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Thema: Strommessung am FU-Ausgang

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich habe einen etwas älterne FU (Movitrac A SEW) mit folgedem Problem.
    Ich möchte ganz gern den Motorstrom zu einer art Leitwarte übertragen.
    Das dumme ist nur der FU hat keinen analogen Ausgang. Nun dacht ich mir, dass ich das ganze über Stromwandler machen kann. Jedoch habe ich mit verschiedenen Wandlerherstellern gesprochen, und alle meinten es wäre keine genaue Strommessung möglich wegen der Taktung. Wieviel macht das aus ? Hat da jemand Erfahrung ? Halten die Wandler das aus ?

    Es gäbe noch eine Möglichkeit das ganze über so genannte Kompensationsstromwandler zu machen. Am Markt aber wohl recht selten. Und daher auch fast teuerer als ein neuer FU. Oder kann ich den FU irgendwie erweitern ?

    Schon mal vielen Dank !
    Zitieren Zitieren Strommessung am FU-Ausgang  

  2. #2
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    Hallo

    Muss wohl nicht allzu genau sein, so wie ich das hier rauslese.
    Wieso misst du nicht den Strom über Wandler am Eingang des FUs?
    Den Eigenverbrauch des FUs wirst du ja ermitteln und rausrechnen können dann.

    2te möglichkeit ist über Schnittstelle aus dem FU auslesen.

    Gruß
    Timo
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  3. #3
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    Zitat Zitat von Unimog-HeizeR Beitrag anzeigen
    ...Wieso misst du nicht den Strom über Wandler am Eingang des FUs?....
    Ich meinte, dann misst man vor allem den Strom in die Zwischenkreiskondensatoren - kurzfristige Lasten am Ausgang werden vom Zwischenkreis gespiesen und der Eingang kriegt das nicht oder nur verzögert mit.
    Aber für ein tendenzielle Durchschnittsanzeige könnte es genügen...

    o.s.t.

  4. #4
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    Das hatte ich auch schon überlegt.
    Also müsste ich eine Strommessung am Ein- und Ausgang machen die differenz als Korrekturfaktor mit einfließen lassen !?
    ist denn diese Differenz linear ? also bei 30Hz genau so wie bei 60Hz Nennfrequenz ?

    Und über schnittstelle meinst du über Profibus oder so ? Wollte da jetzt nicht groß noch ne SPS einbauen wenns möglich ist

    Danke für die Antworten.

  5. #5
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    ich würde nur die am Eingang einbauen, und dann versuchsweise am Ausgang den Strom messen (Zange), und ggf korrigieren.
    Zudem glaube ich nicht, dass so ein Movitrac A sooo viel Puffert, dass das die Messergebnisse verfälschen könnte. (Zumindest nicht im normalbetrieb und bei vernünftiger auslegung)

    Gruß
    Timo
    TOHISPARTS




  6. #6
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    Nunja ...
    laut Typenschild des FUs ist zwischen ein und ausgang ne differenz von 9 A
    sprich am Ausgang sollten bei Bemessungsleistung und 50 Hz irgendwas um die 90A ankommen ... angezeigt wird aber per Strommesszange werte von 76 bis 112A
    Und die Strommesszange funktioniert ja im Grunde genau wie ein Stromwandler ...

  7. #7
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    Also ich sag jetzt mal noch was ganz anderes ...
    Natürlich müsst man das mal praktisch probieren.

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, das ein normaler Stromwandler am FU-Ausgang problemlos funktioniert,
    allerdings mit div. Abweichung weil die Frequenz ja ungleich 50Hz ist, was halt das konstruktive Optimum des Wandlers ist.

    Warum problemlos:
    - Der FU taktet zwar die Ausgangsspannung in Form von PWM-Pulsen
    - Der Ausgangsstrom ist im Normalfall aber weitgehend Sinusförmig mit der momentanen Ausgangsfrequenz

    Das ließe sich aber Messtechnisch feststellen (Oszi mit Stromzange).

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  8. #8
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen

    Das ließe sich aber Messtechnisch feststellen (Oszi mit Stromzange).
    Wie gesagt von 76 bis 112 A abweichung mit 2 Messzangen gemessen.


  9. #9
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    Hallo,

    der Strom ist bei einem modernen Pulsumrichter in der Tat annähernd sinusförmig.
    Was eine Amperemeter mit Stromzange anzeigt, ist aufgrund der überlagerten
    hochfrequenten Spannung (kapazitiv eingekoppelt) allerdings ein anderer Schuh.

    Eine normale transformatorische Stromzange mit eine ordentlichen True-RMS-
    Multimeter zeigt reale Werte.

    Eine für 50Hz Netzbetrieb ausgelegte Stromzange mit Dioden- Gleichrichtung
    kann davon ordentlich abweichende Messwerte zeigen. Da zeigen dann die hochfrequenten Anteile ihre Wirkung....

    Die Messung der Primärstromaufnahme des FU ist nur dann wirkungsvoll, wenn der
    Antrieb bei konstanter Drehzahl betrieben wird.

    Ansonsten wirkt der FU wie ein Transformator. Es ist ohne weiteres möglich,
    mit einem Eingangs- Scheinstrom von z.B. 50A bei 25Hz Ausgang einen Ausgangs-
    Scheinstrom von 100A als gemessener Motorstrom zu erreichen.

    Der FU entnimmt dem Netz annähernd nur Wirkleistung, allerdings nicht sinusförmig.
    Die Ausgangsleistung kann dagegen einen wesentlich höheren Blindanteil enthalten,
    dieser wird vom Zwischenkreis gepuffert.
    Der Ausgang kann sogar blind wie ein Maulwurf werden (Motor im Leerlauf bei
    25 - 50% Motor- Nennstrom), Der Eingangsstrom geht dabei gegen 5-10% Nennstrom.

    Für eine Beurteilung der Motorbelastung ist ausschliesslich der Strom ausschlaggebend, egal ob die Leistung blind ist oder nicht.
    Ein Stromwandler mit einem passenden Umsetzer Wechselstrom auf
    4-20mA oder 0-10V sollte daher reichen..

    mfg.

  10. #10
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    Zitat Zitat von erdmann Beitrag anzeigen
    Hallo,



    Eine normale transformatorische Stromzange mit eine ordentlichen True-RMS-
    Multimeter zeigt reale Werte.


    Für eine Beurteilung der Motorbelastung ist ausschliesslich der Strom ausschlaggebend, egal ob die Leistung blind ist oder nicht.
    Ein Stromwandler mit einem passenden Umsetzer Wechselstrom auf
    4-20mA oder 0-10V sollte daher reichen..

    mfg.

    Erklär bitte nochmal "passend" ... Ich würde einfach 3 Wandler bestellen 100/5
    und dazu passende Messgeräte ?!

    Gruß

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