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Thema: LSS im Schaltschrank erlaubt oder nur im separaten Sicherungskasten beim Eigenheim?

  1. #1
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    Hallo,

    eventuell steht demnächst ein Hauskauf an.
    Da ich die Elektrik sowieso komplett erneuern und ein "intelligentes" Haus aufbauen möchte, habe ich eine Frage dazu:
    Ist es erlaubt alle Leitungsschutzschalter mit in den Schaltschrank bei der SPS und diverser anderer Elektronik zu setzen oder ist zwingend ein separater Sicherungskasten vorgeschrieben?
    Gibt es da irgendwelche Normen oder Vorschriften?
    Oder gar Erfahrungen?

    Ich weiß nicht, ob es noch aktuell ist, aber ich habe in der Ausbildung gelernt, dass die Elektrik bis zum Sicherungskasten (Hauseinspeisung) von einem Elektromeister eingezogen und abgenommen werden muss.
    Alles, was dahinter abgeht, kann eine Elektrofachkraft durchführen.

    Für Hinweise und Korrekturen bedanke ich mich schonmal,
    poppycock
    Mit einem Computer löst man die Probleme, die man ohne einen Computer nicht hätte.
    Zitieren Zitieren LSS im Schaltschrank erlaubt oder nur im separaten Sicherungskasten beim Eigenheim?  

  2. #2
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    Ist es erlaubt alle Leitungsschutzschalter mit in den Schaltschrank bei der SPS und diverser anderer Elektronik zu setzen oder ist zwingend ein separater Sicherungskasten vorgeschrieben?
    ...ich wüsste nicht, warum nicht alles mit der SPS in den Schaltschrank bauen sollte...ob es immer sinnvoll ist...wäre die andere Frage

    Ich weiß nicht, ob es noch aktuell ist, aber ich habe in der Ausbildung gelernt, dass die Elektrik bis zum Sicherungskasten (Hauseinspeisung) von einem Elektromeister eingezogen und abgenommen werden muss.
    Alles, was dahinter abgeht, kann eine Elektrofachkraft durchführen.
    ...das stimmt so nicht...auch ausführende Arbeiten hinter dem Zähler bedürfen der Eintragung in das Installationsverzeichnis...d.h. du oder Dein Chef müsste im Installationsverzeichnis eingetragen sein um in der eigenen Anlage rummurksen zu dürfen...

    ...aber wo kein Kläger da auch kein Richter...wird sicherlich keinen Interessieren, ob Du es selber machst oder nicht...

  3. #3
    Avatar von poppycock
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    Hallo Homer79!

    Zitat Zitat von Homer79 Beitrag anzeigen
    ...das stimmt so nicht...auch ausführende Arbeiten hinter dem Zähler bedürfen der Eintragung in das Installationsverzeichnis...d.h. du oder Dein Chef müsste im Installationsverzeichnis eingetragen sein um in der eigenen Anlage rummurksen zu dürfen...

    ...aber wo kein Kläger da auch kein Richter...wird sicherlich keinen Interessieren, ob Du es selber machst oder nicht...
    Spätestens im Fehlerfall dürfte es interessant für die Versicherung werden!
    Ich bin mein eigener Chef im geplanten Eigenheim, aber dass die von mir neu verlegte Verkabelung nach der Fertigstellung auch von einem "Elektro-Meister" abgenommen werden muss, ist mir klar. Ich darf es nicht selber abnehmen, da ich dazu nicht befugt bin.

    Ich bin in Sachen Hauselektrik-Vorschriften als Industrieelektroniker leider nicht so bewandert, daher möchte ich vorher schon auf Nummer sicher gehen!

    Gruß,
    poppycock
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    Zitieren Zitieren Eigenheim, nicht Industrie!  

  4. #4
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    ...das stimmt schon, is auf jeden Fall besser, ein unterschriebens Prüfprotokoll in der Hand zu haben...

  5. #5
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    Nach meinem Kenntnisstand wird heute bei Elektroinstalation, auf jeder Etage ein UV instaliert. Man will ja nicht alle Leitungen vom Keller bis ins erste OG legen.

    Da ja mittlerweise für die Gebäudeautomation auch Steuerungen gibt, die in Unterverteilungen passen würde ich auf jeder Etage eine SPS einbauen und via Bus komunizieren lassen.
    1. Alles, was es schon gibt, wenn du auf die Welt kommst, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu.

    2. Alles, was zwischen deinem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und kann dir vielleicht zu einer beruflichen Laufbahn verhelfen.

    3. Alles, was nach deinem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.

  6. #6
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    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Ich weiß nicht, ob es noch aktuell ist, aber ich habe in der Ausbildung gelernt, dass die Elektrik bis zum Sicherungskasten (Hauseinspeisung) von einem Elektromeister eingezogen und abgenommen werden muss.
    Alles, was dahinter abgeht, kann eine Elektrofachkraft durchführen.
    Das gilt für den Zähler. Ab den Zählerabgangssicherungen kannst du "machen was du willst". Die Leitung zur UV (In diesem Fall halt dein Schrank mit SPS) muss aber für 63A ausgelegt werden, je nach Verlegeart und Länge ist das wohl 5x16, selten geht auch 5x10. Wenn Du noch in einem Gebiet mit TT-Netz wohnst, muss der PE separat zur UV verlegt werden, das heißt NYM-O 4x? also ohne grüngelb, und der grüngelbe separat in einer einadrigen NYM.

  7. #7
    Avatar von poppycock
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    Vielen Dank für die Antworten!
    Mit einem Computer löst man die Probleme, die man ohne einen Computer nicht hätte.

  8. #8
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    Das gilt für den Zähler. Ab den Zählerabgangssicherungen kannst du "machen was du willst".
    Mh...manchmal frag ich mich, wo manche ihr Wissen hernehmen...und dann dies noch breittragen...

    in der NAV steht folgendes...

    Die Arbeiten dürfen außer durch den
    Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers
    eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden...

    Die Leitung zur UV (In diesem Fall halt dein Schrank mit SPS) muss aber für 63A ausgelegt werden, je nach Verlegeart und Länge ist das wohl 5x16, selten geht auch 5x10.
    ...und wo steht das bitte? Du solltest Wohnungsunterverteilungen nicht mit UV in einem Mehrfamilienhaus verwechseln...
    Der Zählerplatz wird sicherlich vom Hausanschlusskasten für die 63A ausgelegt werden...aber vom Zählerplatz zur Verteilung im eigenen Haus 63A ein muss, is doch absoluter Blödsinn!!!!

  9. #9
    Avatar von poppycock
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    Hallo Homer79,

    danke für deinen Beitrag!
    Ich blicke durch den NAV- und Gesetzes-Wald noch nicht ganz durch, sorry...

    Also, den Hausanschluss bis zum Zähler darf ich nicht anrühren, dazu muss eine Elektrofirma, die im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers steht, angefordert werden. Richtig?

    So, und wie geht es ab den Sicherungen des Zählers weiter?
    Darf ich aus Sicht des Gesetzes als ausgebildeter Industrie-Elektroniker von da ab die Leitungen in meinen Schaltschrank bis zu den einzelnen LSS selber ziehen oder muss das auch noch eine Firma machen, die im Installateurverzeichnis steht?

    Wo ist denn die Grenze, ab der ich als Elektroniker selber Hand anlegen darf?
    Ich behaupte mal: Jeder, der sich mit der Elektrik auskennt (oder auch nicht) und ein Eigenheim (oder etwas ähnliches) besitzt, hat bereits zumindest ein Kabel für eine neue Deckenlampe ohne einen Fachbetrieb gezogen. Sei es ab einer Unterputzdose oder ab dem Sicherungskasten.
    Da gibt es doch auch keine Schwierigkeiten mit dem Gesetz bzw. der Versicherung, oder doch?

    Im Prinzip geht es mir jetzt darum, ab welcher Stelle ein Hausbesitzer (mit elektrotechnischer Ausbildung) gesetzlich selber in die Elektrik eingreifen darf.
    Dass danach noch alles vom E-Meisterbetrieb abgenommen wird, ist klar!

    Zu meiner Ausgangsfrage:
    Es ist wohl egal, ob die LSS im Sicherungskasten oder im Schaltschrank sitzen?!
    Vielleicht ist es aber sinnvoller, wenn man gleich einen Sicherungsschrank für den Zähler und alle LSS kauft.
    Günstiger zu bekommen wäre aber ein großer Schaltschrank.

    Gruß,
    poppycock
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  10. #10
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    Bei mir zu Hause hab ich es so gemacht:

    In der Hausanschlussniesche habe ich meinen Zählerschrank, von dort aus geht eine Zuleitung mit Vorschicherung zu meinen Schaltschrank der auf der Garage steht. Dort ist die ganze Energieverteilung und SPS installiert. Alle Leitungen gehen dann dort in den Schaltschrank.
    Jetzt aber im nachhinein würde ich es nicht noch einmal so machen. Ich ärgere mich jetzt, dass ich keine Unterverteilungen gesetzt hab.

    Also auf jedenfall drüber nachdenken alles zentral zu machen.

    MFG Christoph

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