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Thema: Strommessung am FU-Ausgang

  1. #11
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    Hallo,

    gibts z.B. komplett in einem als Typ SMU von Celsa. Die lassen sich allerdings nicht
    über den Betrieb an einem FU- Ausgang aus. Könnte man nur testen.
    Wenns keine sensible Anwendung ist, und eine Analogeingang mit 1-2V Empfindlichkeit
    vorhanden ist, könnte mans auch selber löten.

    Wieso eigentlich alle drei Phasen? Es reicht doch eine.

    mfg

  2. #12
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    Hallo,

    du hattest doch im vorherigen Blog gesagt das ein Stromwandler die Messung hinbekommen sollte.

    Ich würde jetzt ganz einfach 3 Stromwandler und 3 Passende Einbaumessgeräte kaufen und das ganze mal probieren.

    Meinst du das das funktioniert ? Wie gesagt mir haben 2 Wandlerhersteller gesagt das es dort probleme geben wird.

    Allerdings will ich da nicht aufs milliAmpere genau messen, es soll ledeglich der Trend angezeigt werden.

    Und 3 deswegen weil der Kunde es so möchte

    Gruß !

  3. #13
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    Hallo,

    ein Stromwandler ist ein ganz normaler Transformator.
    Wird dieser mit einer von seiner Nennfrequenz abweichenden Frequenz
    betrieben, gilt immer noch das ganz normale Gesetz der Wicklungsverhältnisse.
    Es ist lediglich zu berücksichtigen, dass die übertragbare Leistung
    sich proportional zu Frequenz verhält. Halbe Frequenz - halbe Leistung.
    Ich hätte mit einem elektronischen Umsetzer Bauchschmerzen wegen der
    hochfrequenten Stromanteile. Der Motorstrom ist zwar annähernd sinusförmig aufgrund der hohen Wicklungsinduktivität. Der Ausgangsstrom des FUs enthält jedoch auch noch die durch die Pulsung verursachten Umladeströme für die Kapazität des Motorkabels!
    Kann man sich mal ausrechnen mit dU/dt in der Grössenordnung von einigen 100 Volt pro usec und einer Leitungskapazität in der Grössenordnung von
    100 pF / m ( I = C * dU / dt ) Macht bei 500V/usec und 10nF (100m) 5A!!
    Diese hochfrequenten Anteile wandelt der Wandler natürlich mit (er versucht es zumindest), allerdings durch das nicht besonders hochfrequenztaugliche Kerneisen relativ schlecht. Aber das soll ja auch nicht gemessen werden, da das ein rein hochfrequent kreisender Blindstrom ist.
    Eine Auswertung mit einem Spitzenwertgleichrichter würde an dieser Stelle Müll zeigen, eine Auswertung mit einem Mittelwertgleichrichter würde den korrekten Motorstrom erfassen.
    Ein Dreheisen- Instrument sollte damit keine Probleme haben, ausser dass es wärmer wird als normal.
    Ein Drehspulinstrument mit Gleichrichter würde nicht funktionieren, da hier normalerweise Spitzenwertgleichrichter verwendet werden.

    mfg

  4. #14
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    Alles klar,
    dann werde ich vorerst mit Wandler und Dreheiseninstrument arbeiten.
    MWG wäre dann die nächste Option.

    Zusätzlich werde ich Ein und Ausgangsströme am FU messen um fest zu stellen ob die Differenz gleich bleibt bei unterschiedlichen Belastungen.

    Bis hier hin schon mal Vielen Dank !

  5. #15
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    Hallo,


    da gibt es Durchsteck-Stromwandler auf Basis von Hall Sensoren, z.B. von LEM. Diese werden auch in FU´s von den Herstellern eingebaut, z.B LA 125-P in ABB FU´s. Die berücksichtigen die nicht Sinusförmigen Ströme. Ich habe den AKR 200 B240L auch schon eingesetzt, 4-20mA Ausgangssignal, aufklappbar, Messbereich bis 200A, Genauigkeit unter 1%...
    Meistens genügt ja 1 Wandler an 1 oder 2 Phasen...

  6. #16
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    Ja davon habe ich gehört, die Lieferanten meinten das wären so genannte Kompensationsstromwandler also auf dem Hallsensorprinzip und eben mit fertigen analogen signalen als ausgabe.

    Wo bekomm ich die Dinger her ? hast du nen Lieferanten oder so ?

  7. #17
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    Ich hatte die von Simpex AG, in der Schweiz. Farnell.com hat jedoch auch solche oder direkt bei lem.de anfragen. Wahrscheinlich gibt es noch andere Hersteller, LEM ist halt sehr verbreitet und deswegen auch bei vielen Elektronikversandhäusern wie Farnell oder Conrad erhältlich.

    Gruss
    Marc

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