohne besondere Kenntnisse verwendet werden kann,
    also auch mit einer 3kW Heizung, die meisten Kunden würden da wohl nicht mal überlegen,
    bevor der Stecker in der Steckdose ist.
    Das normative Stichwort lautet "Laie".

    Wenn die Installation nun also so ausgeführt ist, das es bei einer Heizung wo immerhin noch ~600W Reserve auf 16A sind,
    die Bude abfackelt, dann sollte dem Installateur blitzartig die Lizenz entzogen werden,
    auf jeden Fall sollte er sich gewisse Normen nochmal zu gemüte führen.

    Selbst in einer wärmegedämmten Wand erlaubt die VDE noch eine Belastbarkeit von 15,5A,
    bei 2 belasteten Adern, bei 30° Umgebungstemperatur.
    Natürlich ohne Häufung o.ä. gerechnet.

    Normativ ist es so, sobald du eine Steckdose hast, die nicht für ein konkretes/bestimmtes Betriebsmittel
    errichtet wird, musst du immer von der Maximallast (also den Nennstrom der Sicherung) ausgehen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #13
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    Auch wenn es erlaubt ist, halte ich es für keine gute Lössung. Es sollte
    über einer alternativen steckvorrichtung nachgedacht werden. Normale
    Schuckosteckdosen werden schon bei 2,5 KW recht warm, obwohl alles
    Vorschriftsmäßig installiert ist. Für einen Industriellen dauereinsatz mit
    3KW sind Schuckosteckvorichtungen einfach nicht der richtige Weg.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Katerkarlo Beitrag anzeigen
    Stell dir nur vor das ein 1,5qmm Kabel vom Verteiler, der vielleicht 30 Meter weg ist, an eine "Batterie" von 5 oder 6 Steckdosen geführt ist und ausser der 3000Watt Heizung nun noch andere Verbaucher an den Steckdosen hängen."
    Also an der Stelle hat sich der Installateur nicht an die Vorschriften gehalten. Um bei voller Belastung (16A) den Spannungsfall einzuhalten, dürfte die längste Leitung (entfernteste Steckdose) bei 1,5mm² max ca. 18m entfernt sein (Spannungsfall <3%). Bei 2,5mm² kämen 30m heraus.
    Das ist so zwar nicht praxistauglich mit der Länge, aber so lernt man das in der Theorie.
    ***************************************

    Sonnige Grüße online


    Wegen hübschen Frauen kaufen wir Bier, wegen häßlichen Frauen trinken wir Bier...

  5. #15
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    warum disskutiert ihr hier um eine Schukosteckdose rum?
    Der TE hat doch schon die Lösung für sein Problem mitgebracht: CEE wahrscheinlich vorhanden, . . . Er wollte doch nur wissen ob CEE auch 1phasig betreiben werden kann = Ja
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  6. #16
    Katerkarlo ist offline Neuer Benutzer
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    ......eigentlich wollte ich eure Meinung erfragen wegen der einseitigen Strombelastung einer Phase im Netz.
    Da ihr euch mehr auf die Steckdose eingefahren habt kann ich das wohl vernachlässigen.
    An der CEE Steckdose führt für mich nichts vorbei, Installationsvorschriften für den Hauselektriker hin oder her.
    Basta!
    Zitieren Zitieren Frage war doch  

  7. #17
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    Nachdem ich den Stein ja ins Rollen gebracht habe:
    Ich denke es ist unproblematisch, da so etwas in Haushalten durch Laien(z.B. 3 kW Wasserkocher) auch passieren kann und deshalb damit gerechnet werden muss.
    Gruß
    Michael

  8. #18
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    Zitat Zitat von Katerkarlo Beitrag anzeigen
    Nun möchte er die Heizung mit einem 16A Drehstrom CEE Stecker versorgen und halt nur ein Phase anschliessen.
    Obwohl es ein kleiner Industriebetrieb ist, wird dadurch eine Phase doch ziemlich hoch belastet.
    Du kannst Dir ja mal die anderen Verbraucher so anschauen, sprich was denn so alles an den anderen Sicherungen "fest" angeschlossen ist.
    Vielleicht gibt es ja schon eine Phase die weniger belastet wird als die anderen beiden.
    Mir fällt das öfter beim Schaltschrankbau auf, da wird immer Drehstromartig durch verdrahtet (klar) zum Schluss geht es dann oft nicht mehr auf
    und das Ende bleibt bei L1 oder L2.
    Sprich L3 wird eventuell weniger belastet als die anderen beiden Phasen.
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  9. #19
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    Zitat Zitat von M-Ott Beitrag anzeigen
    Die Schukosteckdose ist für 16A zugelassen, auch im Dauerbetrieb. Wenn sie das nicht abkönnte, wäre sie dafür nicht zugelassen.
    Das funktioniert nur in der Theorie. Leider.
    Einen "guten Elektriker" erkennt man daran, dass er im Sicherungskasten nicht zwei Stangen B16 einbaut, sondern C 10/13 und nur zwei oder drei 16er, wo es wirklich nötig ist. Denn nach Kennlinie kommt der B16 bei 19A Dauerlast unter Umständen nie. Und da kannst Du drauf warten, dass der Erste am Ort der Heizung auch ne Steckdose braucht, und schon hängt sie an einem Dreifachverteiler zusammen mit irgendwas anderem und so weiter.

    14A über Schuko würde ich durchgehen lassen nach Temperaturprüfung (und wenn die Steckverbindung sauber bleibt, etc)
    Geändert von element. (01.04.2011 um 16:32 Uhr)

  10. #20
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Katerkarlo Beitrag anzeigen
    Also M-Ott, ........jede Vernunft spricht dagegen, dass man über eine Schukosteckdose eine Last von 14 Ampere zieht.
    Stell dir nur vor das ein 1,5qmm Kabel vom Verteiler, der vielleicht 30 Meter weg ist, an eine "Batterie" von 5 oder 6 Steckdosen geführt ist und ausser der 3000Watt Heizung nun noch andere Verbaucher an den Steckdosen hängen.
    Da brauch ich, wenn die Bude abgebrannt ist, keinem Kunden zu kommen und sagen:
    "Die Schukosteckdose ist für 16A zugelassen, auch im Dauerbetrieb. Wenn sie das nicht abkönnte, wäre sie dafür nicht zugelassen. "
    Sicherlich ist das nicht schön, aber das MUSS die Installation abkönnen.
    Wenn da die Bude brennt, hat´s irgendwas anderes nicht gepasst.

    Hättest du genauso gefragt, wenn es um eine Waschmaschine oder einen Trockner oder sowas gegangen wäre?
    Ist doch genau das Gleiche, oder?


    MfG

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