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Thema: NPN Ausgang auf digitalen SPS Eingang.

  1. #1
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    Hallo SPS Community,

    ich habe ein Problem aus dem ich nicht schlau werde und brauche eure Hilfe.

    Und zwar habe ich eine kleine 24 VDC SPS hier (Schneider Zelio Logic) und einem Vibrations Controller der mehrere Beschleunigungssensoren Sensoren überwacht. Überschreitet die Beschleunigung einen bestimmten Wert wird ein NPN Ausgang am Controller geschaltet. (Im Prinzip ist es ein einfacher NPN Sensor)

    Diesen Ausgang würde ich nun gerne auf den digitalen Eingang meiner SPS führen.
    Und da komme ich nicht weiter!

    Ich hab mir jetzt gedacht gehste hin und führst den Ausgang des Controllers einfach auf den Eingang der SPS.
    Ausgang kommt, Eingang aber nicht!

    Jetzt hab ich ein wenig nachgelesen und erfahren, dass man sozusagen noch eine Last (Pull-up / Pull-down Widerstand) am Eingang schalten muss.

    Jetzt bin ich komplett verwirrt.
    Kann mich einer von euch darüber aufklären?

    Wie muss ich das realisieren? 24V => Widerstand => SPS digi. Eingang und NPN Ausgang?
    Ich würde gerne wenn der Ausgang kommt 24V am Eingang der SPS haben.

    Wie groß muss meine ohmische Last dann sein? Gibt es Widerstände für die Hutschine?

    Oder ist mein gesamter Ansatz falsch?

    Für Tipps und Hilfestellungen bin ich mehr als Dankbar.

    mfg
    Floppy
    Zitieren Zitieren NPN Ausgang auf digitalen SPS Eingang.  

  2. #2
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    schließe den Widerstand (4,7 KOhm)an +24V und den anderen Anschluß an den Schaltkontakt des Inis.
    Den Schaltkontakt auch an den SPS Eingang anschließen.
    Somit hast du ein eindeutiges Signal !allerdings invertiert! also wenn der Ini nicht schaltet = TRUE am Eingang
    Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

  3. #3
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    Und wenn Dir das nicht gefällt nimm Koppelrelais bzw. Optokoppler.

  4. #4
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    Vielen Dank für die Antworten Also war der Ansatz doch richtig. Wie sieht es mit der Masse aus. Die Masse der NPN Sensoren und der SPS müssen selbes Potential haben, oder? - Sie haben es Was sagt den die VDE zu der Lösung mit dem Widerstand? Ist das eine gängige Methode im Schaltschrankbau ein solches Problem zu lösen, oder geht man den Kompromiss ein und baut halt eben Optokoppler / Relais ein. Ist in meinem Fall ein nicht kalkulierter Mehrpreis. Und ich hab das Problem gleich 10 Mal! Danke für eure Hilfe

  5. #5
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    Hallo,

    einfache Relais gibt´s doch für ein paar wenige €

    Welche Schalthäufigkeit wäre denn zu erwarten?

    MfG

  6. #6
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    Hmm, im optimalen Fall kommt der Ausgang alle paar Stunden für eine einstellbare Zeit (ca. 10-20 Sec). Im Fehlerfall kann es sein, das er in den 10-20 Sec. mehrmals kommt. Ich denke es ist nichts zeitkritisches. Daher sollte die Schaltzeit eines Relais ausreichen. Behandele ich dann die Spule des Relais oder den Optokoppler (Kontakte A1 und A2) wie den Widerstand? Ne, oder? +24V => A1 Spule Relais oder Optokoppler => A2 an NPN Ausgang. Über den Schließerkontakt dann an die SPS. Tut mir leid, aber mit Transistoren habe ich echt nix am Hut.

  7. #7
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    Die Pull-Up Lösung hat auch den Nachteil, dass einiges an Leistung verbraten wird. Die Größe des Widerstands richtet sich genau genommen nach dem Eingangswiderstand der SPS. Zudem wirkt sich bei der Variante eine Unterbrechung des Signals teilweise anders aus als erwartet, ich habe schon japanische Frequenzumrichter (mit NPN-Eingängen) und PNP-NPN Adapterplatinchen (vom Hersteller des FUs) gesehen, wo bei loser Klemme an der falschen Stelle plötzlich der Motor losgelaufen ist weil eine Klemme locker war! Ich würde immer die Optokoppler Version bevorzugen, wenn die im Preis nicht mehr drin sind, wundere ich mich schon sehr über die Kalkulation des Projekts.

  8. #8
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    was spricht gegen die Widerstände?
    Zur Berechnung des Widerstandes: 24Volt mit 4700Ohm gleich ~5mA. Widerstand mit 1/4 Watt (24Volt*5mA= 120mW)
    Was vielleicht nicht so schön ist, ist das die Logik invertiert ist.
    Aber der Kostenaufwand ist etwa gleich Null.
    Warum soll es laut VDE nicht in Ordnung gehen?
    Koppelrelais wären sicherlich auch ne alternative..wobei du aber ein wenig mehr Platz benötigst(und Geld).
    Wofür sind die Signale denn GENAU?
    Haben auch ne Sonderanlage (aus Italy) dort sind alle Sensoren NPN.Die Steuerung ist (vor meiner Zeit) gegen ne Siemens getauscht worden.Dort sitzen auch Widerstände drin.Also der gleiche Fall wie bei dir.
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  9. #9
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    Was heiß verbraten?0,12W * 10Eingänge ~1,2Watt. Was solls? Die Optokoppler/Relais benötigen ja auch in etwa daselbe.
    Klar ..wenn das Geld für Optokoppler nicht mehr drin sein sollte, wurde der Preis der Maschine schlecht fest gesetzt(oder die Gegenseite hatte nen guten Einkäufer)
    Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

  10. #10
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    Nur dass die 4,7kOhm schon deutlich zu hochohmig sein können. 20mA Eingangsstrom bei einem Digitaleingang sind nicht selten. Macht bei 24 Volt 1,2kOhm Eingangswiderstand, bleiben bei einem Pull-Up von 4,7 KOhm nur noch knapp 5 Volt am Eingang. Sicheres schalten ist was anderes, selbst wenn der Eingangsstrom geringer sein soll. Man muss den Pull-Up immer nach dem Eingangswiderstand berechnen. Wird er dann so berechnet, dass man in jedem Fall innerhalb der Spezifikation bleibt, steigt die Verlustleistung schon deutlich an. Für mich ist ein Pull-Up an einem SPS Eingang einfach nur Murks.

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