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Thema: Erdung Hutschienen

  1. #41
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    Zitat Zitat von Rupp Beitrag anzeigen
    Hmmm manchmal frage ich mich tatsächlich ob sich die leute wirklich gedanken über eine technisch korrekte ausführung ihrer tätigkeiten machen oder nur versuchen sich durch "ganz tolle maßnahmen" und "fachwissen aus dem jahre 1960" aus der affäre zu ziehen versuchen, um sich nicht eingestehen zu müßen das sie von der aktuellen technischen und gesetzlichen basis keine ausreichende ahnung mehr haben. ich glaube das festschweisen von erdungspunkten gehört nun wirklich in die zeit der orangenen platten, ich habe für solche aussagen kein technisches verständniss weil es einfach grober schwachsinn ist.

    aber jedem des seine, ich versuche mich mit wichtigen, technisch wirklich anspruchsvollen arbeiten zu beschäftigen und da gehört es sicher nicht dazu das ich eine siemens-rack-schiene auf blanke montageplatte schraube, diese wiederum mit ho7v-k 6² am erdungsbolzen anfahre und selbige verbindung dann auch noch verschweise, arbeitsaufwand mal locker faktor 3 wenns reicht, macht gewinn von 1/3. für sowas hab ich kein geld und es ist sicher auch technisch NICHT NOTWENDIG
    Ich find ja toll das jemand so schön eloquent schreibt, damit man meint er ist ein meister seines faches.
    Fakt ist jedoch das ich leider, trotz hellseherischer fähigkeiten, 1960 noch nicht geboren war und somit auch mein wissen nicht daher haben kann.

    Fakt ist jedoch das ich schon SPS-Schienen gesehen hab wo zwischen Schiene und Grundplatte oxidation war und somit den Widerstand ... Was macht oxidation mit den Widerstand ich weiß es jetzt grade nicht aber ein scho kluger mensch wie Rupp wird es bestimmt wissen ... ich tippe auf einen kleineren Widerstand.
    Somit wäre es ja nicht nur 1/3 gewinn sondern viel weniger ... ich mach alles falsch in meinen Beruf.(TODO-Liste Pos.1) Morgen Bewerbung schreiben als Bäcker.

    So schlaue leute hatte ich schon auf baustellen wo ich dann hin durfte, um alle PE's neu zu machen, da der TÜV keine abnahme einer Anlage unterschrieben hat. Das war ein Geld gewinn. (TODO-Liste Pos.2) Den TÜV Prüfer finden und umbring ... ähm umstimmen.
    Geändert von Proxy (20.09.2011 um 20:00 Uhr)

  2. #42
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    Zitat Zitat von Ludewig Beitrag anzeigen
    Denn die komplette Montageplatte ist mein zentraler Erdungspunkt, nicht irgendeine Schraube.

    Noch zur S7: 10mm² PE (als Schutzleiter) für eine SPS mit 24VDC?
    Ne die Montageplatte ist nicht der zentrale Erdungspunkt sondern eine Kupferschiene bzw. Klemmen wo alle teile wie Schaltschrankseitenwand, Schaltschrankgehäuse, Schaltschranktür, Grundplatte, FU's, SPS Rack ect. geerdet werden.

    und wer hat hier von 10mm² gesprochen 6mm² war immer zu lesen, oder hab ich es überlesen? Und ja für 24V den nicht die Spannung ist entscheident sondern der Widerstand.

  3. #43
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    @proxy und Ludewig
    "Noch zur S7: 10mm² PE (als Schutzleiter) für eine SPS mit 24VDC?"

    Die 10mm² habe ich in den Raum geschmissen, da diese im Siemens-Handbuch:
    http://support.automation.siemens.co...ew/de/13008499
    Kapitel 6.2 (Seite 105) so stehen.

    Zitat Zitat von S7-300 Aufbauen
    Schutzleiter anschließen
    Verbinden Sie die Profilschiene mit dem Schutzleiter.
    Dafür ist auf der Profilschiene eine M6-Schutzleiterschraube vorhanden.
    Mindestquerschnitt des Schutzleiters: 10 mm2.
    Zitat Zitat von S7-300 Aufbauen
    Hinweis
    Sorgen Sie immer für eine niederohmige Verbindung zum Schutzleiter. Das erreichen Sie
    mit einer möglichst kurzen, niederohmigen Leitung mit großer Oberfläche, die Sie
    großflächig kontaktieren.
    Wenn die S7-300 z. B. auf einem beweglichen Gestell montiert ist, müssen Sie eine flexible
    Leitung als Schutzleiter vorsehen.
    Allerdings könnte man diesen Hinweis durchaus auch so interpretieren,
    das man bei der üblichen verzinkten Montageplatte durchaus auf einen
    separaten Schutzleiter verzichten könnte.

    Allerdings geht es bei der SPS natürlich in aller erster Linie und im Prinzip ausschließlich,
    um den EMV-Technischen Potentialausgleich.

    Bei einem FU hingegen können mitunter richtig ernsthafte Ströme im Spiel sein,
    hier sind also sehr eindeutig EMV-Belange und eine absolut elementare Schutzfunktion affektiert.
    Speziell für die Schutzfunktion will ich mich nicht auf ein paar Schrauben,
    welche eine eher zufällige Verbindung mit der Montageplatte sicherstellen verlassen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  4. #44
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    Dazu möchte ich noch mal mein Beispiel mit den Micromaster anführen,
    kommt es da zum Unfall, was durchaus realistisch ist, möchte ich nicht
    derjenige sein der einen Staatsanwalt ( mit zu seite gestellten Gutachter
    vlt vom TÜV ) erklären muss das ein Stück verzinktes Stahl, doch eine
    wunderbare Erdfunktion hat. Dieser Unfall muss ja nicht mal durch berühren
    des Umrichters hervorgerufen werden, ich kann mir häsliche sekundär Unfälle
    vorstellen.
    Im übrigen ist es garnicht schwer und teuer eine saubere Erdverbindung mit
    einen endsprechen Draht herzustellen, die kosten fallen doch garnicht ins
    Gewicht. Was kostet die Klemme 1-2€, Stück Draht mit Hülsen 0,5€ und
    der Arbeitsaufwand 5€. Wer damit Rechnen muss, der hat doch schon vorher
    etwas falsch gemacht, auch wenn es 20-50 Umrichter sind.

  5. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Tommi (20.09.2011),Unimog-HeizeR (21.09.2011),Verpolt (21.09.2011)

  6. #45
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    Das ist halt noch der Elektriker in dir
    Aber ein Kaufman würde dir vorrechnen wie viele Euros er pro Schrank sparen könnte und und und..
    Da ist halt dieses typische "Wir haben ein Stück Papier auf dem steht, dass wir das so machen können"
    Die Verantwortung wird an dritte abgeschoben. In dem Fall der Elektriker der nach 5 Jahren den FU tauschen muss und dabei eben nicht später mit einem Iso-Messgerät prüft ob der FU ordnungsgemäß "geerdet" ist.

  7. #46
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    Zitat Zitat von Deltal Beitrag anzeigen
    Da ist halt dieses typische "Wir haben ein Stück Papier auf dem steht, dass wir das so machen können"
    Dieses Stück Papier würde ich dann mal gerne sehen. Es ist ja halt auch so
    das diese Erdklemme aus einen anderen Material ist, wie die Verbindung Alu-
    druckguss mit 4x M4 verzinkte Schrauben in Verzinkte Tafel mit viel zu wenig
    Gewindegang das auch noch schlecht gebohrt ist. Beim Erdanschluss kann ich
    aus Elektrotechnischer Sicht davon ausgehen, das dieser Anschluss für seinen
    Anwendungszweck geeignet ist.

    Wer von den Schaltschrankbauern hier im Thread zieht eigentlich Einziehmuttern
    in die Tafel um auf den sicheren halt des schweren Umrichters zu gewährleisten?

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Unimog-HeizeR (21.09.2011)

  9. #47
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    Ich habe heute nocheinmal mit zwei Umrichter Herstellern gesprochen, beide
    haben als Firmenbezeichnung drei Buchstaben. Der eine ist bei den Schwaben
    angesiedelt und der eine bei uns im Östlichen Westfalen. Bei den Westfälischen
    hatte ich Glück und den Fachmann für dieses Thema an die strippe bekommen,
    dieser ist für die Gerätenormung in deren Hause verantwortlich und hat folgendes
    gesagt: Das eine Erdung alleine nur über das Gehäuse nicht ausreichend ist,
    VDE0100 und die VDE0160 lässt zur Zeit keine andere Auslegung zu als das
    der Umrichter immer noch endsprechend der Versorgung zu Erden ist. Dazu
    ist eine Grün Gelbe Ader an der Anschlussklemme des Umrichters anzuschließen.
    Das Gehäuse selber darf nur zur EMV Maßnahme herangezogen werden.

    Beim Hersteller aus Schwaben hatte ich jemanden aus dem Support an der
    Strippe und dieser vertrat die selbe Ansicht.

    Vielleicht hat hier jemand die endsprechenden Normen zu Hand und kann da
    mal nachschauen, es soll in dm Kapitel Erdung stehen.

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (26.09.2011),Tigerente1974 (30.09.2011)

  11. #48
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Ich habe heute nocheinmal mit zwei Umrichter Herstellern gesprochen, beide
    haben als Firmenbezeichnung drei Buchstaben. Der eine ist bei den Schwaben
    angesiedelt und der eine bei uns im Östlichen Westfalen. Bei den Westfälischen
    hatte ich Glück und den Fachmann für dieses Thema an die strippe bekommen,
    dieser ist für die Gerätenormung in deren Hause verantwortlich und hat folgendes
    gesagt: Das eine Erdung alleine nur über das Gehäuse nicht ausreichend ist,
    VDE0100 und die VDE0160 lässt zur Zeit keine andere Auslegung zu als das
    der Umrichter immer noch endsprechend der Versorgung zu Erden ist. Dazu
    ist eine Grün Gelbe Ader an der Anschlussklemme des Umrichters anzuschließen.
    Das Gehäuse selber darf nur zur EMV Maßnahme herangezogen werden.

    Beim Hersteller aus Schwaben hatte ich jemanden aus dem Support an der
    Strippe und dieser vertrat die selbe Ansicht.

    Vielleicht hat hier jemand die endsprechenden Normen zu Hand und kann da
    mal nachschauen, es soll in dm Kapitel Erdung stehen.

    das ist jetzt natürlich ein wort, aber das fress ich noch nicht.
    ich melde mich wieder, das thema interessiert mich sehr!
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  12. #49
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    gelöscht.....
    Geändert von drfunfrock (03.10.2011 um 11:59 Uhr)

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